Enduro

Ghost ERT 9000

BIKE Magazin

 · 27.02.2008

Ghost ERT 9000Foto: Unbekannt

FAZIT: bergaborientiertes Enduro mit Freerider-Qualitäten und robusten Komponenten. Sehr gutes Preis/ Leistungsverhältnis.

Jeder Hersteller interpretiert die Ausrichtung seines Enduro-Bikes anders. Und während die einen am Gewicht feilen, um ihre Boliden möglichst Touren-tauglich zu machen, setzt Ghost voll auf “Heavy Duty”. Was umso erstaunlicher ist, wenn man das “ERT 9000” vom letzten Jahr als Vergleich heranzieht. Weit über ein Kilo wiegt das aktuelle Modell mehr, und das ist nicht allein Schuld des Rahmens. In den Hardcore-Komponenten wie den Truvativ- “Hussefelt”-Kurbeln finden sich versteckte Pfunde. Auch müssen “ERT 9000”-Fahrer dieses Jahr auf drei Kettenblätter verzichten, statt der großen Scheibe schützt jetzt ein stabiler Rockring vor Bodenkontakt. Damit ist der Einsatzbereich des “ERT” klar: Downhill in erster Linie, bergauf kurbeln, nur wenn’s sein muss. Auf den ruppigen Singletrails und heftigen Rüttelpisten unseres Test-Parcours zeigte sich dann die gute Seite des gemästeten Bikes: Mit den sensibel abgestimmten 173 Millimetern am Heck kann nur das Scott “Ransom” mithalten. Das “ERT” ist von seiner Geometrie und dem Fahrwerk so gut abgestimmt, dass es sowohl Highspeed-Kurse ohne große Richtungswechsel als auch enge Trial-Passagen mitmacht.


FAZIT: bergaborientiertes Enduro mit Freerider-Qualitäten und robusten Komponenten. Sehr gutes Preis/ Leistungsverhältnis.


TUNING-TIPP: An Sattel und Kurbeln könnte man Gewicht sparen.

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