10 Hardtails ab 1299 im Vergleich

Stefan Frey

 · 19.06.2019

10 Hardtails ab 1299 im VergleichFoto: Markus Greber
10 Hardtails ab 1299 im Vergleich

Noch immer finden Radsport-Rookies auf dem Hardtail Geschmack am Mountainbiken. Im besten Fall vereinen Hardtails geringes Gewicht, solide Ausstattung und einen vertretbaren Preis.

Ein paar letzte Schneeflocken legen sich wie ein dünner, weißer Vorhang über die staubige Vinschgauer Erde. Mit klammen Fingern zerren wir die ersten Testräder aus dem Redaktionsbus. Letzten Herbst noch sprinteten die Kollegen im kurzen Outfit an der Linse des Fotografen vorbei. Heute hoffen wir, dass zumindest noch ein paar wärmende Sonnenstrahlen die winterliche Wolkendecke durchbrechen. Auch wenn das Quecksilber wie erstarrt an der Null hängt, könnten die Bedingungen für den Test der Einsteiger-Hardtails kaum besser sein. Neun Modelle in einem Preisbereich von 1299 bis 1549 Euro und ein Referenzmodell für knapp 2000 Euro müssen sich im Vinschgau beweisen. Nach einer schnellen Forstabfahrt zum Einstieg führt ein steiler, technischer Anstieg auf den flowigen Teil des Sunny-Benny-Trails. Ab jetzt schlängelt sich die Testrunde gemäßigt über den leicht angezuckerten Trail, gespickt mit Wurzeln und kleineren Felsen, zwischen Kiefern und Fichten bergab, um dann über eine gemächlich ansteigende Forststraße wieder zurück zum Ausgangspunkt zu führen. Das perfekte Gelände für Einsteiger-Bikes eben.

Verlagssonderveröffentlichung
  Bleibt man auf gemäßigten Trails und Schotterpisten, lässt sich das Dolomiten-Panorama rund um Langkofel und Marmolada auch mit Hardtails erkurbeln – wie hier beim Foto-Shooting. Foto: Markus Greber
Bleibt man auf gemäßigten Trails und Schotterpisten, lässt sich das Dolomiten-Panorama rund um Langkofel und Marmolada auch mit Hardtails erkurbeln – wie hier beim Foto-Shooting. 

Hardtail ist Hardtail, haben wir eben noch beim Ausladen gedacht. Gerade im Einsteigerbereich bleibt doch den Herstellern wegen der knapp kalkulierten Preise kaum Spielraum für Individualität? Schon die ersten Testrunden zeugen vom Gegenteil: die Charaktere der Kandidaten sind sehr verschieden. Geometrie, Ausstattung, Fahrverhalten. Trotz des engen Preisrahmens schaffen es die Hersteller, sich voneinander abzugrenzen. Einig sind sie sich nur bei der Laufradgröße: Seit etlichen Jahren stehen die Einsteiger-Hardtails aufgrund des besseren Überrollverhaltens auf 29-Zoll-Laufrädern. Mit Canyon, KTM, Radon und Stevens nehmen jedoch gleich vier Hersteller ein sogenanntes Size-Splitting vor, bei dem die kleinsten Rahmengrößen jeweils auf kleinere 27,5-Zoll-Räder abspecken.

Den gesamten Artikel mit allen Testergebnissen zu diesen Hardtails inklusive Punktetabellen, technischen Daten und Noten gibt es als PDF unten im Download-Bereich:

  • Bulls Copperhead 3 S
  • Felt Dispatch 9/30
  • Fuji Tahoe 29 1.5
  • KTM Ultra Ride 29.12"
  • Mondraker Chrono R
  • Radon Jealous AL 8.0
  • Silverback Sola 1
  • Specialized Chisel Comp
  • Stevens Sentiero
  • Canyon Gran Canyon AL 9.0 SLX SL (Referenz-Bike)
Bulls Copperhead 3 S
Foto: Markus Greber
  Getestet haben wir die zehn Hardtails auf dem Sunny-Benny-Trail im Vinschgau.Foto: Markus Greber
Getestet haben wir die zehn Hardtails auf dem Sunny-Benny-Trail im Vinschgau.

Den kompletten Vergleichstest inkl. aller Daten, Punktetabellen und der Notenübersicht finden Sie in BIKE 4/2019. Als PDF kostet der Vergleichstest 1,99 Euro. Warum nicht kostenlos? Weil Qualitätsjournalismus einen Preis hat. Dafür garantieren wir Unabhängigkeit und Objektivität. Das betrifft ganz besonders die Tests in BIKE. Die lassen wir uns nicht bezahlen, sondern das Gegenteil ist der Fall: Wir lassen sie uns etwas kosten, und zwar Hunderttausende Euro jedes Jahr. Die gesamte Digital-Ausgabe können Sie in der BIKE-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Print-Ausgabe im DK-Shop nachbestellen – solange der Vorrat reicht:

Downloads:

Meistgelesene Artikel

Unbekanntes Element