Centurion Trailbanger EXC 2000.27 im Test

Peter Nilges

 · 06.08.2016

Centurion Trailbanger EXC 2000.27 im TestFoto: Georg Grieshaber
Centurion Trailbanger EXC 2000.27 im Test

Mit dem Trailbanger läutet Centurion eine neue Enduro-Generation ein. Wir waren gespannt, welches Potenzial im soliden Rahmen mit flachem Lenkwinkel und üppigen 170 Millimetern Federweg schlummert.

In der mittleren Rahmenhöhe besitzt das Trailbanger bereits einen recht langen Reach und fällt auch seitens der Überstandshöhe recht groß aus. Trotz kurzer Kettenstreben ist daher Körpereinsatz gefragt. Im Vergleich zum agilen Kona fährt sich das Trailbanger deutlich sperriger. Bei der Quantität des Federweges kann kein anderes Bike dem Centurion das Wasser reichen. Dennoch funktionierte die verbaute Performance-Version der Fox 36 nicht so geschmeidig wie eine Rock Shox Pike. Unüblich für den großen Federweg ist auch der Dämpfer ohne Ausgleichsbehälter, den es erst beim teureren Modell gibt. Bergauf pedaliert sich der Hinterbau auch ohne Plattform sehr stabil.

Verlagssonderveröffentlichung
  Die Geometrie des Centurion Trailbanger EXC 2000.27 im ÜberblickFoto: BIKE Magazin
Die Geometrie des Centurion Trailbanger EXC 2000.27 im Überblick

Test-Fazit zum Centurion Trailbanger EXC 2000.27

Ein solides, aber wenig verspieltes Enduro. Lieber zur kleineren Größe greifen.


PLUS Hohe Steifigkeit; eigene integrierte Kettenführung
MINUS Schwerer Rahmen, kein Umwerfer möglich, steiler Sitzwinkel, geringe Überstandshöhe, kein Flaschenhalter möglich

  Centurion Trailbanger: Das Fox-Fahrwerk bietet vorne wie hinten viel Feder­weg und arbeitet harmonisch zusammen.Foto: BIKE Magazin
Centurion Trailbanger: Das Fox-Fahrwerk bietet vorne wie hinten viel Feder­weg und arbeitet harmonisch zusammen.


Die Alternative Gute 1000 Euro weniger kostet die Einsteigerversion Trailbanger 800.27 mit SR-Suntour-Gabel und -Dämpfer. Sram GX und Tektro-Bremsen drücken den Preis. Die Ausstattung bedeutet 700 Gramm mehr.


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