Enduro-Bike Superfoxy erstmals in Aluminium

Adrian Kaether

 · 11.08.2020

Enduro-Bike Superfoxy erstmals in AluminiumFoto: Adrian Kaether
Enduro-Bike Superfoxy erstmals in Aluminium

Das Mondraker Edel-Enduro Superfoxy war wegen des Carbonrahmens bislang ziemlich exklusiv. Jetzt kommt das Enduro-MTB erstmals auch in Aluminium und wird dadurch deutlich erschwinglicher.

Das Mondraker Superfoxy gehört zur Königsklasse der Enduro-Mountainbikes. 170/160 Millimeter Federweg, 29 Zoll für beste Überrolleigenschaften, Mondrakers „Forward Geometry“ und ein ausgereifter Hinterbau. Das Problem: Bislang gab es das Bike nur in Carbon ( zum Test des Superfoxy Carbon RR) und das war entsprechend teuer. Nun schiebt Mondraker für das Modelljahr 2021 eine bezahlbareres Alu-Variante des Superfoxy hinterher. Die Chance für Enduro-Biker und junge Bikepark-Shredder ohne dicke Geldbeutel.

Verlagssonderveröffentlichung

Mondraker Superfoxy Alu: Rahmen und Geometrie

In Sachen Geometrie orientiert sich das Alu-Bike selbstverständlich am großen Bruder in Carbon und soll hier wie dort massig Laufruhe und Sicherheit in den Abfahrten mit einer angenehmen Sitzposition zum Pedalieren verbinden. Der Reach fällt mit 490 Millimetern in Rahmengröße L Mondraker-typisch lang aus und wächst beziehungsweise schrumpft pro Rahmengröße um 20 Millimeter. Der Lenkwinkel ist 65 Grad flach, der Sitzwinkel 76 Grad steil, das Tretlager sitzt mit einer Absenkung von nur 20 Millimetern verhältnismäßig hoch. Aufsetzer über tiefe Stufen sollten damit also auch bergab kein Problem sein, wenn sich mancher auch wünschen wird, noch tiefer im Bike zu stehen. Die Kettenstreben lassen sich – anders als beim Carbon-Modell – nicht verstellen und sind zugunsten der Laufruhe auf 445 Millimeter fixiert.

  Das Superfoxy Alloy R ist das Topmodell im Alu-Bereich und kostet 4599 Euro. Das Gewicht liegt bei 15,8 Kilogramm, zwei Kilogramm über dem Topmodell Superfoxy Carbon RR für 8499 Euro.Foto: Hersteller
Das Superfoxy Alloy R ist das Topmodell im Alu-Bereich und kostet 4599 Euro. Das Gewicht liegt bei 15,8 Kilogramm, zwei Kilogramm über dem Topmodell Superfoxy Carbon RR für 8499 Euro.

Ausstattung und Preise des Mondraker-Enduros

Ab 3599 Euro geht’s mit dem Superfoxy los. Das ist zwar nicht richtig günstig, aber im Vergleich zum Carbon-Modell (ab 6199 Euro) fast schon ein Schnäppchen. Für das Geld bekommt man einen Sram SX Zwölffach-Antrieb, Guide G2 R Bremsen und ein gutes Fahrwerk mit der 38-mm-Gabel Rockshox ZEB Select und Fox DPX2 Performance-Dämpfer am Heck, beide bereits immerhin einfach in Zug- und Druckstufe einstellbar. Die beliebte Maxxis DHF/DHR-Kombi in der Exo+-Variante sorgt für den nötigen Bodenkontakt.

Greift man zum Superfoxy R für 4699 Euro, dann bekommt die Ausstattung noch ein leichtes Upgrade. Fox 38 Performance in der Front gepaart mit dem High-End-Dämpfer Float X2 von Fox im Heck, DT Swiss E 1900 Spline-Laufräder mit ebenfalls Maxxis DHF/DHR-Reifen. Eine Sram GX Eagle sortiert die Gänge, die Downhill-Stopper Code R sorgen für die nötige Verzögerung.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website des Herstellers.

Das Mondraker Superfoxy für 3599 Euro ist der Einstieg in die Modellpalette.
Foto: Adrian Kaether

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