Canyon Torque Alpinist

BIKE Magazin

 · 19.09.2010

Canyon Torque AlpinistFoto: Unbekannt
Canyon Torque Alpinist

Hochwertig verarbeiteter Rahmen mit überzeugendem Hinterbau, der gute Fahreigenschaften bietet. Durch die Ausstattung werden diese etwas geschmälert.

Mit satten 180 Millimetern Federweg am Heck führt das Torque diesen Enduro-Vergleichstest an. Das macht sich nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Fahrleistung bergab bemerkbar. Der Hinterbau ist feinfühlig, liegt satt auf der Piste und besitzt ordentliche Nehmerqualitäten, auch bei großen Schlägen. Im Vergleich dazu wird die “kurze” 160er-Fox-Gabel deutlich straffer, was das Fahrwerk insgesamt unausgewogen macht. Eine 180er-Gabel würde deutlich besser mit dem potenten Hinterbau harmonieren. Wem das zu viel ist, der sollte ein Auge auf Canyons neue 160er-Plattform “Strive” werfen. Um bei dem schwersten Rahmen im Test auf ein respektables Gewicht von 14 Kilo zu kommen, greift Canyon zu Teilen, die es verhindern, das volle Potenzial aus dem Bike zu schöpfen. Der nicht sehr pannenresistente Nobby Nic am Hinterrad, das zu schmale Cockpit und die fehlende Kettenführung sowie Tele-Stütze trüben den Fahrspaß.

Verlagssonderveröffentlichung


Fazit: Hochwertig verarbeiteter Rahmen mit überzeugendem Hinterbau, der gute Fahreigenschaften bietet. Durch die Ausstattung werden diese etwas geschmälert.

+ Sehr guter Hinterbau

+ Gute Verarbeitung/Details

- Zu kurze Gabel

- Wenig sinnvolle Ausstattung

Foto: Unbekannt
  Der SAG-Monitor mit Schleppzeiger erleichtert das Setup, dürfte aber ruhig etwas größer ausfallen.Foto: Unbekannt
Der SAG-Monitor mit Schleppzeiger erleichtert das Setup, dürfte aber ruhig etwas größer ausfallen.

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