Hardtail

4 frisierte Trail-Hardtails im Praxis-Check

Stefan Loibl

 · 12.12.2019

4 frisierte Trail-Hardtails im Praxis-CheckFoto: Wolfgang Watzke

Hardtails verkörpern die Tradition des Sports wie kein anderes Mountainbike. Mit langen Gabeln und flachen Geometrien verwandeln sich die Ur-Bikes zu hippen Rädern für grobes Gelände.

Was haben ein Friedenspanzer, der Gefrierbrand und Trailhardtails gemeinsam? Sie alle sind ein sogenanntes Oxymoron. Wortschöpfungen aus zwei gegensätzlichen, sich ausschließenden Begriffen. So zumindest auf den ersten Blick. Denn, wer als Mountainbiker die Alpen überqueren will, mit den Kumpels über schmale Mittelgebirgspfade kurbelt oder den Adrenalin-Kick auf schweren Abfahrten sucht, der greift zum Fully. In Zeiten von immer pfiffiger konstruierten Hinterbaufederungen, einfach zu bedienenden Lockouts und elektronischen Fahrwerken haben Bikes mit starrem Heck einen schweren Stand. Das zeigt auch unsere große BIKE-Leserumfrage: Gerade einmal 38 Prozent der BIKE-Leser fahren noch klassisch mit ungefedertem Heck.

  Test 2020 Trail-Hardtails | Vorne fluffig weich, hinten ungefiltert: Solange die Trails nicht zu ruppig werden, kann man es auch mit starrem Heck laufen lassen. Für ein Mindestmaß an Komfort sorgt vor allem niedriger Luftdruck im Reifen.Foto: Wolfgang Watzke
Test 2020 Trail-Hardtails | Vorne fluffig weich, hinten ungefiltert: Solange die Trails nicht zu ruppig werden, kann man es auch mit starrem Heck laufen lassen. Für ein Mindestmaß an Komfort sorgt vor allem niedriger Luftdruck im Reifen.

Dabei verkörpern Hardtails die Tradition des Sports wie kein anderes Mountainbike. Sie ebnen oftmals als solide Alu-Räder den Einstieg, sind für Zehntausende Rennfahrer das einzig Wahre und dienen in der Formel 1 des Bike-Sports als Technologieträger. Doch, wer meint, dass Hardtails nur etwas für Einsteiger und Rennfahrer sind, der irrt. Denn mit längeren Federgabeln, aus Enduro-Bikes übertragenen Geometrien und absenkbaren Sattelstützen sollen die Ur-Mountainbikes den Trail­fullys und sportlichen All Mountains Konkurrenz machen. Von den Briten werden diese Trailhardtails schon seit Jahrzehnten geschätzt und geliebt, bei uns waren die Hardtails auf Steroiden lange nur etwas für Exoten. Doch mittlerweile findet man bei großen Herstellern wie Ghost, Giant, Cube oder Trek solche Bikes in der Modellpalette. Und im Vergleich zu unserem letzten Test in BIKE 7/17 ist die Auswahl noch größer geworden. Deshalb haben wir vier aktuelle Trailhardtails zum Kräftemessen geladen.

Den gesamten Artikel mit allen Testergebnissen zu diesen Trail-Hardtails inklusive Punktetabellen, technischen Daten und Noten gibt es als PDF unten im Download-Bereich:

  • Orange Clockwork Evo S
  • Radon Cragger 8.0
  • Transalp Summitrider X12 AM Ltd.
  • Whyte 905
Whyte 905: Die 35-mm-Felgen und die 2,8er-Reifen drücken aufs Gewicht und nehmen dem Bike jedes Fünkchen Spritzigkeit.Foto: Georg Grieshaber
Whyte 905: Die 35-mm-Felgen und die 2,8er-Reifen drücken aufs Gewicht und nehmen dem Bike jedes Fünkchen Spritzigkeit.
Orange Clockwork Evo SFoto: Georg Grieshaber
Orange Clockwork Evo S
Radon Cragger 8.0Foto: Georg Grieshaber
Radon Cragger 8.0
Transalp Summitrider X12 AM Ltd.Foto: Georg Grieshaber
Transalp Summitrider X12 AM Ltd.
Whyte 905Foto: Georg Grieshaber
Whyte 905
Orange Clockwork Evo S: Neigung und Sattelposition lassen sich an der Kore-Vario-Stütze getrennt justieren. Foto: Georg Grieshaber
Orange Clockwork Evo S: Neigung und Sattelposition lassen sich an der Kore-Vario-Stütze getrennt justieren. 
Orange Clockwork Evo S: Klassisch und wartungsfreundlich: Schalt- und Bremsleitungen verlaufen in durchgängigen Außenhüllen außen am Rahmen. Foto: Georg Grieshaber
Orange Clockwork Evo S: Klassisch und wartungsfreundlich: Schalt- und Bremsleitungen verlaufen in durchgängigen Außenhüllen außen am Rahmen. 
Radon Cragger 8.0: Die Kettenführung macht absolut Sinn, denn das Radon fühlt sich wohl, wenn es richtig rumpelt.Foto: Georg Grieshaber
Radon Cragger 8.0: Die Kettenführung macht absolut Sinn, denn das Radon fühlt sich wohl, wenn es richtig rumpelt.
Radon Cragger 8.0: Damit man in jedem Gelände sicher zum Stehen kommt, verzögern kräftige Vierkolben-Stopper von Magura.Foto: Georg Grieshaber
Radon Cragger 8.0: Damit man in jedem Gelände sicher zum Stehen kommt, verzögern kräftige Vierkolben-Stopper von Magura.
Transalp Summitrider X12 AM Ltd.: Geschmeidige Funktion, ergonomische Fernbedienung: Die Bike-Yoke-Stütze arbeitet überzeugend.Foto: Georg Grieshaber
Transalp Summitrider X12 AM Ltd.: Geschmeidige Funktion, ergonomische Fernbedienung: Die Bike-Yoke-Stütze arbeitet überzeugend.
Transalp Summitrider X12 AM Ltd.: Ungewöhnlich in diesem Preis-Level: die feinfühlige Formula 35 mit vielen Einstell- und Tuning-Optionen.Foto: Georg Grieshaber
Transalp Summitrider X12 AM Ltd.: Ungewöhnlich in diesem Preis-Level: die feinfühlige Formula 35 mit vielen Einstell- und Tuning-Optionen.
Whyte 905: Die in den Sitzknoten verlegte Sattelstützenklemmung ist schick und gut vor Dreck geschützt.Foto: Georg Grieshaber
Whyte 905: Die in den Sitzknoten verlegte Sattelstützenklemmung ist schick und gut vor Dreck geschützt.
Whyte 905: Die 35-mm-Felgen und die 2,8er-Reifen drücken aufs Gewicht und nehmen dem Bike jedes Fünkchen Spritzigkeit.Foto: Georg Grieshaber
Whyte 905: Die 35-mm-Felgen und die 2,8er-Reifen drücken aufs Gewicht und nehmen dem Bike jedes Fünkchen Spritzigkeit.
Orange Clockwork Evo SFoto: Georg Grieshaber
Orange Clockwork Evo S
Orange Clockwork Evo S
Radon Cragger 8.0
Transalp Summitrider X12 AM Ltd.
Whyte 905
Orange Clockwork Evo S: Neigung und Sattelposition lassen sich an der Kore-Vario-Stütze getrennt justieren. 
Orange Clockwork Evo S: Klassisch und wartungsfreundlich: Schalt- und Bremsleitungen verlaufen in durchgängigen Außenhüllen außen am Rahmen. 
Radon Cragger 8.0: Die Kettenführung macht absolut Sinn, denn das Radon fühlt sich wohl, wenn es richtig rumpelt.
Radon Cragger 8.0: Damit man in jedem Gelände sicher zum Stehen kommt, verzögern kräftige Vierkolben-Stopper von Magura.
Transalp Summitrider X12 AM Ltd.: Geschmeidige Funktion, ergonomische Fernbedienung: Die Bike-Yoke-Stütze arbeitet überzeugend.
Transalp Summitrider X12 AM Ltd.: Ungewöhnlich in diesem Preis-Level: die feinfühlige Formula 35 mit vielen Einstell- und Tuning-Optionen.
Whyte 905: Die in den Sitzknoten verlegte Sattelstützenklemmung ist schick und gut vor Dreck geschützt.
Whyte 905: Die 35-mm-Felgen und die 2,8er-Reifen drücken aufs Gewicht und nehmen dem Bike jedes Fünkchen Spritzigkeit.


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