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Drössiger XMA 650B 2 2014

Christoph Listmann

 · 18.05.2014

Drössiger XMA 650B 2 2014Foto: Georg Grieshaber

Farbe, endlich Farbe! Drössiger begegnet der schwarz eloxierten Tristesse mit angeblich 70.000 Farbkombinationen, die man im Konfigurator für sein Bike wählen kann.

Purpurviolett mit Orange und Hellblau schmückt unser Test-Bike, dazu orange eloxierte Akzente an Schnellspanner oder Griffen. Die XMA-Serie steht für Trail-Bike. 120er-Federwege treffen auf einen relativ schweren Rahmen. Drössiger verpasst dem Fahrwerk einen kurzen Radstand, kurze Kettenstreben und ein tiefes Tretlager. Die Position auf dem Bike gefällt gut, das hohe Gewicht dämpft allerdings die Kletterambitionen. Sobald die Hangneigung bergab zeigt, fängt der Spaß an: Das XMA besitzt einen verspielten Charakter, lädt zum Springen ein, macht über Felsstufen und im Fichtenslalom Laune, liegt dabei satt am Boden. Auch wenn es die Punktwertung nicht zeigt: Das Drössiger XMA war eine Überraschung dieses Tests – in positivem Sinne.


Fazit: Viel Fahrspaß bergab, eine tolle Ausstattung und das farbenfrohe Auftreten zeichnen Drössigers Neuentwicklung aus.


PLUS Unzählige Farboptionen, Teleskop-Stütze, hochwertige Ausstattung
MINUS Nur zwei Jahre Gewährleistung, nur drei Rahmengrößen, schwerer Rahmen, tiefes Tretlager (Aufsetzgefahr)


Die Alternative
Das XMA 29 2 bietet eine ähnliche Ausstattung und das Alu-Fahrwerk mit 120 Millimetern Federweg, rollt aber auf 29er-Laufrädern. 200 Gramm soll das Bike schwerer sein als die getestete 27,5-Zoll-Variante.

  Shimano: Die neue Dreifach-Abstufung mit 40/30/22 Zähnen hat einen ausgezeichneten Berggang. Nur Rose, GT und Ghost fahren weiter mit 42/32/24.Foto: Georg Grieshaber
Shimano: Die neue Dreifach-Abstufung mit 40/30/22 Zähnen hat einen ausgezeichneten Berggang. Nur Rose, GT und Ghost fahren weiter mit 42/32/24.
  An der Ausstattung des Drössiger XMA wurde nicht gespart. Remote-Teleskop-Stütze und ergonomische Shimano-XT-Armaturen lassen keine Wünsche offen.Foto: Georg Grieshaber
An der Ausstattung des Drössiger XMA wurde nicht gespart. Remote-Teleskop-Stütze und ergonomische Shimano-XT-Armaturen lassen keine Wünsche offen.
  Drössiger XMA 650B 2 2014: Der hintere Federweg wirkt subjektiv nach mehr, man nutzt den Hub voll aus. Im Climb-Mode ist das Fahrwerk fast blockiert.Foto: BIKE Magazin
Drössiger XMA 650B 2 2014: Der hintere Federweg wirkt subjektiv nach mehr, man nutzt den Hub voll aus. Im Climb-Mode ist das Fahrwerk fast blockiert.

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