3 Downhill-Bikes vom Versender im Vergleich

Team FREERIDE

 · 30.10.2020

3 Downhill-Bikes vom Versender im VergleichFoto: Wolfgang Watzke
3 Downhill-Bikes vom Versender im Vergleich
Powered by

Versender verpassen ihren Bikes ein Preis-Leistungs-Verhältnis – da kann man sich nur wundern! Wir bestellten Downhill-Bikes für unter 3000 Euro zum Park- und Racetest.

Billig ballern? Moment mal. 3000 Euro sind ’ne ganze Stange Geld und sicher nicht wenig. Aber wenn man bedenkt, was man dafür bekommt – trifft „billig ballern“ auf unseren Test eben doch zu. Also billig im Sinne von gut und preiswert. Drei Versender-Bigbikes ließen wir gegeneinander antreten. Warum nur drei? Nun, so viele Hersteller findet man gar nicht, die ein Bigbike für 3000 Euro hinkriegen.

Diese Bikes finden Sie im Test

  • Canyon Sender AL 6.0
  • Propain Rage AL
  • YT Industries Tues Base
  • Referenzbike: Specialized Demo Race 29

Sonst war immer noch Radon mit von der Partie mit seinem schön leichten Swoop 200 (15,8 kg). Das gibt es leider nicht mehr, dabei hat es in unserem letzten Test (FR 3/18) noch den Testsieg einheimsen können. Versender Rose werkelt gerade an einem neuen Doppelbrücken-Soulfire, Bergamont wollte sein Straightline nicht schicken, und Commençal wurde von der Coronakrise ins Home-Office gezwungen. Das wilde Furious musste in Andorra bleiben, dabei hätten wir es soooo gerne getestet.

Verlagssonderveröffentlichung
  So testen wir: Vier Tester fuhren die Räder im Bikepark am Geißkopf im direkten Vergleich – auf den rauen Strecken „Freeride“ und „Downhill“. Dabei nutzten wir das Knowhow von Worldcupper Johannes Fischbach. Als Promi-Tester nahm Fischi an unserem Testbetrieb teil. Jedes Bike wurde so lange über die Strecken geprügelt, bis ein klarer Testeindruck entstand. Das viel teurere Specialized Demo in 29 Zoll diente als Referenz für eine noch breitere Einschätzung.Foto: Wolfgang Watzke
So testen wir: Vier Tester fuhren die Räder im Bikepark am Geißkopf im direkten Vergleich – auf den rauen Strecken „Freeride“ und „Downhill“. Dabei nutzten wir das Knowhow von Worldcupper Johannes Fischbach. Als Promi-Tester nahm Fischi an unserem Testbetrieb teil. Jedes Bike wurde so lange über die Strecken geprügelt, bis ein klarer Testeindruck entstand. Das viel teurere Specialized Demo in 29 Zoll diente als Referenz für eine noch breitere Einschätzung.

Stichwort: Corona. Ja, auch wir leiden, denn – Bikeparks? Alle zu. Wirklich alle? Nein, wir erhaschten eine Sondergenehmigung am Geißkopf. Als Promi-Tester engagierten wir diesmal Worldcup-Racer Johannes Fischbach.

Propain Rage AL: Fischi bringt das Propain auf Reisegeschwindigkeit. „Bei Highspeed kriegt man die Endprogression des Dämpfers zu spüren!“, sagt Fischbach. Bei Vollgas verteilt das Propain Tritte.
Foto: Wolfgang Watzke

Bigbikes sind die Motocrosser unter den Mountainbikes. Keine Bike-Klasse versprüht so viel Sexyness wie die Doppelbrücken-Boliden. Und mit keinem anderen Bike macht Höhenmetervernichten so viel Spaß – auch wenn manche Enduros (siehe Test im Enduro-Spezial) zunehmend zu Mini-Downhillern mutieren. Alleine die steifen Doppelbrücken-Gabeln mit dem Plus an Federweg boosten das Selbstvertrauen und verzeihen Fahrfehler. Wer also mit einem Bigbike als Zweitrad liebäugelt, dem können wir zu diesen Bikes nur raten.

Den kompletten Vergleichstest von drei günstigen Downhill-Bikes unter 3000 Euro aus FREERIDE 2/2020 können Sie bequem unter dem Artikel als PDF herunterladen. Der Test kostet 1,49 Euro.

Warum nicht kostenlos? Weil Qualitätsjournalismus einen Preis hat. Dafür garantieren wir Unabhängigkeit und Objektivität. Das betrifft ganz besonders die Tests in FREERIDE. Die lassen wir uns nicht bezahlen, sondern das Gegenteil ist der Fall: Wir lassen sie uns etwas kosten, und zwar Zigtausende Euro jedes Jahr.

Downloads:

Meistgelesene Artikel

Unbekanntes Element