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KTM zeigt All Mountain-Bike auf Plus-Bereifung

Florentin Vesenbeckh

 · 02.09.2016

KTM zeigt All Mountain-Bike auf Plus-BereifungFoto: Florentin Vesenbeckh

Am oberen Ende der Federwegs-Skala setzt KTM auf breite Reifen. Mit 125 Millimetern Federweg am Heck und 2,8er Nobby Nic-Reifen soll das Kapoho auch im groben Geläuf Spaß machen.

Drei Modelle mit Alu-Rahmen bringen die Österreicher für 2017 auf den Markt. Die Fox-Fahrwerke liefern 125 Millimeter Federweg am Heck und 130 an der Front. Der Lenkwinkel fällt mit 68,5 Grad gemäßigt aus, die Kettenstreben mit 445 Millimetern verhältniosmäßig lang. Bei der Konstruktion hat KTM auf eine direkte Dämpferanlenkung Wert gelegt, die die Steifigkeit hoch halten soll. Auf ein Gelenk im Bereich der Ausfallenden verzichten die Österreicher, dafür flexen die Kettenstreben.

  Die direkte Dämpferanlenkung (Straight-Line-Link/SLL) soll höhere Steifigkeit und besseres Ansprechverhalten bringen.Foto: Florentin Vesenbeckh
Die direkte Dämpferanlenkung (Straight-Line-Link/SLL) soll höhere Steifigkeit und besseres Ansprechverhalten bringen.
  Der Hinterbau kommt ohne Gelenk an den Ausfallenden aus, dafür befindet sich in den filigranen Sitzstreben eine Flex-Zone.Foto: Florentin Vesenbeckh
Der Hinterbau kommt ohne Gelenk an den Ausfallenden aus, dafür befindet sich in den filigranen Sitzstreben eine Flex-Zone.
  Die Züge des Kapoho verlaufen aufgeräumt im Rahmen.Foto: Florentin Vesenbeckh
Die Züge des Kapoho verlaufen aufgeräumt im Rahmen.
  Der Rahmen lässt auch eine Umwerfermontage für Mehrfach-Kettenblätter zu.Foto: Florentin Vesenbeckh
Der Rahmen lässt auch eine Umwerfermontage für Mehrfach-Kettenblätter zu.
  Die 2.8er Nobby Nic-Reifen sitzen auf Sun Ringlé-Felgen mit 35 Millimeter Innenbreite.Foto: Florentin Vesenbeckh
Die 2.8er Nobby Nic-Reifen sitzen auf Sun Ringlé-Felgen mit 35 Millimeter Innenbreite.
  Das Topmodell kommt mit Sram Eagle 1x12Foto: Florentin Vesenbeckh
Das Topmodell kommt mit Sram Eagle 1x12

Die drei Ausstattungsvarianten wiegen zwischen 13,4 und 14, 3 Kilo und kosten 2999 bis 4099 Euro. Alle kommen mit Kindshock-Teleskopstütze und Fox 34-Gabel. Das Topmodell Kapoho 271 setzt auf Srams 1x12-Eagle, die beiden anderen Versionen schalten mit Shimano 2x11.

  Das Topmodell Kapoho 271 kostet 4099 Euro, wiegt 13,4 Kilo und schaltet zwölffach mit der Sram X01 Eagle. Shimano-XT-Bremsen sorgen für Verzögerung.Foto: Florentin Vesenbeckh
Das Topmodell Kapoho 271 kostet 4099 Euro, wiegt 13,4 Kilo und schaltet zwölffach mit der Sram X01 Eagle. Shimano-XT-Bremsen sorgen für Verzögerung.
  Das Kapoho 272 wiegt 13,9 Kilo, kostet 3599 Euro und kommt mit kompletter Shimano-XT-Ausstattung.Foto: Florentin Vesenbeckh
Das Kapoho 272 wiegt 13,9 Kilo, kostet 3599 Euro und kommt mit kompletter Shimano-XT-Ausstattung.
  Für 2999 Euro gibt´s das Kapoho 273 mit 14,3 Kilo und einer Mischung aus XT- und SLX-Komponenten.Foto: Florentin Vesenbeckh
Für 2999 Euro gibt´s das Kapoho 273 mit 14,3 Kilo und einer Mischung aus XT- und SLX-Komponenten.

In die gesamte Modellpalette der Österreicher kommt 2017 mehr Farbe. Zum klassischen Orange/Schwarz der Marke gesellen sich neue Farb-Kombis.

  Das Race-Hardtail Myroon wird es zum Beispiel in leuchtendem Blau geben, sowohl in der Alu-, als auch der Carbon-Version.Foto: Florentin Vesenbeckh
Das Race-Hardtail Myroon wird es zum Beispiel in leuchtendem Blau geben, sowohl in der Alu-, als auch der Carbon-Version.

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