All MountainTrek Remedy 8

Christoph Listmann

 · 20.05.2013

Trek Remedy 8Foto: Georg Grieshaber

Eine ausgereifte Geometrie, die gute Sitzposition und ein sattes Fahrwerk sind die Kernkompetenzen des Remedy.

Obwohl es etwas teurer ist, gehört das Trek Remedy in diesen Vergleichstest. Das Bike gilt schließlich seit Jahren als Definition dessen, was ein All Mountain ausmacht. "Draufsetzen und wohlfühlen" passt hier ganz besonders. Mit dem Trek-exklusiven DRCV-Fahrwerk (zwei Luftkammern in Dämpfer und Gabel) verfügt man über das perfekte Werkzeug, um dem Terrain die Härten zu nehmen. Lineare Kennlinien versprechen viel nutzbaren Federweg. Das Remedy ist in dieser Vergleichsgruppe eins der besten bergab: Festhalten und dirigieren – den Rest erledigt das Bike unter kräftiger Mithilfe der fetten Reifen. Mit der angenehmen Sitzposition verlieren lange Anstiege den Schrecken, am fein ansprechenden Fahrwerk muss man fürs Klettern nichts verstellen, es bietet Traktion, Komfort und wippt nicht. Die Zusammenstellung der Komponenten ist nüchtern, aber funktionell (SLX-Hebel).


Fazit: ausgereifte Geometrie, gute Sitzposition und ein sattes Fahrwerk sind die Kernkompetenzen des Remedy.


PLUS Fünf Rahmengrößen, 40 Jahre Garantie, Geometrieverstellung, Dreifach-Kurbel, keine Gewichtsbeschränkung
MINUS Keine Teleskop-Stütze, gemessen am Preis schwache Ausstattung


Die Alternative
Der Remedy-Fahrspaß fängt beim Modell 7 an. Für 2499 Euro vertraut man auf das bekannt souveräne Alu-Fahrwerk, die Ausstattung mit Shimano Deore/SLX geht in Ordnung.

  Fahrwerksqualität sichtbar gemacht: Viel nutzbarer Federweg am Heck, Wippen kennt das Hinterbausystem nicht. Gabel ohne Niveau-Regulierung.Foto: BIKE Magazin
Fahrwerksqualität sichtbar gemacht: Viel nutzbarer Federweg am Heck, Wippen kennt das Hinterbausystem nicht. Gabel ohne Niveau-Regulierung.

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