FreerideDie 7 spannendsten Enduro-Bikes im Test

Dimitri Lehner

 · 21.04.2020

Die 7 spannendsten Enduro-Bikes im TestFoto: Wolfgang Watzke
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Früher waren Enduros Alleskönner-Bikes für jedes Gelände. Jetzt werden diese Enduro-Bikes zu Spezialisten. Was ist nur mit den Enduros los? Wollen die es noch mal wissen? Midlife-Crisis womöglich?

  Was jetzt? Abfahrtswaffe oder Allrounder für jedes Gelände wie früher? Unsere 2020er-Enduros stecken in einer echten Identitätskrise. Hier jagt das Conway durch die Kurve, während das Rocky Slayer lieber am Drop rumspielt.Foto: Wolfgang Watzke
Was jetzt? Abfahrtswaffe oder Allrounder für jedes Gelände wie früher? Unsere 2020er-Enduros stecken in einer echten Identitätskrise. Hier jagt das Conway durch die Kurve, während das Rocky Slayer lieber am Drop rumspielt.

Wir sind verwirrt. Was ist nur mit den Enduros los? Schon als wir die 2020er-Test-Bikes in den FREERIDE-Bus laden, fangen wir an zu diskutieren und fragen uns: Sind das noch Enduros? Manches Bike ähnelt eher einem Bigbike. Allen voran das neue Specialized Enduro, dessen neue Kinematik und bullige Optik tatsächlich vom großen Bruder Demo stammt. Selbst in der Top-Variante für schwindelerregende 11000 € bringt es 14,1 Kilo auf die Waage, trotz Carbon hinten und vorne.

Tatsache ist: Die Hersteller pushen ihre Enduros mehr Richtung Downhill. Doch der Einsatzbereich verschiebt sich dadurch nicht nur, er wird natürlich kleiner. Aus den Allroundern werden so Spezialisten, und wer nicht aufpasst, holt sich einen verkappten Downhiller ins Haus. Kurzum: Wo Enduro draufsteht, ist nicht unbedingt mehr Enduro drin! Grund für die Entwicklung ist vermutlich der Einfluss der EWS, der Enduro World Series. Und ihrer Race-verliebten Ingenieure, beseelt, den Athleten das schnellste Rad fürs Rennen zu konstruieren. Denn – und das wissen wir alle – die Enduro-Tracks der EWS stehen an Ruppigkeit, Speed und Gnarliness (wie die Amis so schön sagen) den Downhill-Strecken in nichts nach. Wer hier schnell fahren will, braucht ein langes, flaches, tiefes Rad in robuster Bauweise mit viel Federweg. Wer hier gewinnen will, braucht: einen Mini-Downhiller! Und zu Mini-Downhillern sind viele der 2020er-Enduros geworden.

  Fahrwerks-Check: Welches Bike kommt mit schnellen, kleinen Schlägen zurecht? Unsere Teststrecke Hill Bill im Bikepark Serfaus-Fiss- Ladis entlarvt so manches Bike.Foto: Wolfgang Watzke
Fahrwerks-Check: Welches Bike kommt mit schnellen, kleinen Schlägen zurecht? Unsere Teststrecke Hill Bill im Bikepark Serfaus-Fiss- Ladis entlarvt so manches Bike.

Aber wir müssen uns auch die Frage stellen, ob wir an dieser Entwicklung eine Mitschuld tragen. Schließlich testen wir Enduros oft auf Downhill-Strecken und favorisieren das Rad, das mit den Widrigkeiten der Topographie am besten zurechtkommt. Die Antwort: Ja, das stimmt. Allerdings ist es unsere Aufgabe, Bikes ans Limit zu bringen. Auch die Journalisten-Kollegen von Auto Motor Sport bummeln mit ihren Testwagen nicht durch 30er-Zonen, sondern schleudern mit 180 km/h durch wassergeflutete Kurven – was vermutlich die wenigsten von uns im Leben mit ihrem Auto anstellen. Puh, damit sind wir also aus dem Schneider!

Unser Appell an Euch, damit es nach dem Kauf keine langen Gesichter gibt: Überprüft, was Ihr mit dem Bike vorhabt. Seid Ihr hauptsächlich im Mittelgebirge unterwegs, womöglich meist auf gewellten Trails mit viel Up & Down oder fahrt Ihr dagegen vorzugsweise in die jetzt trendigen Enduro-Regionen wie Latsch, Reschen, Finale Ligure etc. mit ihren heftigen Abfahrten oder gar im Park...

Welches Enduro-Bike für Euch passen könnte, erfahrt Ihr im Testbericht. Den gesamten Artikel mit allen Testergebnissen, technischen Daten und Noten zu diesen sieben Enduros gibt es als PDF unten im Download-Bereich:

  • Conway WME 627 Carbon
  • Cube Stereo 170 SL HPA
  • Giant Reign Advanced Pro 0 29
  • Mondraker Superfoxy Carbon RR
  • Rocky Mountain Slayer Carbon 70
  • Specialized Enduro S-Works
  • Yeti SB 165 Turq-Series T2
Yeti SB 165 Turq-Series T2: Herz aus Gold: Der Drehpunkt des Yeti ist auf Gleitbuchsen gelagert und verschiebt sich mit dem Federweg. Das soll auch die Antriebseinflüsse minimieren. Und ja, das Yeti pedaliert willig bergauf.Foto: Wolfgang Watzke
Yeti SB 165 Turq-Series T2: Herz aus Gold: Der Drehpunkt des Yeti ist auf Gleitbuchsen gelagert und verschiebt sich mit dem Federweg. Das soll auch die Antriebseinflüsse minimieren. Und ja, das Yeti pedaliert willig bergauf.
Was jetzt? Abfahrtswaffe oder Allrounder für jedes Gelände wie früher? Unsere 2020er-Enduros stecken in einer echten Identitätskrise. Hier jagt das Conway durch die Kurve, während das Rocky Slayer lieber am Drop rumspielt.Foto: Wolfgang Watzke
Was jetzt? Abfahrtswaffe oder Allrounder für jedes Gelände wie früher? Unsere 2020er-Enduros stecken in einer echten Identitätskrise. Hier jagt das Conway durch die Kurve, während das Rocky Slayer lieber am Drop rumspielt.
Fahrwerks-Check: Welches Bike kommt mit schnellen, kleinen Schlägen zurecht? Unsere Teststrecke Hill Bill im Bikepark Serfaus-Fiss- Ladis entlarvt so manches Bike.Foto: Wolfgang Watzke
Fahrwerks-Check: Welches Bike kommt mit schnellen, kleinen Schlägen zurecht? Unsere Teststrecke Hill Bill im Bikepark Serfaus-Fiss- Ladis entlarvt so manches Bike.
Conway WME 627 CarbonFoto: Wolfgang Watzke
Conway WME 627 Carbon
Conway WME 627 Carbon: Für Racer: Im Unterrohr gibt's ein Staufach für Schlauch, Kartusche, Mini-Tool. Elegant: die innen verlegten Züge und versteckten Lager.Foto: Wolfgang Watzke
Conway WME 627 Carbon: Für Racer: Im Unterrohr gibt's ein Staufach für Schlauch, Kartusche, Mini-Tool. Elegant: die innen verlegten Züge und versteckten Lager.
Conway WME 627 Carbon: Schwimmend aufgehängt: Rockshox-Super-Deluxe-Dämpfer klemmt schick im Carbon-Heck, arbeitet antriebsneutral und besitzt eine wirksame Plattform. Wir hätten uns eine einstellbare Druckstufe gewünscht.Foto: Wolfgang Watzke
Conway WME 627 Carbon: Schwimmend aufgehängt: Rockshox-Super-Deluxe-Dämpfer klemmt schick im Carbon-Heck, arbeitet antriebsneutral und besitzt eine wirksame Plattform. Wir hätten uns eine einstellbare Druckstufe gewünscht.
Cube Stereo 170 SL HPAFoto: Wolfgang Watzke
Cube Stereo 170 SL HPA
Cube Stereo 170 SL HPA: Tester Wolfi Watzke zieht das Cube in die Luft. Auf dem Kurven-Trail Supernatural fühlte sich das Bike viel wohler als auf den Highspeed-Ballerstrecken.Foto: Wolfgang Watzke
Cube Stereo 170 SL HPA: Tester Wolfi Watzke zieht das Cube in die Luft. Auf dem Kurven-Trail Supernatural fühlte sich das Bike viel wohler als auf den Highspeed-Ballerstrecken.
Cube Stereo 170 SL HPA: Problemheck: Das Cube kann mit Stahlfederbein oder Luftdämpfer ausgerüstet werden. Wir schafften es nicht, den Fox Float X2 so zu tunen, dass das Heck wie vom Hersteller versprochen "butterweich" arbeitet - schade!Foto: Wolfgang Watzke
Cube Stereo 170 SL HPA: Problemheck: Das Cube kann mit Stahlfederbein oder Luftdämpfer ausgerüstet werden. Wir schafften es nicht, den Fox Float X2 so zu tunen, dass das Heck wie vom Hersteller versprochen "butterweich" arbeitet - schade!
Cube Stereo 170 SL HPA: Leichte Dinger: Es muss nicht immer Carbon sein. Die Newmen-Laufräder des Cube mit sinniger Enduro-Bereifung sind die leichtesten im Test.Foto: Wolfgang Watzke
Cube Stereo 170 SL HPA: Leichte Dinger: Es muss nicht immer Carbon sein. Die Newmen-Laufräder des Cube mit sinniger Enduro-Bereifung sind die leichtesten im Test.
Giant Reign Advanced Pro 0 29Foto: Wolfgang Watzke
Giant Reign Advanced Pro 0 29
Giant Reign Advanced Pro 0 29: Süchtig nach Airtime: Das Giant war unser Handlings-Favorit. Das leichteste Rad im Test ist wendig, potent und besitzt irre viel Popp - da will man keinen Stunt auslassen!Foto: Wolfgang Watzke
Giant Reign Advanced Pro 0 29: Süchtig nach Airtime: Das Giant war unser Handlings-Favorit. Das leichteste Rad im Test ist wendig, potent und besitzt irre viel Popp - da will man keinen Stunt auslassen!
Giant Reign Advanced Pro 0 29: Eyecatcher: Das Top-Modell des Reign wurde mit dem Schillerlack "Chamelion Saturn" überzogen. Das verpasst dem Carbon-Rahmen eine ganz besondere Optik - sehr schick!Foto: Wolfgang Watzke
Giant Reign Advanced Pro 0 29: Eyecatcher: Das Top-Modell des Reign wurde mit dem Schillerlack "Chamelion Saturn" überzogen. Das verpasst dem Carbon-Rahmen eine ganz besondere Optik - sehr schick!
Giant Reign Advanced Pro 0 29: Maximal genutzt! Giant überarbeitete seinen Maestro-Hinterbau. Das scheint vollkommen gelungen. Denn obwohl nur 146 Millimeter Federweg, wirkte das Heck erstaunlich satt und komfortabel.Foto: Wolfgang Watzke
Giant Reign Advanced Pro 0 29: Maximal genutzt! Giant überarbeitete seinen Maestro-Hinterbau. Das scheint vollkommen gelungen. Denn obwohl nur 146 Millimeter Federweg, wirkte das Heck erstaunlich satt und komfortabel.
Mondraker Superfoxy Carbon RRFoto: Wolfgang Watzke
Mondraker Superfoxy Carbon RR
Mondraker Superfoxy Carbon RR: Fast Forward nennt Mondraker seine spezielle Geometrie mit langem Hauptrahmen und Stummelvorbau. Sie erzeugt ein messerscharfes Steuern. Uns hat das sehr gut gefallen!Foto: Wolfgang Watzke
Mondraker Superfoxy Carbon RR: Fast Forward nennt Mondraker seine spezielle Geometrie mit langem Hauptrahmen und Stummelvorbau. Sie erzeugt ein messerscharfes Steuern. Uns hat das sehr gut gefallen!
Mondraker Superfoxy Carbon RR: Kunstwerk: Sitz- und Kettenstreben (verstellbar) sind so elegant aus Carbon geformt, dass die Augen jubeln und die bissige Code-Bremse stylisch von den Spaniern eingepasst wurde. Muy lindo!Foto: Wolfgang Watzke
Mondraker Superfoxy Carbon RR: Kunstwerk: Sitz- und Kettenstreben (verstellbar) sind so elegant aus Carbon geformt, dass die Augen jubeln und die bissige Code-Bremse stylisch von den Spaniern eingepasst wurde. Muy lindo!
Rocky Mountain Slayer Carbon 70Foto: Wolfgang Watzke
Rocky Mountain Slayer Carbon 70
Rocky Mountain Slayer Carbon 70: Sofakissen: Der Stahlfederdämpfer mit 400er-Feder erzeugt viel Komfort. Zu viel? Wir hätten uns mehr Gegendruck gewünscht. Ebenso eine 3-Stufen-Druckstufe, statt nur offen oder zu, um auf Jumplines nicht wegzusacken.Foto: Wolfgang Watzke
Rocky Mountain Slayer Carbon 70: Sofakissen: Der Stahlfederdämpfer mit 400er-Feder erzeugt viel Komfort. Zu viel? Wir hätten uns mehr Gegendruck gewünscht. Ebenso eine 3-Stufen-Druckstufe, statt nur offen oder zu, um auf Jumplines nicht wegzusacken.
Rocky Mountain Slayer Carbon 70: Viel Federweg: Die 180er-Lyrik als Top-Modell gefiel uns sehr gut. Allerdings befüllten wir sie mit 80 PSI statt der empfohlenen 70.Foto: Wolfgang Watzke
Rocky Mountain Slayer Carbon 70: Viel Federweg: Die 180er-Lyrik als Top-Modell gefiel uns sehr gut. Allerdings befüllten wir sie mit 80 PSI statt der empfohlenen 70.
Specialized Enduro S-WorksFoto: Wolfgang Watzke
Specialized Enduro S-Works
Specialized Enduro S-Works: Schöner fliegen: Das neue Specialized Enduro ist so schick, dass man selbst den Ohnmachtspreis akzeptieren will. Wir sagen: die Macht bergab!Foto: Wolfgang Watzke
Specialized Enduro S-Works: Schöner fliegen: Das neue Specialized Enduro ist so schick, dass man selbst den Ohnmachtspreis akzeptieren will. Wir sagen: die Macht bergab!
Specialized Enduro S-Works: Pfiffig: Specialized versteckt im Steuerrohr ein Mini-Tool. Mit einem Handgriff lässt sich der Deckel wegschieben und gibt das Tool frei. Ideal fürs schnelle Dämpfer-Setup.Foto: Wolfgang Watzke
Specialized Enduro S-Works: Pfiffig: Specialized versteckt im Steuerrohr ein Mini-Tool. Mit einem Handgriff lässt sich der Deckel wegschieben und gibt das Tool frei. Ideal fürs schnelle Dämpfer-Setup.
Specialized Enduro S-Works: Jede Menge Gelenke: Sieben Achsen zählten wir beim Enduro. Die neue Kinematik schiebt den Hauptdrehpunkt nach vorne, das soll garantieren, dass das Hinterrad besser über Hindernisse gleitet.Foto: Wolfgang Watzke
Specialized Enduro S-Works: Jede Menge Gelenke: Sieben Achsen zählten wir beim Enduro. Die neue Kinematik schiebt den Hauptdrehpunkt nach vorne, das soll garantieren, dass das Hinterrad besser über Hindernisse gleitet.
Yeti SB 165 Turq-Series T2Foto: Wolfgang Watzke
Yeti SB 165 Turq-Series T2
Yeti SB 165 Turq-Series T2: Länge läuft: Das Yeti war nur in Größe L verfügbar. Bergab erzeugt der lange Radstand viel Laufruhe. In engen Kurven dagegen verlangt das Bike etwas mehr Körpereinsatz.Foto: Wolfgang Watzke
Yeti SB 165 Turq-Series T2: Länge läuft: Das Yeti war nur in Größe L verfügbar. Bergab erzeugt der lange Radstand viel Laufruhe. In engen Kurven dagegen verlangt das Bike etwas mehr Körpereinsatz.
Yeti SB 165 Turq-Series T2: Kult aus den USA: Mit dem schön geformten Carbon-Rahmen und elegant innen verlegten Zügen wird das SB 165 seinem Yeti Ruf gerecht. Wir finden allerdings: Ein Yeti muss türkis sein.Foto: Wolfgang Watzke
Yeti SB 165 Turq-Series T2: Kult aus den USA: Mit dem schön geformten Carbon-Rahmen und elegant innen verlegten Zügen wird das SB 165 seinem Yeti Ruf gerecht. Wir finden allerdings: Ein Yeti muss türkis sein.
Yeti SB 165 Turq-Series T2: Herz aus Gold: Der Drehpunkt des Yeti ist auf Gleitbuchsen gelagert und verschiebt sich mit dem Federweg. Das soll auch die Antriebseinflüsse minimieren. Und ja, das Yeti pedaliert willig bergauf.Foto: Wolfgang Watzke
Yeti SB 165 Turq-Series T2: Herz aus Gold: Der Drehpunkt des Yeti ist auf Gleitbuchsen gelagert und verschiebt sich mit dem Federweg. Das soll auch die Antriebseinflüsse minimieren. Und ja, das Yeti pedaliert willig bergauf.
Was jetzt? Abfahrtswaffe oder Allrounder für jedes Gelände wie früher? Unsere 2020er-Enduros stecken in einer echten Identitätskrise. Hier jagt das Conway durch die Kurve, während das Rocky Slayer lieber am Drop rumspielt.Foto: Wolfgang Watzke
Was jetzt? Abfahrtswaffe oder Allrounder für jedes Gelände wie früher? Unsere 2020er-Enduros stecken in einer echten Identitätskrise. Hier jagt das Conway durch die Kurve, während das Rocky Slayer lieber am Drop rumspielt.
Was jetzt? Abfahrtswaffe oder Allrounder für jedes Gelände wie früher? Unsere 2020er-Enduros stecken in einer echten Identitätskrise. Hier jagt das Conway durch die Kurve, während das Rocky Slayer lieber am Drop rumspielt.
Fahrwerks-Check: Welches Bike kommt mit schnellen, kleinen Schlägen zurecht? Unsere Teststrecke Hill Bill im Bikepark Serfaus-Fiss- Ladis entlarvt so manches Bike.
Conway WME 627 Carbon
Conway WME 627 Carbon: Für Racer: Im Unterrohr gibt's ein Staufach für Schlauch, Kartusche, Mini-Tool. Elegant: die innen verlegten Züge und versteckten Lager.
Conway WME 627 Carbon: Schwimmend aufgehängt: Rockshox-Super-Deluxe-Dämpfer klemmt schick im Carbon-Heck, arbeitet antriebsneutral und besitzt eine wirksame Plattform. Wir hätten uns eine einstellbare Druckstufe gewünscht.
Cube Stereo 170 SL HPA
Cube Stereo 170 SL HPA: Tester Wolfi Watzke zieht das Cube in die Luft. Auf dem Kurven-Trail Supernatural fühlte sich das Bike viel wohler als auf den Highspeed-Ballerstrecken.
Cube Stereo 170 SL HPA: Problemheck: Das Cube kann mit Stahlfederbein oder Luftdämpfer ausgerüstet werden. Wir schafften es nicht, den Fox Float X2 so zu tunen, dass das Heck wie vom Hersteller versprochen "butterweich" arbeitet - schade!
Cube Stereo 170 SL HPA: Leichte Dinger: Es muss nicht immer Carbon sein. Die Newmen-Laufräder des Cube mit sinniger Enduro-Bereifung sind die leichtesten im Test.
Giant Reign Advanced Pro 0 29
Giant Reign Advanced Pro 0 29: Süchtig nach Airtime: Das Giant war unser Handlings-Favorit. Das leichteste Rad im Test ist wendig, potent und besitzt irre viel Popp - da will man keinen Stunt auslassen!
Giant Reign Advanced Pro 0 29: Eyecatcher: Das Top-Modell des Reign wurde mit dem Schillerlack "Chamelion Saturn" überzogen. Das verpasst dem Carbon-Rahmen eine ganz besondere Optik - sehr schick!
Giant Reign Advanced Pro 0 29: Maximal genutzt! Giant überarbeitete seinen Maestro-Hinterbau. Das scheint vollkommen gelungen. Denn obwohl nur 146 Millimeter Federweg, wirkte das Heck erstaunlich satt und komfortabel.
Mondraker Superfoxy Carbon RR
Mondraker Superfoxy Carbon RR: Fast Forward nennt Mondraker seine spezielle Geometrie mit langem Hauptrahmen und Stummelvorbau. Sie erzeugt ein messerscharfes Steuern. Uns hat das sehr gut gefallen!
Mondraker Superfoxy Carbon RR: Kunstwerk: Sitz- und Kettenstreben (verstellbar) sind so elegant aus Carbon geformt, dass die Augen jubeln und die bissige Code-Bremse stylisch von den Spaniern eingepasst wurde. Muy lindo!
Rocky Mountain Slayer Carbon 70
Rocky Mountain Slayer Carbon 70: Sofakissen: Der Stahlfederdämpfer mit 400er-Feder erzeugt viel Komfort. Zu viel? Wir hätten uns mehr Gegendruck gewünscht. Ebenso eine 3-Stufen-Druckstufe, statt nur offen oder zu, um auf Jumplines nicht wegzusacken.
Rocky Mountain Slayer Carbon 70: Viel Federweg: Die 180er-Lyrik als Top-Modell gefiel uns sehr gut. Allerdings befüllten wir sie mit 80 PSI statt der empfohlenen 70.
Specialized Enduro S-Works
Specialized Enduro S-Works: Schöner fliegen: Das neue Specialized Enduro ist so schick, dass man selbst den Ohnmachtspreis akzeptieren will. Wir sagen: die Macht bergab!
Specialized Enduro S-Works: Pfiffig: Specialized versteckt im Steuerrohr ein Mini-Tool. Mit einem Handgriff lässt sich der Deckel wegschieben und gibt das Tool frei. Ideal fürs schnelle Dämpfer-Setup.
Specialized Enduro S-Works: Jede Menge Gelenke: Sieben Achsen zählten wir beim Enduro. Die neue Kinematik schiebt den Hauptdrehpunkt nach vorne, das soll garantieren, dass das Hinterrad besser über Hindernisse gleitet.
Yeti SB 165 Turq-Series T2
Yeti SB 165 Turq-Series T2: Länge läuft: Das Yeti war nur in Größe L verfügbar. Bergab erzeugt der lange Radstand viel Laufruhe. In engen Kurven dagegen verlangt das Bike etwas mehr Körpereinsatz.
Yeti SB 165 Turq-Series T2: Kult aus den USA: Mit dem schön geformten Carbon-Rahmen und elegant innen verlegten Zügen wird das SB 165 seinem Yeti Ruf gerecht. Wir finden allerdings: Ein Yeti muss türkis sein.
Yeti SB 165 Turq-Series T2: Herz aus Gold: Der Drehpunkt des Yeti ist auf Gleitbuchsen gelagert und verschiebt sich mit dem Federweg. Das soll auch die Antriebseinflüsse minimieren. Und ja, das Yeti pedaliert willig bergauf.
  Diesen Artikel finden Sie in FREERIDE 4/2019 - das Heft können Sie hier bestellen > FREERIDE IOS App (iPad) FREERIDE Android App Foto: Ale Di Lullo
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