Enduro

Fusion Freak Team

BIKE Magazin

 · 27.02.2008

Fusion Freak TeamFoto: Unbekannt

FAZIT: Das “Freak” ist nach wie vor eines der besten Enduros – jetzt noch Touren-tauglicher.

Die Form folgt der Funktion – nach diesem Motto baut Fusion mit Frontmann Bodo Probst seit Jahren Bikes. Und während die Konkurrenz sich bisweilen in immer extravaganteren Rahmen-Designs verkünstelt, setzt die deutsche Schmiede auf klassische Formen. Das “Freak” ist ein alter Bekannter aus vergangenen Enduro-Tests – bekannt als wendiges, hervorragend ausbalanciertes Spaß-Bike für Tour und Park. Für 2008 hat Konstrukteur Probst die Geometrie verlängert, den Lenkwinkel flacher gemacht und den “Float-Link”-Hinterbau modellgepflegt. Grund: Das “Freak” sollte noch Touren-tauglicher werden. Dieses Ziel hat Probst erreicht. Durch die etwas nach vorne verschobene Sitzposition und die längere Geometrie klettert das “Freak” hervorragend. Bergab ist das Bike dadurch erwachsener geworden. Es fährt sich nicht mehr so spielerisch wendig, dafür fühlt man sich auf schnellen Linien sicherer. Und während der “Float-Link”- Hinterbau durch seine hohe Reibung auf kleine Schläge wenig sensibel anspricht, beweist er doch bei Highspeed ordentliches Schluckvermögen. In der “Team”-Variante kommt das “Freak” mit durchweg hochwertiger und durchdachter Ausstattung. Nur die Reifenwahl und der etwas zu schmale Lenker stehen auf unserer Minus-Liste.


FAZIT: Das “Freak” ist nach wie vor eines der besten Enduros – jetzt noch Touren-tauglicher.


TUNING-TIPP: Andere Reifen und breiteren Lenker montieren.

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