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Haibike Heet RC

BIKE Magazin

 · 19.10.2010

Haibike Heet RCFoto: Unbekannt

Toller Rahmen, geringes Gewicht, gelungenes Design. Das Heet RC rollt trotz viel Federweg gerne auch bei Marathons an die Startlinie.

Mit unter zwölf Kilo empfiehlt sich das neue Heet RC zweifellos für den Marathon-Einsatz – und das bei Federwegen, die sich auch im Enduro-Lager nicht verstecken müssten. Der Rahmen wiegt sensationelle zwei Kilo (ohne Dämpfer) und hat alle Details, die Stand der Technik sind. Lediglich die Schraub-Steckachse hinten nervt. Schneller und leichtfüßiger fährt man mit kaum einem Konkurrenz-Bike bergauf, die leichten Crank-Bros.- Laufräder helfen dabei. Frei von Antriebseinflüssen ist die Kinematik aber nicht, Kettenzug aktiviert die Federung, Abhilfe schafft der Plattform-Hebel am Dämpfer. Im Downhill fehlt dem Fliegengewicht im Vergleich zu den zwei Konkurrenten etwas Fahrstabilität, das Heet fährt deutlich nervöser und es fehlt die Teleskop-Stütze.


Fazit: Toller Rahmen, geringes Gewicht, gelungenes Design. Das Heet RC rollt trotz viel Federweg gerne auch bei Marathons an die Startlinie.

+ sehr leichtes Bike

+ durchdachter Rahmen

- Schraub-Steckachse hinten

- Tendenz zum Wippen

  Die X12-Steckachse muss per Inbus-Schlüssel verschraubt werden, das nervt bei Plattfuß und Transport.Foto: Unbekannt
Die X12-Steckachse muss per Inbus-Schlüssel verschraubt werden, das nervt bei Plattfuß und Transport.
  Mit der SAG-Anzeige fällt die Fahrwerksabstimmung leicht. Wir fuhren mit 20-25 Prozent Negativfederweg am besten.Foto: Unbekannt
Mit der SAG-Anzeige fällt die Fahrwerksabstimmung leicht. Wir fuhren mit 20-25 Prozent Negativfederweg am besten.
Foto: Unbekannt

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