Centurion No Pogo Ultimate 1

Christoph Listmann

 · 13.12.2011

Centurion No Pogo Ultimate 1Foto: Georg Grieshaber
Centurion No Pogo Ultimate 1

Das No Pogo tritt nicht in die Fußstapfen seines Namensgebers. Zu wenig All Mountain, eher ein sportlicher Tourer. Dafür passt der Preis.

Centurion No Pogo – der Name ist ein schweres Erbe. Vor 15 Jahren war das No Pogo die Benchmark bei Fullys und extrem beliebt. Beim aktuellen No Pogo zeigen die Entwickler ihre eigene Definition der Kategorie All Mountain. Das Bike weicht in allen Kriterien von dem ab, was sich in der Branche an Bikes der 140- bis 150-Millimeter Kategorie etabliert hat. Bevor man jetzt urteilt: „Thema verfehlt“, muss man den Einsatzbereich fürs Bike eben eigens bestimmen. „Sportliches Touren-Bike mit einem Plus an Federweg“ zum Beispiel. Lockout am Dämpfer und fernbedienbare Gabelabsenkung sind mal was anderes. Um den Kollegen dieser Testgruppe das Wasser reichen zu können, sind die Reifen aber zu schmal, der effektive Federweg zu gering, das Fahrwerk zu straff. Die Suntour-Gabel fällt gegenüber der Fox-Konkurrenz ab. Der sportlich agile Charakter gefällt im Singletrail. Je schwieriger das Terrain wird, desto weniger Vertrauen vermittelt das Bike. „Bevor man das Fahrwerk ans Limit bringen kann, versagen Bremsen und Reifen“, steht in einem Testprotokoll. Typisch für ein VPP-Fahrwerk: Man muss sich trauen, wenig Luftdruck zu fahren.

Verlagssonderveröffentlichung


PLUS Schönes Design, Gute Geometrie
MINUS Straffes Fahrwerk, schmale Reifen


Fazit: Das No Pogo tritt nicht in die Fußstapfen seines Namensgebers. Zu wenig All Mountain, eher ein sportlicher Tourer. Dafür passt der Preis.

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