Enduro-TestDie besten Bikes mit 160 Millimetern

Peter Nilges

 · 15.12.2014

Enduro-Test: Die besten Bikes mit 160 MillimeternFoto: Markus Greber
Enduro-Test: Die besten Bikes mit 160 Millimetern

Im ersten Vergleichstest treten die Top-Enduro-Bikes der Saison 2015 gegeneinander an. BIKE hat elf Top-Modelle mit 160 Millimeter Federweg in Labor und Praxis getestet.

Entweder runter oder rauf, hieß es noch vor wenigen Jahren innerhalb der Bike-Gattungen. Echte Spezialisten waren eindimensional, Möchtegern-Alleskönner zahnlos, wenn es drauf ankam. Die neue Enduro-Generation kann mehr. Mit schlanken Gewichten, im Handumdrehen straffbaren Fahrwerken und ausgefuchsten Geometrie-Verstellungen buhlen die Enduro-Neuheiten um die Gunst der Fahrer.

  Canyon und Giant liefern sich ein harten Kampf um die Krone des besten Enduros.Foto: Markus Greber
Canyon und Giant liefern sich ein harten Kampf um die Krone des besten Enduros.

Enduros mit 170 Millimetern und voller Tourenqualität

Das mittlerweile potente Fahrwerke mit 170 Millimeter Federweg und einem Gesamtgewicht von nur 12,65 Kilo inklusive Pedale möglich sind, hätte vor einigen Jahren noch niemand geglaubt. Die Bikes in unserem Testfeld sind daher vielseitiger denn je. Mit dem Gros der Testgruppe würde einer Teilnahme an einem Enduro-Rennen genauso wie eine Alpentour mit über 1500 Höhenmeter-Anstieg nichts im Wege stehen.

Verlagssonderveröffentlichung
  Nicht jeder Endurist ist automatisch ein Racer. Durch die schlanken Gewichte und effizienten Fahrwerke sind die neuen Enduros optimale Begleiter für Touren mit anspruchsvollen Abfahrten.Foto: Markus Greber
Nicht jeder Endurist ist automatisch ein Racer. Durch die schlanken Gewichte und effizienten Fahrwerke sind die neuen Enduros optimale Begleiter für Touren mit anspruchsvollen Abfahrten.

Von Technologieträgern und Platzhirschen

Was in der jeweiligen Bike-Gattung möglich ist, spiegeln die jeweiligen Top-Modelle, die Technologieträger der Palette am eindrucksvollsten wider. Mit Preisen von 4300 bis 7999 Euro trudelte nur exklusives 2015er Material zum Test ein. Die preisliche Speerspitze bilden das Santa Cruz Nomad für 7590 Euro sowie das Specialized S-Works Enduro 650B und das Trek Slash 9.9 für jeweils 7999 Euro. Als Alternative stellen wir zusätzlich die günstigeren Modelle des jeweiligen Testbikes vor.

  Die Paradedisziplin eines Enduros: Spaß auf knackigen Trails vermitteln.Foto: Markus Greber
Die Paradedisziplin eines Enduros: Spaß auf knackigen Trails vermitteln.

Edle Enduros: Viel Carbon, wenig Alu

Unter den elf Testbikes befinden sich lediglich zwei Alu-Modelle. Das GT Sanction und das Müsing Petrol 7 kommen mit einem Alu-Rahmen. Vollcarbon gibt es von BH, Cannondale, Canyon, Santa Cruz, Scott und Trek. Specialized, Giant und Lapierre kombinieren einen Carbon-Hauptrahmen mit einem Alu-Hinterbau.

Die Testergebnisse dieser Enduro-Bikes finden Sie unten im PDF-Download:

  • BH Lynx 9.7
  • Cannondale Jekyll Carbon 2
  • Canyon Strive CF 9.0 Race
  • Giant Reign Advanced 0
  • GT Sanction Pro
  • Lapierre Spicy Team
  • Müsing Petrol 7 (ohne Wertung wegen Rahmenbruch im Test)
  • Santa Cruz Nomad C
  • Scott Genius LT 700 Tuned
  • Specialized Enduro S-Works 650B
  • Trek Slash 9.9
BH Lynx 9.7 2015
Foto: Georg Grieshaber


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