FreerideNomad-Update: Santa Cruz renoviert seinen Freerider

Peter Nilges

 · 15.12.2020

Nomad-Update: Santa Cruz renoviert seinen Freerider

Ordentlich Federweg und eine spielfreudige Laufradgröße bleiben dem neuen Santa Cruz Nomad erhalten. Einige Detailverbesserungen hat der Freeride-Bike für 2021 dennoch im Gepäck.

Besser ist besser

Das Nomad war schon immer ein großes Kaliber und bleibt es auch weiterhin. Daran hält Santa Cruz selbst mit der 2021er-Neuauflage des Freeriders fest. Weder beim Federweg noch bei der Laufradgröße beschreitet das Bike neue Wege, getreu dem Motto: Nicht neu ist besser, sondern besser ist besser. Also rollt auch der neueste Wurf der Kalifornier auf 27,5-Zoll-Laufrädern und bietet schluckfreudige 170 Millimeter Federweg an Gabel und Hinterbau. Echte Freunde des Nomads werden jubeln, denn mit diesen Eckdaten bleibt es ein Spaß-Bike fürs Grobe und ein treuer Begleiter für den Bikepark.

Die Video-Vorstellung zum Santa Cruz Nomad 2021.

  Handlich, trotz üppigem Federweg. Auch das neue Nomad bleibt seinem Charakter treu.
Handlich, trotz üppigem Federweg. Auch das neue Nomad bleibt seinem Charakter treu.

In der ersten Reihe sitzen

Ein paar Änderungen hält das neue Nomad aber dann doch bereit: So wurde im Zuge der Renovierung die Geometrie verfeinert. Mit 64 Grad fällt der Lenkwinkel ein Grad flacher und der Sitzwinkel mit 78 Grad sogar um ganze 3,5 Grad steiler aus. Dadurch wird der Fahrer weit vorne und sehr aufrecht positioniert. Auch die Kettenstrebenlänge wächst neuerdings mit der Rahmengröße mit. In Größe L misst der Hinterbau 435 Millimeter, während der Reach bei 472 bis 475 Millimetern liegt. Ebenfalls neu ist die Umstellung auf das universelle Sram-UDH-Schaltauge.

  Entsprechend der Rahmengröße wächst neuerdings auch die Kettenstrebenlänge mit.
Entsprechend der Rahmengröße wächst neuerdings auch die Kettenstrebenlänge mit.

Das neue Nomad 2021 ab 4799 Euro

Neben vier unterschiedlichen Rahmengrößen stehen auch vier Ausstattungsvarianten zur Verfügung. Los geht es bei 4799 Euro für das Nomad C R*. Das Top-Modell kostet für Santa-Cruz-Verhältnisse bescheidene 8999 Euro. Das Rahmen-Kit alleine wechselt für 3499 Euro den Besitzer. Zusätzlich kann der Kunde zwischen Modellen mit Stahlfeder- oder Luftdämpfer wählen, und auch die Reifen werden für den jeweiligen Einsatz angepasst.

  Es stehen zwei Farboptionen zur Auswahl: Mild and Wild. Das Grün mit Pink zählt dann wohl eher zur wilderen Alternative.
Es stehen zwei Farboptionen zur Auswahl: Mild and Wild. Das Grün mit Pink zählt dann wohl eher zur wilderen Alternative.

Alle Nomad-Modelle kommen ausschließlich in Carbon, allerdings in zwei Güteklassen, analog zu den übrigen Modellen von Santa Cruz. Die Rahmengewichte sollen sich um etwa 300 Gramm unterscheiden. Neben der dezenten und edlen Oxblood-Lackierung, bei der die Carbon-Matten durchschimmern, gibt es auch die grellere Variante in Grün mit pinkem Schriftzug. Und falls beim Einsatz mal was so richtig aus dem Ruder läuft, gewährt Santa Cruz nach wie vor eine lebenslange Garantie auf den Rahmen und die Lager.

  Über den Flipchip lässt sich die Geometrie minimal verändern. Santa Cruz spricht von 0,3 Grad beim Lenkwinkel.
Über den Flipchip lässt sich die Geometrie minimal verändern. Santa Cruz spricht von 0,3 Grad beim Lenkwinkel.
  Die Oxblood-Lackierung ist halb transparent und gibt den Blick auf die Carbon-Matten frei.
Die Oxblood-Lackierung ist halb transparent und gibt den Blick auf die Carbon-Matten frei.
  Unterrohr und Hinterbau sind von unten durch Kunststoffprotektoren geschützt.
Unterrohr und Hinterbau sind von unten durch Kunststoffprotektoren geschützt.
  Auf den Trails der Garfagnana konnten wir uns bereits einen sehr guten Eindruck vom neuen Nomad verschaffen. Den Testbericht gibt's demnächst in BIKE.
Auf den Trails der Garfagnana konnten wir uns bereits einen sehr guten Eindruck vom neuen Nomad verschaffen. Den Testbericht gibt's demnächst in BIKE.

Den ersten Fahreindruck zum Santa Cruz Nomad 2021 gibt es in BIKE 2/21 – ab dem 5. Januar im Handel.

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