Das Enduro Yeti SB6 C im BIKE-Test

Peter Nilges

 · 17.09.2015

Das Enduro Yeti SB6 C im BIKE-TestFoto: Georg Grieshaber
Das Enduro Yeti SB6 C im BIKE-Test

Das Yeti SB6 C ist das Mountainbike von Enduro World Series-Sieger Jared Graves. In unserem Test musste sich das Carbon-Enduro gegen das Devinci Spartan Carbon beweisen.

Das Yeti SB6 C ist mehr Rennstrecken-Porsche als gutmütiger Allrounder. Durch den flachen Lenkwinkel und die langen Kettenstreben ist es auf maximale Laufruhe getrimmt und will mit viel Körpereinsatz gefahren werden. Mit seinem 156 Millimetern Federweg arbeitet der Hinterbau extrem effizient und vortriebsstark, bergab aber auch deutlich straffer als
der des Devincis. Wer ein verspieltes, schluckfreudiges Spaßgerät sucht, ist bei diesem Racer an der falschen Adresse.

  Der Carbon-Hinterbau bietet angenehmen Flex. Top-Verarbeitung: An allen neuralgischen Punkten sind Gummischützer integriert.Foto: Georg Grieshaber
Der Carbon-Hinterbau bietet angenehmen Flex. Top-Verarbeitung: An allen neuralgischen Punkten sind Gummischützer integriert.
Verlagssonderveröffentlichung

Stärken und Schwächen des Yeti SB6 C

+ Überragender Vortrieb
+ Top verarbeiteter, leichter Rahmen

– Hinterbau arbeitet recht straff
– Wenig verspieltes Handling


BIKE-Testurteil: „Sehr gut“ / 122 Punkte

  Die Kennlinie des Hinterbaus (rot) ist flacher, wodurch sich der Federweg gut nutzen lässt. Die Losbrechkraft ist höher als beim Devinci.Foto: Unbekannt
Die Kennlinie des Hinterbaus (rot) ist flacher, wodurch sich der Federweg gut nutzen lässt. Die Losbrechkraft ist höher als beim Devinci.
  Das aufwändige Herzstück des Yetis ist der Switch-Infinity-Hinterbau, bei dem sich der Hauptdrehpunkt zusätzlich vertikal auf und ab bewegen kann.Foto: Georg Grieshaber
Das aufwändige Herzstück des Yetis ist der Switch-Infinity-Hinterbau, bei dem sich der Hauptdrehpunkt zusätzlich vertikal auf und ab bewegen kann.
  Ein Symbol sagt mehr als tausend Worte. Seit 1985 besitzt die Marke dank legendärer Team-Fahrer und unzähliger Rennerfolge Kultstatus.Foto: Georg Grieshaber
Ein Symbol sagt mehr als tausend Worte. Seit 1985 besitzt die Marke dank legendärer Team-Fahrer und unzähliger Rennerfolge Kultstatus.

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