All Mountain

Ghost ASX 5500

Stefan Loibl

 · 29.05.2012

Ghost ASX 5500Foto: Daniel Simon

Das Ghost ASX ist etwas in die Jahre gekommen. Seine Stärken spielt es vor allem bergab aus.

Dem ASX merkt man an, dass in den vergangenen Jahren mehr Entwicklungsenergie in andere Modelle geflossen ist. Zwar tummelt sich der steife Rahmen (STW-Wert: 28,2) mit 2883 Gramm im Mittelfeld, aber das Fahrwerk bietet Verbesserungspotenzial: Der X-Fusion-Dämpfer arbeitet zäher als die Konkurrenz von Fox und Rock Shox, und das Fahrwerkswippen wird bergauf nur durch das Lockout in Schach gehalten. Im Downhill wendet sich das Blatt: Die griffigen Nobby-Nic-Pneus, die sensible Fox-Gabel und die gut nutzbaren 130 Millimeter des Hinterbaus vermitteln viel Sicherheit. Tipp: den langhubigen Dämpfer lieber härter abstimmen. So wippt das Heck im Uphill nicht so stark und rauscht bergab nicht so schnell durch. Eine gute Alternative bietet das 300 Euro teurere AMR 5700.


Fazit: Das ASX ist etwas in die Jahre gekommen. Seine Stärken spielt es vor allem bergab aus.

  Der X-Fusion-Dämpfer arbeitet zäher als die Konkurrenz, die Antriebseinflüsse spürt man beim Uphill.Foto: Daniel Simon
Der X-Fusion-Dämpfer arbeitet zäher als die Konkurrenz, die Antriebseinflüsse spürt man beim Uphill.
  Fox-Gabel und der Hinterbau mit dem X-Fusion-Dämpfer (E1 RL) arbeiten nur im mittleren Federwegsbereich harmonisch zusammen. Anfangs fehlt dem Hinterbau durch das hohe Losbrechmoment die nötige Sensibilität. Am Ende des Federwegs fehlt ihm dann etwas die Progression. Zudem spürt man, dass am Heck deutlich mehr Hub zur Verfügung steht.Foto: BIKE Magazin
Fox-Gabel und der Hinterbau mit dem X-Fusion-Dämpfer (E1 RL) arbeiten nur im mittleren Federwegsbereich harmonisch zusammen. Anfangs fehlt dem Hinterbau durch das hohe Losbrechmoment die nötige Sensibilität. Am Ende des Federwegs fehlt ihm dann etwas die Progression. Zudem spürt man, dass am Heck deutlich mehr Hub zur Verfügung steht.

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