All Mountain

Trek Fuel EX 8

Peter Nilges

 · 27.06.2012

Trek Fuel EX 8Foto: Daniel Simon

Treks Fuel EX 8 ist ein sportliches All Mountain mit Marathon-Ambitionen, das mit wenig Tuning-Aufwand noch leichtfuüßiger wäre.

Durch das im Vergleich längste Oberrohr (626 Millimeter) und die tiefe Front hat das Fuel EX 8 eine sportliche Note. Auch der Alu-Rahmen des Trek passt mit schlanken 2545 Gramm ins Sportkonzept. Beim Gesamtgewicht reicht es dennoch nur für die hinteren Ränge. Warum? Die grobstolligen Bontrager-Reifen und die Fox-Gabel mit DRCV-Innenleben drücken ordentlich auf die Waage. Genau wie beim Dämpfer setzt Trek auf die in Zusammenarbeit mit Fox entwickelten Federelemente. Der Effekt: Durch ein vergrößertes Luftvolumen lässt sich der Federweg deutlich leichter nutzen. Das merken wir auch auf unserer Testrunde. Durch den sensiblen Hinterbau pumpt das Fuel EX allerdings im Wiegetritt spürbar. Reifen und Handling des ordentlich ausgestatteten Treks sorgen bergab für eine Platzierung in den Top drei. Die Stütze ist nicht ganz versenkbar.


Fazit: sportliches All Mountain mit Marathon-Ambitionen, das mit wenig Tuning-Aufwand noch leichtfüßiger wäre.


PLUS Ausgewogene Geometrie, sensibler Hinterbau
MINUS Pumpt im Wiegetritt, Sattel nicht ganz versenkbar, schwere Laufräder

  Trek DRCV steht für Dual Rate Control Valve und sorgt durch die vergrößerte Luftkammer für einen komplett nutzbaren Federweg.Foto: Daniel Simon
Trek DRCV steht für Dual Rate Control Valve und sorgt durch die vergrößerte Luftkammer für einen komplett nutzbaren Federweg.
  Im Vergleich zum Rest des Feldes verlaufen Gabel- als auch Hinterbaukennlinie extrem linear, mit sehr leicht nutzbarem Federweg. Aufgrund der vergrößerten Luftkammern an beiden Federelementen ist der Unterschied auch im Gelände sehr gut spürbar. An harten Landungen kann vor allem der Hinterbau allerdings auch leichter durchschlagen.Foto: BIKE Magazin
Im Vergleich zum Rest des Feldes verlaufen Gabel- als auch Hinterbaukennlinie extrem linear, mit sehr leicht nutzbarem Federweg. Aufgrund der vergrößerten Luftkammern an beiden Federelementen ist der Unterschied auch im Gelände sehr gut spürbar. An harten Landungen kann vor allem der Hinterbau allerdings auch leichter durchschlagen.

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