Pivot Mach 5.7

BIKE Magazin

 · 21.03.2011

Pivot Mach 5.7Foto: Unbekannt

Individuell aufgebautes Custom-Bike mit edler Optik, aber nicht allzu viel Federweg. Wendig, aber wenig laufruhig.

Der Mach-5.7-Rahmen der kleinen US-Edelschmiede Pivot ist exzellent verarbeitet und kommt mit netten optischen Schmankerl wie eloxierten Schwingengelenken oder Carbon-Wippe zum Kunden. Der Custom-Aufbau – absichtlich vernünftig gehalten – stammt von Pivot-Importeur Shocker aus Kelheim. Für einen fairen Preis schafft es dieses Bike sogar auf das geringste Gesamtgewicht im Testfeld. Jedoch nicht ohne Abstriche: Während die Konkurrenz auf 150-Millimeter-Gabeln setzt, muss sich das Pivot mit 140 Millimetern an der Front begnügen. Auch der Hinterbau, der mit dem patentierten DW-Link arbeitet, hält sich in Sachen Federweg unter der 150-Millimeter-Marke. Und das spürt man: Im Vergleich zur Konkurrenz fährt sich das Pivot bergauf straffer und bergab weniger komfortabel – wenngleich die 140er-Fox-Gabel trotzdem tadellos arbeitet. Man sitzt auf diesem Bike kompakt und hecklastig (flacher Sitzwinkel), was das Klettern beeinträchtigt. Hinzu kommt, dass sich die Gabel nicht absenken lässt, die Reifen rollen schlecht. Im Downhill der Testrunde freuten wir uns allerdings über den kaugummiartigen Grip der Kendas. Insgesamt entsteht bergab ein wendiges Gefühl. Nur wenn’s mal so richtig schnell zur Sache geht, kommt durch das überforderte Fahrwerk Unruhe auf.


Fazit: individuell aufgebautes Custom-Bike mit edler Optik, aber nicht allzu viel Federweg. Wendig, aber wenig laufruhig.

+ Geringes Gewicht

+ Individuelles Bike

– Straffes Heck

– Nur drei Jahre Gewährleistung

Foto: Unbekannt

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