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Fatmodul ANT EC-03

Christoph Listmann

 · 20.05.2013

Fatmodul ANT EC-03Foto: Georg Grieshaber

Das Fatmodul ist eine durchdachte Singletrail-Fahrmaschine mit Vollausstattung. Es liebt einen verspielten Fahrstil mehr als Vollgas-Passagen.

Hinter der Münchener Schmiede Fatmodul steht eine Crew von Trail-Bikern, denen Fahrspaß über alles geht. So wurde mit dem ANT ein Singletrail-Spaßgerät auf die Räder gestellt und an alles gedacht: Kettenführung, Bashguard, ISCG-Aufnahme mit Chainsuck-Schutz, Teleskop-Stütze, breites, aufgeräumtes Cockpit, kompakte Übersetzung und leichte Laufräder zum attraktiven Preis. Das geringe Gesamtgewicht unterstützt bergauf, die geringen rotierenden Massen verleihen dem Bike ein flinkes Handling. Die kurze Geometrie sorgt für eine gute Übersicht (Größe M fällt klein aus). Aus der Gabel quetschten alle drei Testfahrer nur 125 Millimeter heraus, sie arbeitet jedoch sehr sensibel und lässt sich einfach bedienen. Die Absenkung hilft an steilen Rampen. Im High-Speed-Einsatz am Gardasee kommt das Bike ans Limit: Bei groben, schnellen Schlägen verhärtet der DT-Dämpfer, und der kurze Radstand sorgt hier für Nervosität.


Fazit: durchdachte Singletrail-Fahrmaschine mit Vollausstattung. Liebt verspielten Fahrstil mehr als Vollgas-Passagen.


PLUS Relativ leicht (Laufräder), dem Einsatzbereich entsprechend sehr gut gewählte Ausstattung. Preiswerter Rahmen, clevere Details
MINUS Nur drei Rahmengrößen, straffe Dämpferabstimmung, mäßiger Nass-Grip der Reifenmischung


Die Alternative
Fatmodul bietet in dieser Saison nur eine Version des ANT an. Für 2014 sind weitere Varianten geplant. Der Rahmen eignet sich jedoch zum Custom-Aufbau, das abgebildete Set kostet 1599 Euro.

  Die Münchener rüsten ihr Bike mit Kettenführung, Bashguard und ZweifachÜbersetzung aus. Sinnvolle Wahl für Trail-Liebhaber.Foto: Georg Grieshaber
Die Münchener rüsten ihr Bike mit Kettenführung, Bashguard und ZweifachÜbersetzung aus. Sinnvolle Wahl für Trail-Liebhaber.
  Das Heck fühlt sich störrischer an als die Kennlinie aussieht, das liegt an einer hohen Druckstufendämpfung. Federweg nicht genutzt.Foto: BIKE Magazin
Das Heck fühlt sich störrischer an als die Kennlinie aussieht, das liegt an einer hohen Druckstufendämpfung. Federweg nicht genutzt.

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