Cannondale Trigger 29er 1

Christoph Listmann

 · 24.04.2013

Cannondale Trigger 29er 1Foto: Daniel Simon
Cannondale Trigger 29er 1

Das Trigger 29 macht bergab dem Jekyll Konkurrenz. Es ist eine leistungsfähige Fahrmaschine. 70 Prozent Downhill, 30 Prozent klettern.

Gleicher Name, völlig anderer Charakter: Mit etwas Verzögerung hat Cannondale nach der Präsentation des sehr sportlichen, wieselflinken 26-Zoll-Trigger eine 29-Zoll-Version nachgeschoben. Schon auf den ersten Metern merkt man: Das sind zwei ungleiche Brüder. Das 29er-Trigger wirkt schwer und massiv, das Alu-Fahrwerk wiegt 3,4 Kilo, ist aber sehr steif. Die Lefty-Supermax-Gabel ist dicker, steifer, aber ebenfalls schwerer. Im Klartext: Bergauf muss man sich locker machen. Bergab fährt man die Ernte ein. Die lange Geometrie bringt bei hohem Tempo Vorteile, wie ein Monstertruck bügelt das Trigger die Lago-Trails flach. Die Ausstattung wurde dem Einsatzbereich passend gewählt.


Fazit: Das Trigger 29 macht bergab dem Jekyll Konkurrenz. Es ist eine leistungsfähige Fahrmaschine. 70 Prozent Downhill, 30 Prozent klettern.


PLUS Enorm fahrstabil, steif und lenkpräzise. Viel Fahrspaß bergab, Fahrwerksregelung vom Lenker aus
MINUS Hohes Gewicht, träge bergauf, zu hohe Zugstufendämpfung im Dämpfer, Steckachsen brauchen Werkzeug


Die Alternative
Das preisgünstigere Trigger 29er 2 kostet 3199 Euro. Es besitzt Fox 34 statt Lefty Supermax, Magura- statt Shimano-Bremsen und SRA M-X9/X7-Schaltung. Alu-Rahmen und Dämpfer bleiben gleich. Dämpfer, Steckachsen brauchen Werkzeug.

  Langsam- statt Schnellspanner: Nicht nur an der Gabel, auch am Hinterbau braucht man für den Laufrad-Ausbau Werkzeug.Foto: Daniel Simon
Langsam- statt Schnellspanner: Nicht nur an der Gabel, auch am Hinterbau braucht man für den Laufrad-Ausbau Werkzeug.
  Der verkürzte Federweg macht nur auf langen Forststraßen-Uphills Sinn. Aufwändige Abstimmung.Foto: BIKE Magazin
Der verkürzte Federweg macht nur auf langen Forststraßen-Uphills Sinn. Aufwändige Abstimmung.

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