Scott Genius 30

BIKE Magazin

 · 30.01.2009

Scott Genius 30Foto: Unbekannt

Wer das Bike mit dem größten Einsatzbereich sucht, kommt am Scott “Genius” nicht vorbei. Ein Bike für alles, 3400 Euro, mehr braucht man nicht. Punkt.

Scotts neues “Genius” tritt in diesem Test ohne Zweifel als Favorit an. Kein anderes Bike bietet die Variabilität des Fahrwerks, kein anderes die 150 Millimeter Federweg bei 12,6 Kilo. Der Blick aufs Fahrwerkgewicht zeigt: Auch hier kann kein Konkurrent dem “Genius” das Wasser reichen. Zwischen Carbon-Hauptrahmen und Alu-Hinterbau sitzt der Scott-Dämpfer – er ist schwer, doch das zentriert den Schwerpunkt. Allerdings darf man nicht verschweigen, dass das Bike nicht so steif ist, wie die meisten Konkurrenten. Flattertendenz bei Tempo und Flex im Hinterbau bei harten Antritten muss man in Kauf nehmen. Trotz der preiswerteren Ausstattung erreicht das Scott ein geringes Gewicht. Über das gegenüber der Konkurrenz schwächere Ausstattungs-Niveau kann man anhand der Fahrleistungen und der Einsatzbereichsvielfalt hinwegsehen, darüber waren sich die Testfahrer einig. Die Gabel muss ohne Steckachse und verstellbare Druckstufe auskommen, ist dafür aber leichter als alle anderen. Am Scott dreht sich eine “SLX”- Kurbel, während andere Bikes hier “XTR” präsentieren. Den Unterschied spürt man freilich nicht. Den Testsieg nach Punkten verliert das Bike zwar knapp an Rose, doch, in der Praxiswertung liegt das “Genius” deutlich vorn.


TUNING-TIPP: Breitere Reifen aufziehen, Schalthebel mäßig präzise.


FAZIT: Wer das Bike mit dem größten Einsatzbereich sucht, kommt am Scott “Genius” nicht vorbei. Ein Bike für alles, 3400 Euro, mehr braucht man nicht. Punkt.

Downloads:

Meistgelesene Artikel

Unbekanntes Element