Centurion No PogoTiptop-Touren-Bike mit Reserven

Christoph Listmann

 · 08.02.2015

Centurion No Pogo: Tiptop-Touren-Bike mit ReservenFoto: Georg Grieshaber
Centurion No Pogo: Tiptop-Touren-Bike mit Reserven

Wenn wir uns etwas wünschen dürften, wäre es vermutlich, dass Bikes insgesamt leichter, billiger und besser würden. Centurion hat genau das beim No Pogo für 2015 umgesetzt – wie unser Test zeigt.

Gegenüber dem Vorjahresmodell (Test in BIKE 6/14) speckt das Rad um fast ein halbes Kilo ab, spart 150 Euro und rollt mit optimierter Zugverlegung zum Test. Schicker sieht das Bike auch noch aus – also rauf auf die Testrunde. Auf dem Parcours am Gardasee gehört das No Pogo zu den Besten. Man sitzt sehr gut drauf. Centurion erwehrt sich dem Trend der zu kurzen Vorbauten (80 mm steht dem Bike besser) und auch dem Trend, immer schwerere Komponenten zu montieren. So passt die leichte Revelation-Gabel gut ins Gesamtkonzept. Sie bietet zusammen mit dem Rock-Shox-Dämpfer ausreichend Fahrkomfort. Das Bike liegt bergab aber nicht mehr so satt wie zuvor. Auf langen Strecken ist das No Pogo daheim.

Verlagssonderveröffentlichung


Fazit: Tiptop-Touren-Bike mit sehr guter Ausstattung und Reserven für grobes Terrain. Nur bergab gibt es in dieser Testgruppe stärkere Bikes.


PLUS Gut gewählte Ausstattung, stimmiges Fahrverhalten, hochwertiges Gesamtpaket
MINUS Nutzt Federweg hinten nicht aus.


Die Alternative: Ebenfalls vernünftig klingt das preisgünstigere Modell No Pogo 1000.27 (2499 Euro) mit Fox-Fahrwerk und Shimano-SLX-Gruppe. Es soll nur 400 Gramm schwerer sein.

  Die Werksangabe von 150 vorne und 145 Millimetern hinten kehrt sich auf unserem Prüfstand um. In der Praxis nutzt man beim Centurion No Pogo den Hub hinten nicht aus.Foto: BIKE Magazin
Die Werksangabe von 150 vorne und 145 Millimetern hinten kehrt sich auf unserem Prüfstand um. In der Praxis nutzt man beim Centurion No Pogo den Hub hinten nicht aus.

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