All Mountain

Nox Hybrid mit Brose Drive S Mag

Markus Greber

 · 04.05.2019

Nox Hybrid mit Brose Drive S MagFoto: Markus Greber
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Der neue Brose Drive S Mag hat in Specializeds neuem Turbo Leo für Furore gesorgt. Andere Bikes mit dem sehr ausgewogenen Motor waren bisher rar. Beim BIKE Festival in Riva sorgt Nox für Nachschub.

Die Verbindung liegt nahe: Brose und Nox, beide aus Berlin. Der Firmensitz von Nox wurde zwar mittlerweile nach Österreich verlegt, aber die Wurzeln der Schmiede liegen in der bundesdeutschen Landeshauptstadt.

  Korrekt verstaut: Der Brose-Akku sitzt voll integriert im Unterrohr und kann simpel nach unten entnommen werden.Foto: Markus Greber
Korrekt verstaut: Der Brose-Akku sitzt voll integriert im Unterrohr und kann simpel nach unten entnommen werden.

Auf dem BIKE Festival in Riva präsentiert die Freeride-Schmiede, deren Palette mittlerweile nur noch aus E-Bikes besteht, den Prototypen eines brandneuen All-Mountain-Fullys mit dem neuen Brose S-Mag-Motor und 630-Wh-Akku, der integriert im Unterrohr sitzt.

  Topmodell: Die Sram X0 Eagle-Schaltung findet sich an der Highend-Variante Pro. Ebenfalls im Bild: der Flipchip zur Verstellung der Kettenstrebenlänge. So passen 27,5er oder 29er-Laufräder ins Bike. Foto: Markus Greber
Topmodell: Die Sram X0 Eagle-Schaltung findet sich an der Highend-Variante Pro. Ebenfalls im Bild: der Flipchip zur Verstellung der Kettenstrebenlänge. So passen 27,5er oder 29er-Laufräder ins Bike. 
  Standesgemäß: Die Fox 36 in der Factory-Variante gilt als Topgabel in dieser Kategorie.Foto: Markus Greber
Standesgemäß: Die Fox 36 in der Factory-Variante gilt als Topgabel in dieser Kategorie.

Die neue Form des Motors nahm Nox zum Anlass, ein ganz neues Chassis drum herumzukonstruieren. Die Batterie sitzt im halbschalengeformten Unterrohr und wird nach unten entnommen.

  Der große BMZ-Akku fasst 630 Wattstunden und kann Werkzeuglos nach unten entnommen werden.Foto: Markus Greber
Der große BMZ-Akku fasst 630 Wattstunden und kann Werkzeuglos nach unten entnommen werden.

Weitere Besonderheit bei Nox: Der Rahmen lässt sich sowohl mit 27,5- als auch mit 29-Zoll-Laufrädern bestücken. Möglich macht das ein Flip Chip, der am Ausfallende angeflanscht wird und die Kettenstreben entsprechend verlängert.

Das Nox Hybrid 5.9 gibt es in drei Versionen. Die Pro-Version kommt mit Fox-Factory-Fahrwerk sowie SRAM XO Eagle-Schaltung und wird rund 7000 Euro kosten. Den Einstieg bildet die Comp-Version, die preislich bei rund 4700 Euro landen soll. Durch den neuen Motor und die angepasste Bauweise soll das Bike leichter als sein Vorgänger sein und bei rund 24 Kilo landen. Ab Herbst soll der Neuling verfügbar sein.

  Das Nox Hybrid 5.9 gibt es in drei Versionen, die Preise sollen zwischen 4700 und 7000 Euro liegen.Foto: Markus Greber
Das Nox Hybrid 5.9 gibt es in drei Versionen, die Preise sollen zwischen 4700 und 7000 Euro liegen.

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