All MountainPoison Acetone Team

Peter Nilges

 · 9/14/2011

Poison Acetone TeamFoto: Daniel Simon

Poison hat es geschafft, durch einige Detailverbesserung das Handling und die Kinematik-Probleme einzudämmen. Gutes All Mountain mit wertiger Ausstattung.

Bereits in der Mai-Ausgabe-> haben wir eine teurere Version des Poison Acetone getestet und hatten den ein oder anderen Kritikpunkt. Poison reagierte prompt und besserte nach. So hat das aktuelle Test-Bike einen breiteren Lenker in Kombination mit einem kürzeren Vorbau, einen Schnellspanner zur Verstellung der Sitzhöhe und einen Schutzaufkleber auf der Kettenstrebe, wenn auch nur in minimalistischer Ausführung. Das Resultat: Vor allem bergab macht das All Mountain mit 135 Millimetern am Heck eine deutlich bessere Figur und fährt sich viel sicherer und ausgewogener. Bergauf lastet durch den flachen Sitzwinkel und die hohe Front viel Gewicht auf dem Hinterrad. An wirklich steilen Rampen ist die Absenkung der Revelation-Gabel daher sinnvoll.

Die ebenfalls im Mai-Test bemängelten Schwächen der Kinematik des Hinterbaus (Dämpfer zieht sich mit Druck auf die Pedale zusammen) kann der identische Rahmen selbstverständlich nicht lösen. Dennoch fährt sich der Hinterbau mit dem Rock Shox Monarch um einiges angenehmer und ruhiger als mit dem zuvor verbauten DTSwiss- Dämpfer.


PLUS Leichter Rahmen, gut ausgestattet
MINUS Flacher Sitzwinkel, hohe Front, Antriebseinflüsse

  Die Gewindeeinsätze an der Bremsaufnahme sind austauschbar. Sicher ist sicher.Foto: Daniel Simon
Die Gewindeeinsätze an der Bremsaufnahme sind austauschbar. Sicher ist sicher.
  Nur wer genau hinschaut, kann den hauchdünnen Schutzaufkleber erkennen. Etwas zu mager.Foto: Daniel Simon
Nur wer genau hinschaut, kann den hauchdünnen Schutzaufkleber erkennen. Etwas zu mager.
  Im langen Federweg verläuft die Kennlinie der Gabel etwas flacher als die des Hinterbaus. Durch den längeren Hub fährt sich das Fahrwerk dennoch ausgewogen.Foto: Peter Nilges
Im langen Federweg verläuft die Kennlinie der Gabel etwas flacher als die des Hinterbaus. Durch den längeren Hub fährt sich das Fahrwerk dennoch ausgewogen.

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