Enduro

Edle Endurobikes

Christopher Hug

 · 04.11.2003

Edle EndurobikesFoto: Daniel Simon,Michael Reusse

Sie wollen es auf der Tour komfortabel, beim Marathon knackig und am Berg gut gefedert? Mit diesen zehn Top-Enduros erfüllen sich fast alle Wünsche – wenn Ihr Geldbeutel dick genug ist.

„Das ist ein ganz ordentliches Tourenbike“ – diese Bewertung war redaktionsintern vor einigen Jahren noch deutlich negativ besetzt. Charakterisierte sie doch Bikes, die keinem so richtig Spaß machten – richtige Langweiler. Wer sich dagegen heute das Prädikat „gutes Tourenbike“ verdienen will, muss sich dafür mächtig ins Zeug legen. Wir hatten zehn Enduros der Luxusklasse im Test.

Edle Komponenten: Über die Qualität von XTR- oder XT– Komponenten muss man keine großen Worte verlieren. Mit einer Ausnahme: Die kombinierten Brems-/Schaltgriffe der XTR mögen auf breiten Schotterwegen ihre Berechtigung haben, in technischem Gelände sind die beweglichen Bremsgriffe äußerst gewöhnungsbedürftig. Ansonsten: nur zufriedene Gesichter über die Ausstattung. Vorbau, Lenker, Laufräder, bei Preisen zwischen 3200 und fast 7000 Euro sind überall funktionelle, teilweise sehr edle Anbauteile zu finden.

Ein besonderes Augenmerk gilt bei den edlen Enduros daher den Fahrwerken. Leicht sollen sie sein, möglichst robust und je nach Streckenprofil komfortabel oder sportlich straff abstimmbar. Bei den Gabeln hatten die Tester einen klaren Favoriten: Fox. Die RLC Talas an Specialized und Storck setzt Maßstäbe. Kein gutes Enduro ohne Federwegverstellung? Die Hersteller versuchen, dem Ideal eines möglichst universellen Fahrwerks auf verschiedenen Wegen nahezukommen.


Die Bikes in diesem Test:
Cannondale Jekyll 2000, Fusion Hype Enduro, Hot Chili Rampage XTR, HT Bikes SLK 2000, Kona Dawg Primo, Rocky Mountain ETS X-70 LTD., Rotwild RFC 01, Specialized S-Works M5, Storck Organic Light, Votec M6 Light

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