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KTM Bark 10

BIKE Magazin

 · 21.03.2011

KTM Bark 10Foto: Unbekannt

Der zu kleine Rahmen kostet Punkte. Das KTM fährt sich unausgewogen, nicht zuletzt durch die veralteten Reifen.

Leider lieferte KTM das Test-Bike nicht in der angeforderten Rahmengröße. Das 43er-Chassis war allen Testfahrern zu klein. Das wirkt sich leider auf alle Bewertungskriterien aus. Bergauf sitzt man sehr gedrungen und hecklastig. Das kleine Bike steigt früh und wird vorne nervös. Durch den an sich steilen Sitzwinkel (Geometrie ist prinzipiell OK) sollte das Problem bei einer größeren Rahmenhöhe erledigt sein. Die hintere Federung wirkt träge, etwas überdämpft und nicht nach den gemessenen 155 Millimetern. Auch bergab kann das Bark sitzpositionsbedingt nicht glänzen. Es wirkt nervös und unausgewogen. Zudem hat KTM das Test-Bike mit Schwalbes Nobby-Nic- Reifen der vorigen Generation, mit veralteter Gummimischung, ausgestattet. Diese Pneus fahren sich deutlich schlechter als die neueste Nobby-Nic-Generation. Auf den feuchten, felsigen Passagen der Testrunde am Monte Brione rutschte das Bike haltlos von einem Stein zum nächsten. Einzig die sensible Fox-Talas-Gabel (auch hier das 2010er- Modell, dreifach verstellbar) kann mit ihrer guten Führungsarbeit Schlimmeres verhindern. Positives können wir über das Fahrverhalten im winkeligen Singletrail berichten. Hier spielt das Bark seine Wendigkeit aus.


Fazit: Der zu kleine Rahmen kostet Punkte. Das KTM fährt sich unausgewogen, nicht zuletzt durch die veralteten Reifen.

+ Gute Ausstattung fürs Geld

+ Steifes, preiswertes Chassis

– Schmaler Lenker

– Reifenwahl

  Rock Shox: wegen schlechter Entlüftung der Leitung machten beide Reverb-Stützen Probleme.Foto: Unbekannt
Rock Shox: wegen schlechter Entlüftung der Leitung machten beide Reverb-Stützen Probleme.
Foto: Unbekannt

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