Ghost SL AMR X7 im Test

BIKE Magazin

 · 19.12.2016

Ghost SL AMR X7 im TestFoto: Daniel Simon

Eine Plattform, unterschiedliche Spielarten. Die AMR-Baureihe reicht von 130 über 150 bis zu 160 Millimetern Federweg, je nach Zusatz im Modellnamen.

Das X steht hier für die 150er-Variante. Sie besitzt, wie die Geschwister auch, einen ausgesprochen schicken Alu-Rahmen in edlem Design. Auch an der Ausstattung spart Ghost nicht. XT-Gruppe (11–42-Kassette), breite Felgen, Touren-taugliche Mischbereifung, Tele-Stütze, Fox-Float-X-Dämpfer und die 34er-Talas-Gabel. Die Absenkung der Gabel hilft an steilen Anstiegen, weil sie das Fahrergewicht nach vorne verlagert. Sie hilft aber nicht beim Klettern an sich – denn das SL AMR ist vergleichsweise schwer. Damit das Heck nicht wegsackt, schaltet man die Plattform am Dämpfer zu, in Sachen Antriebseffizienz ist das Chassis nicht vorne dabei. Bergab hingegen glänzt das Bike durch sein gelungenes Handling, die Geometrie passt, verdaut auch hohes Tempo und wirkt dabei sicher. Das Fahrwerk funktioniert gut, aber den Vorteil des großen Dämpfers konnten wir nicht erkennen. Schwächen: Gewicht, Effizienz, Steifigkeit.


Fazit: klasse Optik, tolle Ausstattung, allerdings ist das SL AMR X7 für sportliche Touren etwas schwer geraten.


Die Alternative: Mehr Federweg gibt’s beim FR AMR. So wie beispielsweise das FR AMR 7 für 3199 Euro mit Fox-36-Gabel (160 mm) und XT-Schaltgruppe.

  Ghost SL AMR X7Foto: BIKE Magazin
Ghost SL AMR X7
  Ghost SL AMR X7Foto: BIKE Magazin
Ghost SL AMR X7
  Ghost SL AMR X7: Die Abstimmung des Fox-Float-X-Dämpfers ist nicht ganz einfach. Bergauf: in Firm fahren. Bergab: in Position Medium.Foto: BIKE Magazin
Ghost SL AMR X7: Die Abstimmung des Fox-Float-X-Dämpfers ist nicht ganz einfach. Bergauf: in Firm fahren. Bergab: in Position Medium.

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