Freeride

Fett, robust, schnell: die besten 6 E-Freerider im Test

Dimitri Lehner

 · 03.07.2021

Fett, robust, schnell: die besten 6 E-Freerider im TestFoto: Wolfgang Watzke
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Yeehaa, so easy waren Freeride-Missionen noch nie! Diese E-Freerider machen’s möglich: potent wie Downhiller und spritzig wie Trailbikes – dank Motor-Power.

Mit diesen E-Freeridern wird jeder Hügel zum Bikepark. Aber wer bitteschön ist der Typ mit Moustache und Hut? Kennst Du Uncle Ray? Wenn nicht, dann youtube den Dude bitte mal. Der dicke Onkel ist crazy! Woran liegt’s? Erstens: Der Typ ist Texaner. Und Texaner kämpfen alle ein bisschen mit narzistischer Störung. Zweitens: Ray ist Hardliner. So nach dem Motto: „Electricity first“. Seit er sich ein E-Enduro gekauft hat, haut er Dir Sätze um die Ohren, die allesamt wie Werbe-Slogans klingen: „Gotta be fast, Dude!“, „Let it roll, Man!“, „Switch your mind in Boost-Mode“ oder „On an e-Bike, I can do anything!“

  Selfie für die Fans: Uncle Ray findet sich geil. Auch wir finden Ray geil. Denn er ist geil! Der Texaner hat’s drauf. Wir geben allen einen aus, der den Uncle versägt – bergauf oder bergab!Foto: Wolfgang Watzke
Selfie für die Fans: Uncle Ray findet sich geil. Auch wir finden Ray geil. Denn er ist geil! Der Texaner hat’s drauf. Wir geben allen einen aus, der den Uncle versägt – bergauf oder bergab!

Kurzum: Uncle Ray hat Ampere im Blut und Volt in den Genen. Wir wollten von der technischen Expertise des schnellen Texaners profitieren und engagierten Ray als Promi-Tester. Denn auf einem E-Bike macht ihm niemand so schnell was vor. Seine Eindrücke zu den Bikes findest Du auf den folgenden Seiten.

Die Test-Bikes haben bis zu 180 Millimeter Federweg, das macht sie zu rassigen Freeridern mit massig Reserven. Doch braucht man gar so viel Federweg? An der Frage spalten sich die Meinungen, auch die des Test-Teams. Die einen sagen: Viel hilft viel. Warum auf Federweg verzichten – und damit auf Komfort und Sicherheit? Schließlich muss man das Mehrgewicht nicht selbst auf den Berg hieven – das macht der Motor. Daher bitte: viel Federweg, robuste Teile und zähe, pannensichere Reifen! Und tatsächlich: Wir haben den Vergleichstest gemacht und das YT Decoy gegen ein Bigbike (Commençal Furious) antreten lassen. Beide Räder scheuchten wir über die schwarzen Abfahrten im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis. Ergebnis: Der E-Freerider fährt sich ähnlich satt, sicher und souverän wie ein Downhiller – Airtime inklusive.

Und was sagen die anderen? Sie glauben, dass weniger Federweg und gemäßigte Winkel die Räder direkter, handlicher und spritziger machen. Das vergrößert den Einsatzbereich und hebt den Spaßfaktor auf zahmen Trails. Stunts und zornige Downhills klappen trotzdem, wenn auch nicht ganz so easy.

  Lift aus – na und? Wir schnurren in der Lifttrasse easy nach oben und sind schneller als der alte Sessel von 1967. Übrigens, der Geißkopf kriegt jetzt 6er-Sessel. Der braucht nur quicke vier statt zwölf Minuten nach oben.Foto: Wolfgang Watzke
Lift aus – na und? Wir schnurren in der Lifttrasse easy nach oben und sind schneller als der alte Sessel von 1967. Übrigens, der Geißkopf kriegt jetzt 6er-Sessel. Der braucht nur quicke vier statt zwölf Minuten nach oben.

Den Vergleichstest der sechs E-Freerider aus FREERIDE 1/2021 könnt ihr bequem unter dem Artikel als PDF herunterladen. Der Test kostet 1,99 Euro.

Warum nicht kostenlos? Weil Qualitätsjournalismus einen Preis hat. Dafür garantieren wir Unabhängigkeit und Objektivität. Das betrifft ganz besonders die Tests in FREERIDE. Die lassen wir uns nicht bezahlen, sondern das Gegenteil ist der Fall: Wir lassen sie uns etwas kosten, und zwar Zigtausende Euro jedes Jahr.

Specialized Kenevo Expert: Aufstiegshilfe: Für möglichst viele Abfahrten spen­dierte Specialized seinem Kenevo eine extra große Batterie mit viel Reichhöhe. Der sonst so leise Brose-Motor surrte im Kenevo recht laut.Foto: Wolfgang Watzke
Specialized Kenevo Expert: Aufstiegshilfe: Für möglichst viele Abfahrten spen­dierte Specialized seinem Kenevo eine extra große Batterie mit viel Reichhöhe. Der sonst so leise Brose-Motor surrte im Kenevo recht laut.
Yeehaa, so easy waren Freeride-Missionen noch nie! Diese E-Freerider machen’s möglich: potent wie Downhiller und spritzig wie Trailbikes – dank Motor-Power. Damit wird jeder Hügel zum Bikepark. Aber wer bitteschön ist der Typ mit Moustache und Hut?Foto: Wolfgang Watzke
Yeehaa, so easy waren Freeride-Missionen noch nie! Diese E-Freerider machen’s möglich: potent wie Downhiller und spritzig wie Trailbikes – dank Motor-Power. Damit wird jeder Hügel zum Bikepark. Aber wer bitteschön ist der Typ mit Moustache und Hut?
Selfie für die Fans: Uncle Ray findet sich geil. Auch wir finden Ray geil. Denn er ist geil! Der Texaner hat’s drauf. Wir geben allen einen aus, der den Uncle versägt – bergauf oder bergab!Foto: Wolfgang Watzke
Selfie für die Fans: Uncle Ray findet sich geil. Auch wir finden Ray geil. Denn er ist geil! Der Texaner hat’s drauf. Wir geben allen einen aus, der den Uncle versägt – bergauf oder bergab!
Promi-Bonus: Während wir schrauben, Speichen nachziehen und Dämpfer befüllen, mampft Ray Chips und gluckert Cola. Rays Kommentar: „Dude, wer so schnell fährt wie ich, braucht Energy. You Germans don’t get it!“Foto: Wolfgang Watzke
Promi-Bonus: Während wir schrauben, Speichen nachziehen und Dämpfer befüllen, mampft Ray Chips und gluckert Cola. Rays Kommentar: „Dude, wer so schnell fährt wie ich, braucht Energy. You Germans don’t get it!“
„Du musst die Karre laufen lassen!“ Uncle Ray ist nicht nur sauschnell, er gibt auch ungefragt Fahrtechniktipps. Dabei interessiert uns mehr, wie er die Kinematik der Bikes findet. Doch auch hier hat Ray eine starke Meinung („Write that down, Dude!“).Foto: Wolfgang Watzke
„Du musst die Karre laufen lassen!“ Uncle Ray ist nicht nur sauschnell, er gibt auch ungefragt Fahrtechniktipps. Dabei interessiert uns mehr, wie er die Kinematik der Bikes findet. Doch auch hier hat Ray eine starke Meinung („Write that down, Dude!“).
Lift aus – na und? Wir schnurren in der Lifttrasse easy nach oben und sind schneller als der alte Sessel von 1967. Übrigens, der Geißkopf kriegt jetzt 6er-Sessel. Der braucht nur quicke vier statt zwölf Minuten nach oben.Foto: Wolfgang Watzke
Lift aus – na und? Wir schnurren in der Lifttrasse easy nach oben und sind schneller als der alte Sessel von 1967. Übrigens, der Geißkopf kriegt jetzt 6er-Sessel. Der braucht nur quicke vier statt zwölf Minuten nach oben.
Focus Sam2 6.9Foto: Wolfgang Watzke
Focus Sam2 6.9
Focus Sam2 6.9: Volle Kraft voraus: Der drehmomentstarke Bosch-Motor mit 625-Wattstunden-Akku steht dem Alu-Boliden gut. Denn Motorkraft ist vonnöten, um das Schwergewicht zu beschleunigen.Foto: Wolfgang Watzke
Focus Sam2 6.9: Volle Kraft voraus: Der drehmomentstarke Bosch-Motor mit 625-Wattstunden-Akku steht dem Alu-Boliden gut. Denn Motorkraft ist vonnöten, um das Schwergewicht zu beschleunigen.
Focus Sam2 6.9: Hinten klein: Wer ein 27,5-Zoll-Laufrad ins Heck stecken will, kann das tun. Dank Flipchip lässt sich das Sam umbauen. Dann schrumpfen die Ketten­streben (430 mm), und der Manual gelingt besser.Foto: Wolfgang Watzke
Focus Sam2 6.9: Hinten klein: Wer ein 27,5-Zoll-Laufrad ins Heck stecken will, kann das tun. Dank Flipchip lässt sich das Sam umbauen. Dann schrumpfen die Ketten­streben (430 mm), und der Manual gelingt besser.
Merida Eone-Sixty 9000Foto: Wolfgang Watzke
Merida Eone-Sixty 9000
Merida Eone-Sixty 9000: Filigran und geschwungen: Sieht man das Heck des Merida im Vergleich zum YT, kommen einem die Schauspieler Keira Knightley und Dwayne Johnson in den Sinn. Entscheidet Ihr, wer wer ist.Foto: Wolfgang Watzke
Merida Eone-Sixty 9000: Filigran und geschwungen: Sieht man das Heck des Merida im Vergleich zum YT, kommen einem die Schauspieler Keira Knightley und Dwayne Johnson in den Sinn. Entscheidet Ihr, wer wer ist.
Merida Eone-Sixty 9000: Kühlrippen: Die schwarzen Belüftungsschlitze im roten Lack erinnern an einen Sportwagen. Sie sollen den Akku belüften und dafür sorgen, dass stets alles im grünen Bereich bleibt.Foto: Wolfgang Watzke
Merida Eone-Sixty 9000: Kühlrippen: Die schwarzen Belüftungsschlitze im roten Lack erinnern an einen Sportwagen. Sie sollen den Akku belüften und dafür sorgen, dass stets alles im grünen Bereich bleibt.
Sobald die Schwerkraft am Scott zerrt, verwandelt es sich in eine Spaßmaschine. Hier jagt Uncle Ray damit über die Stunts auf dem Evil-Eye-Trail am Geißkopf.Foto: Wolfgang Watzke
Sobald die Schwerkraft am Scott zerrt, verwandelt es sich in eine Spaßmaschine. Hier jagt Uncle Ray damit über die Stunts auf dem Evil-Eye-Trail am Geißkopf.
Scott Ransom E-Ride 910Foto: Wolfgang Watzke
Scott Ransom E-Ride 910
Scott Ransom E-Ride 910: Hallo 1980er-Jahre! Das klobige Bosch-Display wirkt wie aus einer anderen Zeit. Wir ziehen die Mini-Anzeigen der Konkurrenz vor, die sich ins Cockpit schmiegen und kaum sturzgefährdet sind.Foto: Wolfgang Watzke
Scott Ransom E-Ride 910: Hallo 1980er-Jahre! Das klobige Bosch-Display wirkt wie aus einer anderen Zeit. Wir ziehen die Mini-Anzeigen der Konkurrenz vor, die sich ins Cockpit schmiegen und kaum sturzgefährdet sind.
Scott Ransom E-Ride 910: Wo ist der Tankdeckel? Das Alu-Chassis des Scott wirkt martialisch und robust. In Kombination mit den Tarnflecken sieht das gefährlich aus. Zu Recht. Das Scott steht am Ende der Nahrungskette.Foto: Wolfgang Watzke
Scott Ransom E-Ride 910: Wo ist der Tankdeckel? Das Alu-Chassis des Scott wirkt martialisch und robust. In Kombination mit den Tarnflecken sieht das gefährlich aus. Zu Recht. Das Scott steht am Ende der Nahrungskette.
YT Decoy EliteFoto: Wolfgang Watzke
YT Decoy Elite
YT Decoy Elite: Design-Objekt: Der YT-Rahmen ist schön geformt und wertig gearbeitet. Der steife Hinterbau mit fetten Lagern hebt die Performance. Die Trinkflasche ist mini, doch E-Freerider sind selten durstig.Foto: Wolfgang Watzke
YT Decoy Elite: Design-Objekt: Der YT-Rahmen ist schön geformt und wertig gearbeitet. Der steife Hinterbau mit fetten Lagern hebt die Performance. Die Trinkflasche ist mini, doch E-Freerider sind selten durstig.
YT Decoy Elite: Oldy but Goldy: Im YT steckt noch der alte Shimano-Motor. Er funktionierte sehr gut, auch wenn er etwas laut surrte. Im Frühjahr will YT sein neues Decoy mit Shimanos EP8 ausrüsten.Foto: Wolfgang Watzke
YT Decoy Elite: Oldy but Goldy: Im YT steckt noch der alte Shimano-Motor. Er funktionierte sehr gut, auch wenn er etwas laut surrte. Im Frühjahr will YT sein neues Decoy mit Shimanos EP8 ausrüsten.
Stevens E-Inception FR 9.7 GTFFoto: Wolfgang Watzke
Stevens E-Inception FR 9.7 GTF
Stevens E-Inception FR 9.7 GTF: Plastikmüll: Die erste Akku-Abdeckung saß locker und ging verloren, die zweite auch. Jetzt liegen die Plastikdeckel irgendwo im Schwarzwald und belas­tet unser Öko-Karma. Bitte nachbessern, Stevens!Foto: Wolfgang Watzke
Stevens E-Inception FR 9.7 GTF: Plastikmüll: Die erste Akku-Abdeckung saß locker und ging verloren, die zweite auch. Jetzt liegen die Plastikdeckel irgendwo im Schwarzwald und belas­tet unser Öko-Karma. Bitte nachbessern, Stevens!
Stevens E-Inception FR 9.7 GTF: Funkellack: Die Farbe des Stevens glitzert wie ein Sternenhimmel – sehr schick. Überhaupt ist der Carbon-Rahmen des Bikes schön geformt, wertig verarbeitet und sinnvoll mit Teilen bestückt.Foto: Wolfgang Watzke
Stevens E-Inception FR 9.7 GTF: Funkellack: Die Farbe des Stevens glitzert wie ein Sternenhimmel – sehr schick. Überhaupt ist der Carbon-Rahmen des Bikes schön geformt, wertig verarbeitet und sinnvoll mit Teilen bestückt.
Power-Paket: Der Texaner Uncle Ray hat dicke Arme, schafft 135 Kilo im Bank­drücken. Daher zieht Ray das Specialized Kenevo trotz der langen Kettenstreben (452 mm) in den 
Power-Wheelie.Foto: Wolfgang Watzke
Power-Paket: Der Texaner Uncle Ray hat dicke Arme, schafft 135 Kilo im Bank­drücken. Daher zieht Ray das Specialized Kenevo trotz der langen Kettenstreben (452 mm) in den Power-Wheelie.
Specialized Kenevo ExpertFoto: Wolfgang Watzke
Specialized Kenevo Expert
Specialized Kenevo Expert: Großes Kaliber: Die Boxxer-Gabel wirkt martialisch, ist lenkpräzise und weckt Vertrauen. Doch der Unterschied zu den modernen Singlecrowns wie Fox 38 und Rockshox ZEB ist kleiner als gedacht.Foto: Wolfgang Watzke
Specialized Kenevo Expert: Großes Kaliber: Die Boxxer-Gabel wirkt martialisch, ist lenkpräzise und weckt Vertrauen. Doch der Unterschied zu den modernen Singlecrowns wie Fox 38 und Rockshox ZEB ist kleiner als gedacht.
Specialized Kenevo Expert: Aufstiegshilfe: Für möglichst viele Abfahrten spen­dierte Specialized seinem Kenevo eine extra große Batterie mit viel Reichhöhe. Der sonst so leise Brose-Motor surrte im Kenevo recht laut.Foto: Wolfgang Watzke
Specialized Kenevo Expert: Aufstiegshilfe: Für möglichst viele Abfahrten spen­dierte Specialized seinem Kenevo eine extra große Batterie mit viel Reichhöhe. Der sonst so leise Brose-Motor surrte im Kenevo recht laut.
Yeehaa, so easy waren Freeride-Missionen noch nie! Diese E-Freerider machen’s möglich: potent wie Downhiller und spritzig wie Trailbikes – dank Motor-Power. Damit wird jeder Hügel zum Bikepark. Aber wer bitteschön ist der Typ mit Moustache und Hut?Foto: Wolfgang Watzke
Yeehaa, so easy waren Freeride-Missionen noch nie! Diese E-Freerider machen’s möglich: potent wie Downhiller und spritzig wie Trailbikes – dank Motor-Power. Damit wird jeder Hügel zum Bikepark. Aber wer bitteschön ist der Typ mit Moustache und Hut?
Yeehaa, so easy waren Freeride-Missionen noch nie! Diese E-Freerider machen’s möglich: potent wie Downhiller und spritzig wie Trailbikes – dank Motor-Power. Damit wird jeder Hügel zum Bikepark. Aber wer bitteschön ist der Typ mit Moustache und Hut?
Selfie für die Fans: Uncle Ray findet sich geil. Auch wir finden Ray geil. Denn er ist geil! Der Texaner hat’s drauf. Wir geben allen einen aus, der den Uncle versägt – bergauf oder bergab!
Promi-Bonus: Während wir schrauben, Speichen nachziehen und Dämpfer befüllen, mampft Ray Chips und gluckert Cola. Rays Kommentar: „Dude, wer so schnell fährt wie ich, braucht Energy. You Germans don’t get it!“
„Du musst die Karre laufen lassen!“ Uncle Ray ist nicht nur sauschnell, er gibt auch ungefragt Fahrtechniktipps. Dabei interessiert uns mehr, wie er die Kinematik der Bikes findet. Doch auch hier hat Ray eine starke Meinung („Write that down, Dude!“).
Lift aus – na und? Wir schnurren in der Lifttrasse easy nach oben und sind schneller als der alte Sessel von 1967. Übrigens, der Geißkopf kriegt jetzt 6er-Sessel. Der braucht nur quicke vier statt zwölf Minuten nach oben.
Focus Sam2 6.9
Focus Sam2 6.9: Volle Kraft voraus: Der drehmomentstarke Bosch-Motor mit 625-Wattstunden-Akku steht dem Alu-Boliden gut. Denn Motorkraft ist vonnöten, um das Schwergewicht zu beschleunigen.
Focus Sam2 6.9: Hinten klein: Wer ein 27,5-Zoll-Laufrad ins Heck stecken will, kann das tun. Dank Flipchip lässt sich das Sam umbauen. Dann schrumpfen die Ketten­streben (430 mm), und der Manual gelingt besser.
Merida Eone-Sixty 9000
Merida Eone-Sixty 9000: Filigran und geschwungen: Sieht man das Heck des Merida im Vergleich zum YT, kommen einem die Schauspieler Keira Knightley und Dwayne Johnson in den Sinn. Entscheidet Ihr, wer wer ist.
Merida Eone-Sixty 9000: Kühlrippen: Die schwarzen Belüftungsschlitze im roten Lack erinnern an einen Sportwagen. Sie sollen den Akku belüften und dafür sorgen, dass stets alles im grünen Bereich bleibt.
Sobald die Schwerkraft am Scott zerrt, verwandelt es sich in eine Spaßmaschine. Hier jagt Uncle Ray damit über die Stunts auf dem Evil-Eye-Trail am Geißkopf.
Scott Ransom E-Ride 910
Scott Ransom E-Ride 910: Hallo 1980er-Jahre! Das klobige Bosch-Display wirkt wie aus einer anderen Zeit. Wir ziehen die Mini-Anzeigen der Konkurrenz vor, die sich ins Cockpit schmiegen und kaum sturzgefährdet sind.
Scott Ransom E-Ride 910: Wo ist der Tankdeckel? Das Alu-Chassis des Scott wirkt martialisch und robust. In Kombination mit den Tarnflecken sieht das gefährlich aus. Zu Recht. Das Scott steht am Ende der Nahrungskette.
YT Decoy Elite
YT Decoy Elite: Design-Objekt: Der YT-Rahmen ist schön geformt und wertig gearbeitet. Der steife Hinterbau mit fetten Lagern hebt die Performance. Die Trinkflasche ist mini, doch E-Freerider sind selten durstig.
YT Decoy Elite: Oldy but Goldy: Im YT steckt noch der alte Shimano-Motor. Er funktionierte sehr gut, auch wenn er etwas laut surrte. Im Frühjahr will YT sein neues Decoy mit Shimanos EP8 ausrüsten.
Stevens E-Inception FR 9.7 GTF
Stevens E-Inception FR 9.7 GTF: Plastikmüll: Die erste Akku-Abdeckung saß locker und ging verloren, die zweite auch. Jetzt liegen die Plastikdeckel irgendwo im Schwarzwald und belas­tet unser Öko-Karma. Bitte nachbessern, Stevens!
Stevens E-Inception FR 9.7 GTF: Funkellack: Die Farbe des Stevens glitzert wie ein Sternenhimmel – sehr schick. Überhaupt ist der Carbon-Rahmen des Bikes schön geformt, wertig verarbeitet und sinnvoll mit Teilen bestückt.
Power-Paket: Der Texaner Uncle Ray hat dicke Arme, schafft 135 Kilo im Bank­drücken. Daher zieht Ray das Specialized Kenevo trotz der langen Kettenstreben (452 mm) in den 
Power-Wheelie.
Specialized Kenevo Expert
Specialized Kenevo Expert: Großes Kaliber: Die Boxxer-Gabel wirkt martialisch, ist lenkpräzise und weckt Vertrauen. Doch der Unterschied zu den modernen Singlecrowns wie Fox 38 und Rockshox ZEB ist kleiner als gedacht.
Specialized Kenevo Expert: Aufstiegshilfe: Für möglichst viele Abfahrten spen­dierte Specialized seinem Kenevo eine extra große Batterie mit viel Reichhöhe. Der sonst so leise Brose-Motor surrte im Kenevo recht laut.

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