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Duell der E-MTB-Giganten: Haibike Flyon gegen M1 Spitzing

Florentin Vesenbeckh

 · 30.11.2019

Duell der E-MTB-Giganten: Haibike Flyon gegen M1 SpitzingFoto: Wolfgang Watzke
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Der TQ-Motor stellt in puncto Maximalkraft alle anderen E-MTB-Motoren in den Schatten. Macht das im Gelände Sinn? Und wer baut das beste Power-E-Bike? Haibike Flyon vs. M1 Spitzing – ein Duell zweier Wuchtbrummen.

Wer auf einem E-Mountainbike mit TQ-Motor Platz nimmt und auf volle Unterstützung schaltet, rauscht selbst in moderaten Anstiegen mühelos in die 25 km/h-Grenze. Das Kraftpaket TQ HPR 120S schiebt Rad und Biker steile Anstiege hoch wie kein zweiter Motor am Markt. Aber ist das noch Mountainbiken? Und wie lange hält der Akku der E-Bikes bei solch brachialer Power? Wir haben die Neuauflage des Spitzing vom bayerischen Hersteller M1 Sporttechnik und das Haibike Flyon zum Duell gebeten.

Die zwei getesteten E-MTBs mit TQ-Motor

  Links das M1 Spitzing Evolution, rechts Haibikes Flyon Xduro AM 8.0. Beide E-MTBs setzen auf den starken Motor von TQ-Systems und einen Carbon-Rahmen.Foto: Wolfgang Watzke
Links das M1 Spitzing Evolution, rechts Haibikes Flyon Xduro AM 8.0. Beide E-MTBs setzen auf den starken Motor von TQ-Systems und einen Carbon-Rahmen.

Haibike Flyon Xduro AM 8.0

  • TQ-Motor, 630-Wh-Akku
  • Federweg: 150 Millimeter
  • Laufradgröße: 29" vorne, 27,5+ hinten
  • Carbon-Hauptrahmen, Alu-Hinterbau
  • Preis: 6999 Euro
  • Gewicht: 28,22 kg (Gr. L, o. Pedale)

M1 Spitzing Evolution Ped

  • TQ-Motor, 880-Wh-Akku (optional 1050 Wh)
  • Federweg: 160 Millimeter
  • Laufradgröße: 27,5"
  • Vollcarbonrahmen
  • Preis: 8308 Euro
  • Gewicht: 27 kg (Gr. L, o. Pedale)


Den kompletten Test mit allen Laborwerten, Ergebnissen der Reichweitentests und ausführlichen Fahrberichten der zwei E-Bikes mit TQ HPR 120S-Motoren erhalten Sie als PDF unten im Download-Bereich.

Die langen Bremshebel am Spitzing erinnern eher an ein Trekking-Bike. Dahinter stecken Bremssensoren, die die Motorkraft herausnehmen, sobald der Hebel angetippt wird. Ab Werk ist diese Funktion aktiv, durch Abstecken zweier Kabel lässt sie sich aber ausschalten. Für sportliches Biken Pflicht, drum haben wir diese Option für unseren Test gewählt.Foto: Wolfgang Watzke
Die langen Bremshebel am Spitzing erinnern eher an ein Trekking-Bike. Dahinter stecken Bremssensoren, die die Motorkraft herausnehmen, sobald der Hebel angetippt wird. Ab Werk ist diese Funktion aktiv, durch Abstecken zweier Kabel lässt sie sich aber ausschalten. Für sportliches Biken Pflicht, drum haben wir diese Option für unseren Test gewählt.
E-Bike Test-Duell 2019: Haibike Flyon gegen M1 SpitzingFoto: Wolfgang Watzke
E-Bike Test-Duell 2019: Haibike Flyon gegen M1 Spitzing
Auf Trail-Abfahrten setzt sich das Flyon von Haibike an die Spitze. Großes Vorderrad, modernere Geometrie und griffigere Reifen, das gibt Sicherheit im anspruchsvollen Gelände.Foto: Wolfgang Watzke
Auf Trail-Abfahrten setzt sich das Flyon von Haibike an die Spitze. Großes Vorderrad, modernere Geometrie und griffigere Reifen, das gibt Sicherheit im anspruchsvollen Gelände.
M1 Spitzing Evolution Ped (links) gegen Haibike Flyon Xduro AM 8.0 (rechts)Foto: Wolfgang Watzke
M1 Spitzing Evolution Ped (links) gegen Haibike Flyon Xduro AM 8.0 (rechts)
Ende Gelände: 120 Newtonmeter machen aus einer Kassette in Sekundenbruchteilen ein Stück Altmetall. Dazu bedurfte es nicht mal eines Schaltvorgangs. Ein leichter Kettenhüpfer unter Volllast hat gereicht.Foto: Wolfgang Watzke
Ende Gelände: 120 Newtonmeter machen aus einer Kassette in Sekundenbruchteilen ein Stück Altmetall. Dazu bedurfte es nicht mal eines Schaltvorgangs. Ein leichter Kettenhüpfer unter Volllast hat gereicht.
Kommandozentrale 1: Der große Bildschirm vermittelt Motorrad-Feeling, ist toll ablesbar und bietet unzählige Individualisierungsmöglichkeiten. Super!Foto: Wolfgang Watzke
Kommandozentrale 1: Der große Bildschirm vermittelt Motorrad-Feeling, ist toll ablesbar und bietet unzählige Individualisierungsmöglichkeiten. Super!
Kommandozentrale 2: Der Steuerungshebel des Haibike ist mit Knöpfen und Drehhebeln überfrachtet. Außerdem bietet er wenig haptisches Feedback. Schnell legt man aus Versehen die falsche Fahrstufe ein, oder dreht am Rädchen zu weit. Zu viel des Guten.Foto: Wolfgang Watzke
Kommandozentrale 2: Der Steuerungshebel des Haibike ist mit Knöpfen und Drehhebeln überfrachtet. Außerdem bietet er wenig haptisches Feedback. Schnell legt man aus Versehen die falsche Fahrstufe ein, oder dreht am Rädchen zu weit. Zu viel des Guten.
Monster-Batterie: 880 Wattstunden, über 5,5 Kilo Gewicht. Aber auch über 1700 Höhenmeter Reichhöhe im höchsten Unterstützungsmodus! Wer sich für das M1 entscheidet, braucht keine Angst zu haben, dass ihm der Saft ausgeht.Foto: Wolfgang Watzke
Monster-Batterie: 880 Wattstunden, über 5,5 Kilo Gewicht. Aber auch über 1700 Höhenmeter Reichhöhe im höchsten Unterstützungsmodus! Wer sich für das M1 entscheidet, braucht keine Angst zu haben, dass ihm der Saft ausgeht.
Die langen Bremshebel am Spitzing erinnern eher an ein Trekking-Bike. Dahinter stecken Bremssensoren, die die Motorkraft herausnehmen, sobald der Hebel angetippt wird. Ab Werk ist diese Funktion aktiv, durch Abstecken zweier Kabel lässt sie sich aber ausschalten. Für sportliches Biken Pflicht, drum haben wir diese Option für unseren Test gewählt.Foto: Wolfgang Watzke
Die langen Bremshebel am Spitzing erinnern eher an ein Trekking-Bike. Dahinter stecken Bremssensoren, die die Motorkraft herausnehmen, sobald der Hebel angetippt wird. Ab Werk ist diese Funktion aktiv, durch Abstecken zweier Kabel lässt sie sich aber ausschalten. Für sportliches Biken Pflicht, drum haben wir diese Option für unseren Test gewählt.
E-Bike Test-Duell 2019: Haibike Flyon gegen M1 SpitzingFoto: Wolfgang Watzke
E-Bike Test-Duell 2019: Haibike Flyon gegen M1 Spitzing
E-Bike Test-Duell 2019: Haibike Flyon gegen M1 Spitzing
Auf Trail-Abfahrten setzt sich das Flyon von Haibike an die Spitze. Großes Vorderrad, modernere Geometrie und griffigere Reifen, das gibt Sicherheit im anspruchsvollen Gelände.
M1 Spitzing Evolution Ped (links) gegen Haibike Flyon Xduro AM 8.0 (rechts)
Ende Gelände: 120 Newtonmeter machen aus einer Kassette in Sekundenbruchteilen ein Stück Altmetall. Dazu bedurfte es nicht mal eines Schaltvorgangs. Ein leichter Kettenhüpfer unter Volllast hat gereicht.
Kommandozentrale 1: Der große Bildschirm vermittelt Motorrad-Feeling, ist toll ablesbar und bietet unzählige Individualisierungsmöglichkeiten. Super!
Kommandozentrale 2: Der Steuerungshebel des Haibike ist mit Knöpfen und Drehhebeln überfrachtet. Außerdem bietet er wenig haptisches Feedback. Schnell legt man aus Versehen die falsche Fahrstufe ein, oder dreht am Rädchen zu weit. Zu viel des Guten.
Monster-Batterie: 880 Wattstunden, über 5,5 Kilo Gewicht. Aber auch über 1700 Höhenmeter Reichhöhe im höchsten Unterstützungsmodus! Wer sich für das M1 entscheidet, braucht keine Angst zu haben, dass ihm der Saft ausgeht.
Die langen Bremshebel am Spitzing erinnern eher an ein Trekking-Bike. Dahinter stecken Bremssensoren, die die Motorkraft herausnehmen, sobald der Hebel angetippt wird. Ab Werk ist diese Funktion aktiv, durch Abstecken zweier Kabel lässt sie sich aber ausschalten. Für sportliches Biken Pflicht, drum haben wir diese Option für unseren Test gewählt.

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