All Mountain

Kona Dawg

BIKE Magazin

 · 19.06.2010

Kona DawgFoto: Unbekannt

Preisgünstiger Mini-Freerider für technische Trails. Aber: Das hohe Gewicht erstickt jede Sportlichkeit im Keim.

Dr. Jekyll und Mr. Hyde – das Dawg hat zwei Gesichter. Über 15 Kilo bringt das Bike auf die Waage und beweist einmal mehr, dass Kona-Bikes an Vancouvers North Shore entstehen und nicht auf den Schotterrampen von Garmisch-Partenkirchen. Man quält sich regelrecht bergauf, das Fahrwerkswippen erleichtert die Arbeit nicht. Doch hat man den Anstieg hinter sich gebracht, zeigt das Bike die Zähne. Fette, klebrige Kenda-Schlappen verzahnen sich mit dem Untergrund, das Gewicht sorgt für eine satte Straßenlage, spendet Vertrauen und lädt zu hohem Tempo ein. Das Fahrwerk arbeitet gut, allerdings gibt es eine Disbalance im Federweg: 120 zu 150 Millimetern, das ist viel! Gabel und Laufräder sind sehr schwer, das Niveau der Ausstattung ist schwach. Den sehr breiten Sattel würde jeder der Tester tauschen.


Fazit: Preisgünstiger Mini-Freerider für technische Trails. Aber: Das hohe Gewicht erstickt jede Sportlichkeit im Keim.

+ Bergab eine Rakete

- Extrem schwer

- Reifenwahl für All Mountain

- Antriebseinflüsse

  Die fetten Kenda-Schlappen kleben wie Kaugummi und drücken enorm auf die Waage.Foto: Unbekannt
Die fetten Kenda-Schlappen kleben wie Kaugummi und drücken enorm auf die Waage.
  Die Gabel spricht gut an, harmoniert mit 120 mm Federweg aber nicht mit dem 150er-Hinterbau.Foto: Unbekannt
Die Gabel spricht gut an, harmoniert mit 120 mm Federweg aber nicht mit dem 150er-Hinterbau.

Downloads:

Meistgelesene Artikel