Felt Redemption

BIKE Magazin

 · 30.01.2008

Felt RedemptionFoto: Unbekannt
Felt Redemption

FAZIT: Ein Satz mit X. Zu steiler Lenkwinkel, schwache Hinterbaukinematik, enttäuschendes Fahrgefühl. Da muss Felt nochmal ran. Hoffentlich ist das bei der Serie anders.

Wovon uns das Felt erlösen will (Redemption = Erlösung), wissen wir nicht. Wohl aber, was uns das Bike beschert: Kopfschmerzen. Denn die Geometrie passt so gar nicht zu Ausstattung und Einsatzbereich des Bikes. Dickes 1,5-Steuerrohr, solide Bremsen und gute Federelemente auf der einen Seite, ein XC-Lenkwinkel auf der anderen. Beim Testbike handelt es sich noch um ein Messe- Rad, also Vorserie. Zwar wurde uns gesagt, dass sich an der Geometrie nichts ändern würde. Später hieß es, dass der Lenkwinkel um 1 Grad abgeflacht wird. Wir können natürlich nur das Testbike beurteilen und das vermittelte bereits in mäßig steilem Gelände Überschlagsgefühle, obwohl die Front hoch ist. Die hohe Front führt jedoch vor allem dazu, dass der Fahrer weit über dem Untergrund schwebt und kaum Rückmeldung über die Bodenbeschaffenheit bekommt. Weil auch der Radstand eher kurz geraten ist, waren selbst erfahrene Tester im Kriechgang unterwegs, wenn’s steil wurde. Der Hinterbau arbeitet im mittleren Federwegsbereich dabei eigentlich gut, bei großen Schlägen fehlt es ihm aber an Endprogression. Harte Durchschläge und Traktionsverlust bei hohem Tempo sind die Folge. Also: Bitte nachbessern!

Verlagssonderveröffentlichung


FAZIT: Ein Satz mit X. Zu steiler Lenkwinkel, schwache Hinterbaukinematik, enttäuschendes Fahrgefühl. Da muss Felt nochmal ran. Hoffentlich ist das bei der Serie anders.


Anmerkung: Die Geometrie ist nicht ausgereift. Kein “Super”-Enduro. Doch vielleicht kriegen die neuen Teamrider Cam Zink und Joscha Forstreuter die Geometrie noch bis zur Serie hingebogen. Das Testbike war noch Vorserie.

Foto: Unbekannt

FREERIDE RANKING: maximal 10 Punkte.

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