Enduro

Enduros 2010

Markus Greber

 · 21.06.2010

Enduros 2010Foto: Markus Greber

Mit breitem Grinsen bergab und stressfrei bergauf – für Enduros tickt keine Zeitnahme, es zählt nur der Spaß. Doch welches ist der beste Allrounder? Sieben Mittelklasse-Alleskönner im harten Vergleichstest.

Sie hassen Leistungsdruck, Pulsuhren und Reglementierungen? Sie wollen vor allem Spaß bei der Abfahrt, lieben die Herausforderung technischer Trails? Sie stehen auf Singletrailsurfen und den Rausch der Geschwindigkeit? Und Sie wollen das alles mit ein und demselben Bike erleben, das Sie auch noch problemlos bergauf kurbeln können? Dann sind Sie in der Enduro-Kategorie goldrichtig.

Ein Bike für alles, so sollte ein Enduro aussehen: eine flache Geometrie für gutes Handling bergab, die sich aber mit wenigen Handgriffen in den Uphill-Modus verwandeln lässt. Ein Fahrwerk mit 160 Millimetern Federweg für grobes Terrain, das aber durch Plattformsysteme effizient pedalierbar bleibt. Und zu guter Letzt sollte sich das Gewicht in Grenzen halten. Denn mit Bikes, die jenseits der 16-Kilo-Marke liegen, nimmt man bergauf dann doch besser die Gondel. Bergauf- und Bergab-Eigenschaften erfordern also völlig unterschiedliche Anforderungen an die Rahmenkonstruktion und die Auswahl der Anbauteile. Sieger ist, wer den besten Kompromiss für sein Bike findet. Erschwerend im wahrsten Sinne des Wortes kommt in diesem Testfeld die von uns gesetzte preisliche Obergrenze von 2900 Euro hinzu, was vor allem die Spezifikation der Bikes zur Gratwanderung macht.


Die Ergebnisse der Testbikes finden Sie unten als PDF-Download.

  Vollgas durch die Kurve: Mit ihren kompakten Geometrien und den breiten Lenkern machen die Enduros auf dem Singletrail besonders Spaß.Foto: Unbekannt
Vollgas durch die Kurve: Mit ihren kompakten Geometrien und den breiten Lenkern machen die Enduros auf dem Singletrail besonders Spaß.

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