Unsupported durchs kirgisische Tian-Shan-Gebirge

Markus Weinberg

 · 30.09.2021

Unsupported durchs kirgisische Tian-Shan-GebirgeFoto: Markus Weinberg

Das 1854 Kilometer lange Silk Road Mountain Race durchs kirgisische Tian-Shan-Gebirge ist das Sehnsuchtsrennen der Ultrabike-Szene. Warum eigentlich? Unser Autor wollte es wissen und fuhr mit.

Kirgisistan gilt als Sehnsuchtsort vieler Outdoorfans, Bikepacker und Weltumrunder. Zu 94 Prozent vom Tian-Shan-Hochgebirge bedeckt, ist es Ausgangspunkt für Reit-, Kletter- und Rad-Touren, u. a. um über den Pamir-Highway zu gelangen. Das überwiegend friedliche Land erklärte am 31.8.1991 seine Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Die Spuren dieser Ära und einer Kooperation mit der ehemaligen DDR sind anhand alter Landmaschinen der Marke Fortschritt nicht zu übersehen. Die wenigen guten Straßen verbinden die großen Städte. Abseits davon trifft der Besucher auf Jurten, Reiter und Viehwirtschaft.

Die Strecke

Die Rennstrecke ist 1854 Kilometer lang und hat knapp 35000 Höhenmeter. Viel Kletterei, kaum Asphaltanteil, öfter auch einmal gar kein Weg, Pfad oder Spur – das macht das Ganze zusätzlich hart. 16 Pässe über 3000 Meter Höhe und 15 Tage Zeitlimit – das sind die nackten Fakten des Silk Road Mountain Race 2021. Gestartet wurde in der Kleinstadt Talas, 300 km westlich von Kirgisistans Hauptstadt Bischkek. Das Ziel befand sich nach einer großen Schleife bis zur chinesischen Grenze am Yssykköl- (Issyk-Kul) See im Ort Balytschky. Dabei war auch BIKE mit Markus Weinberg und seinem Teamkollegen Philipp Markgraf mitten drin, statt nur dabei.

  BIKE-Autor Markus Weinberg vor dem Start in Kirgistans Hauptstadt Bischkek. Das Pferd seiner Wahl war ein <a href="https://www.veloheld.de/veloheld-iron-frame" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">29-Zoll-Hardtail aus Stahl von Veloheld</a>  mit Shimano SLX-Ausstattung, 1x12-Schaltung mit 10-51er Kassette, DT M1900 Spline-Laufrädern und Schwalbe Racing Ralph-Reifen im Tubeless-Setup. Navigiert wurde mit einem Wahoo Elmnt Roam. In den Specialized-Schuhen steckten maßgefertigte Sohlen von Winsole.Foto: Markus Weinberg
BIKE-Autor Markus Weinberg vor dem Start in Kirgistans Hauptstadt Bischkek. Das Pferd seiner Wahl war ein 29-Zoll-Hardtail aus Stahl von Veloheld mit Shimano SLX-Ausstattung, 1x12-Schaltung mit 10-51er Kassette, DT M1900 Spline-Laufrädern und Schwalbe Racing Ralph-Reifen im Tubeless-Setup. Navigiert wurde mit einem Wahoo Elmnt Roam. In den Specialized-Schuhen steckten maßgefertigte Sohlen von Winsole.
  Philipp Markgraf hat lang an seinem Titan-Gravelbike von Veloheld getüftelt und einen Großteil seiner Reisefix-Taschen sind auf Maß gefertigt. Auf 25 Millimeter breiten Beast-Felgen und einer Shimano GRX Di2-Gruppe hat er sich mit Unterstützung eines Son 32-Nabendynamos und der entsprechenden Son Edellux-Lampe ins Abenteuer gestürzt.Foto: Markus Weinberg
Philipp Markgraf hat lang an seinem Titan-Gravelbike von Veloheld getüftelt und einen Großteil seiner Reisefix-Taschen sind auf Maß gefertigt. Auf 25 Millimeter breiten Beast-Felgen und einer Shimano GRX Di2-Gruppe hat er sich mit Unterstützung eines Son 32-Nabendynamos und der entsprechenden Son Edellux-Lampe ins Abenteuer gestürzt.

Die Regeln beim Silk Road Mountain Race

Externe Hilfe ist nicht erlaubt, und selbst Teilnehmer untereinander sollen sich nicht helfen dürfen (was in der Praxis jedoch vielfach geschieht). Der Veranstalter Nelson Trees hat bei seinem Rennen die Regeln der Unsupported-Bikepacking-Szene puritanisch streng ausgelegt. Da kann ein externes Kamera-Team schon als moralischer Support gelten.

Hier gibt's die Fotogalerie zum Rennen als kleinen Vorgeschmack, die ausführliche Reportage lesen Sie in BIKE 11/2021 – ab 5. Oktober im Handel

Philipp Markgrafs Schicksalsberg. Erst Donner und Blitz, dann Regen und Hagel, zum Schluß Schneesturm. Der Kegety-Pass zeigte sich von seiner rauesten Seite.Foto: Markus Weinberg
Philipp Markgrafs Schicksalsberg. Erst Donner und Blitz, dann Regen und Hagel, zum Schluß Schneesturm. Der Kegety-Pass zeigte sich von seiner rauesten Seite.
Um 4:24 Uhr am Morgen fiel für 97 Teilnehmer*innen der Startschuss im Städtchen Talas, 300 Kilometer westlich von Bischkek. Ursprünglich war der Start für 22:00 Uhr geplant, jedoch dauerte der Transfer von Bischkek ein wenig länger.Foto: Markus Weinberg
Um 4:24 Uhr am Morgen fiel für 97 Teilnehmer*innen der Startschuss im Städtchen Talas, 300 Kilometer westlich von Bischkek. Ursprünglich war der Start für 22:00 Uhr geplant, jedoch dauerte der Transfer von Bischkek ein wenig länger.
Die ersten 50 Kilometer im Rennen ging es nur bergauf bis zum Terek Pass auf 3200 Metern.Foto: Markus Weinberg
Die ersten 50 Kilometer im Rennen ging es nur bergauf bis zum Terek Pass auf 3200 Metern.
50 Meter vor dem ersten 3000-Meter-Pass des Rennens.Foto: Markus Weinberg
50 Meter vor dem ersten 3000-Meter-Pass des Rennens.
Manche Täler waren über 100 Kilometer lang. Philipp Markgraf bei einer von zahllosen Bachdurchfahrten auf dem Weg zum 3839 Meter hohen Arabel-Pass.Foto: Markus Weinberg
Manche Täler waren über 100 Kilometer lang. Philipp Markgraf bei einer von zahllosen Bachdurchfahrten auf dem Weg zum 3839 Meter hohen Arabel-Pass.
Manchmal muss man einfach Glück haben. Zwei Tage zuvor wurden Philipp Markgraf und Markus Weinberg von einem Schneesturm eingeholt und konnten sich noch ins Tal retten. Als es wieder auf über 3000 Meter hinaufging, hatte die Sonne bereits für eine traumhafte Kulisse gesorgt und die Wege freigetaut.Foto: Markus Weinberg
Manchmal muss man einfach Glück haben. Zwei Tage zuvor wurden Philipp Markgraf und Markus Weinberg von einem Schneesturm eingeholt und konnten sich noch ins Tal retten. Als es wieder auf über 3000 Meter hinaufging, hatte die Sonne bereits für eine traumhafte Kulisse gesorgt und die Wege freigetaut.
Einzigartig sind die Friedhöfe außerhalb der Ortschaften. Mausoleen gebaut aus Lehm und mit einem Halbmond verziert aus vielen Jahrhunderten. Über 70 Prozent der Kirgisen sind muslimisch. Vorne fährt Philipp Markgraf vor dem Italiener Gianluca Scafuro.Foto: Markus Weinberg
Einzigartig sind die Friedhöfe außerhalb der Ortschaften. Mausoleen gebaut aus Lehm und mit einem Halbmond verziert aus vielen Jahrhunderten. Über 70 Prozent der Kirgisen sind muslimisch. Vorne fährt Philipp Markgraf vor dem Italiener Gianluca Scafuro.
Night Ride: Philipp Markgraf und Markus Weinberg erreichen einen der 16 Pässe über 3000 Metern Höhe mitten in der Nacht. Bis zu 17 Stunden täglich saßen die beiden im Sattel, um die mehr als 1800 Kilometer zu absolvieren.Foto: Markus Weinberg
Night Ride: Philipp Markgraf und Markus Weinberg erreichen einen der 16 Pässe über 3000 Metern Höhe mitten in der Nacht. Bis zu 17 Stunden täglich saßen die beiden im Sattel, um die mehr als 1800 Kilometer zu absolvieren.
Einer der berüchtigtsten Anstiege der Tour – der Torso-Pass (3893 m). Um auf die Passhöhe zu gelangen, müssen vom Issyk Kul See 2200 Meter erklettert werden.Foto: Markus Weinberg
Einer der berüchtigtsten Anstiege der Tour – der Torso-Pass (3893 m). Um auf die Passhöhe zu gelangen, müssen vom Issyk Kul See 2200 Meter erklettert werden.
Checkpoint 2 im Jurten-Camp in der Nähe des Kel-Suu Sees an der chinesischen Grenze. Philipp und Markus genießen einen morgendlichen Tee vor der Küchenjurte.Foto: Markus Weinberg
Checkpoint 2 im Jurten-Camp in der Nähe des Kel-Suu Sees an der chinesischen Grenze. Philipp und Markus genießen einen morgendlichen Tee vor der Küchenjurte.
Nächtlicher Aufstieg zum fast 4000 Meter hohen Tash Rabat Pass. Viel mit Radfahren hatte dies nicht zu tun. Wandern und Klettern war angesagt – mit dem Rad als Gepäckstück.Foto: Markus Weinberg
Nächtlicher Aufstieg zum fast 4000 Meter hohen Tash Rabat Pass. Viel mit Radfahren hatte dies nicht zu tun. Wandern und Klettern war angesagt – mit dem Rad als Gepäckstück.
Insgesamt mussten drei Checkpoints angefahren werden. Markus Weinberg noch etwas verschlafen mit seiner Stempelkarte am zweiten Checkpoint.Foto: Markus Weinberg
Insgesamt mussten drei Checkpoints angefahren werden. Markus Weinberg noch etwas verschlafen mit seiner Stempelkarte am zweiten Checkpoint.
Checkpoint 2 in der Nähe des Kel-Suu Sees. Mehrere Jurten-Camps laden auch Touristen in die wilde Gegend ein. Jedoch benötigt man eine Genehmigung, da sich dieses Gebiet in der Nähe der chinesischen Grenze befindet.Foto: Markus Weinberg
Checkpoint 2 in der Nähe des Kel-Suu Sees. Mehrere Jurten-Camps laden auch Touristen in die wilde Gegend ein. Jedoch benötigt man eine Genehmigung, da sich dieses Gebiet in der Nähe der chinesischen Grenze befindet.
Fast geschafft. Am Aufstieg zum Tash-Rabat-Pass, dem höchsten Punkt der Tour, trafen sich einige Fahrer. Nico, Jenny, Steven, Timothé, Gianluca, Philipp und Markus.Foto: Markus Weinberg
Fast geschafft. Am Aufstieg zum Tash-Rabat-Pass, dem höchsten Punkt der Tour, trafen sich einige Fahrer. Nico, Jenny, Steven, Timothé, Gianluca, Philipp und Markus.
Notcamp am Tash-Rabat-Pass. In der Nacht war kein Weiterkommen an der steilen Steinpassage.Foto: Markus Weinberg
Notcamp am Tash-Rabat-Pass. In der Nacht war kein Weiterkommen an der steilen Steinpassage.
4000 Meter hoch liegt der Tash-Rabat-Pass. Gianluca, Markus, Jenny, Steven, Philipp, Timothé und Nico (v.l.n.r.) haben ihn gemeinsam erreicht.Foto: Markus Weinberg
4000 Meter hoch liegt der Tash-Rabat-Pass. Gianluca, Markus, Jenny, Steven, Philipp, Timothé und Nico (v.l.n.r.) haben ihn gemeinsam erreicht.
Einer der schöneren Singeltrails beim Silk Road Mountain Race. Nach drei Stunden Tragen und Schieben durch ein Tal gab es diese Belohnung. Gianluca Safuro fährt vor Jenny Tough in die Abendsonne.Foto: Markus Weinberg
Einer der schöneren Singeltrails beim Silk Road Mountain Race. Nach drei Stunden Tragen und Schieben durch ein Tal gab es diese Belohnung. Gianluca Safuro fährt vor Jenny Tough in die Abendsonne.
Trotz drei Stunden Schieben noch ein Lachen im Gesicht. Vorne auf dem Rad der GPS-Tracker fürs Livetracking mit SOS-Knopf für den Notfall.Foto: Markus Weinberg
Trotz drei Stunden Schieben noch ein Lachen im Gesicht. Vorne auf dem Rad der GPS-Tracker fürs Livetracking mit SOS-Knopf für den Notfall.
Jenny Tough (CAN) leistet Unglaubliches. Von den Männern war kaum einer in der Lage, sein Rad länger als zehn Minuten zu tragen. Jenny rannte förmlich den Anstieg hinauf, und das auf 3700 Metern Höhe.Foto: Markus Weinberg
Jenny Tough (CAN) leistet Unglaubliches. Von den Männern war kaum einer in der Lage, sein Rad länger als zehn Minuten zu tragen. Jenny rannte förmlich den Anstieg hinauf, und das auf 3700 Metern Höhe.
Philipp Markgrafs Schicksalsberg. Erst Donner und Blitz, dann Regen und Hagel, zum Schluß Schneesturm. Der Kegety-Pass zeigte sich von seiner rauesten Seite.Foto: Markus Weinberg
Philipp Markgrafs Schicksalsberg. Erst Donner und Blitz, dann Regen und Hagel, zum Schluß Schneesturm. Der Kegety-Pass zeigte sich von seiner rauesten Seite.
Um 4:24 Uhr am Morgen fiel für 97 Teilnehmer*innen der Startschuss im Städtchen Talas, 300 Kilometer westlich von Bischkek. Ursprünglich war der Start für 22:00 Uhr geplant, jedoch dauerte der Transfer von Bischkek ein wenig länger.Foto: Markus Weinberg
Um 4:24 Uhr am Morgen fiel für 97 Teilnehmer*innen der Startschuss im Städtchen Talas, 300 Kilometer westlich von Bischkek. Ursprünglich war der Start für 22:00 Uhr geplant, jedoch dauerte der Transfer von Bischkek ein wenig länger.
Um 4:24 Uhr am Morgen fiel für 97 Teilnehmer*innen der Startschuss im Städtchen Talas, 300 Kilometer westlich von Bischkek. Ursprünglich war der Start für 22:00 Uhr geplant, jedoch dauerte der Transfer von Bischkek ein wenig länger.
Die ersten 50 Kilometer im Rennen ging es nur bergauf bis zum Terek Pass auf 3200 Metern.
50 Meter vor dem ersten 3000-Meter-Pass des Rennens.
Manche Täler waren über 100 Kilometer lang. Philipp Markgraf bei einer von zahllosen Bachdurchfahrten auf dem Weg zum 3839 Meter hohen Arabel-Pass.
Manchmal muss man einfach Glück haben. Zwei Tage zuvor wurden Philipp Markgraf und Markus Weinberg von einem Schneesturm eingeholt und konnten sich noch ins Tal retten. Als es wieder auf über 3000 Meter hinaufging, hatte die Sonne bereits für eine traumhafte Kulisse gesorgt und die Wege freigetaut.
Einzigartig sind die Friedhöfe außerhalb der Ortschaften. Mausoleen gebaut aus Lehm und mit einem Halbmond verziert aus vielen Jahrhunderten. Über 70 Prozent der Kirgisen sind muslimisch. Vorne fährt Philipp Markgraf vor dem Italiener Gianluca Scafuro.
Night Ride: Philipp Markgraf und Markus Weinberg erreichen einen der 16 Pässe über 3000 Metern Höhe mitten in der Nacht. Bis zu 17 Stunden täglich saßen die beiden im Sattel, um die mehr als 1800 Kilometer zu absolvieren.
Einer der berüchtigtsten Anstiege der Tour – der Torso-Pass (3893 m). Um auf die Passhöhe zu gelangen, müssen vom Issyk Kul See 2200 Meter erklettert werden.
Checkpoint 2 im Jurten-Camp in der Nähe des Kel-Suu Sees an der chinesischen Grenze. Philipp und Markus genießen einen morgendlichen Tee vor der Küchenjurte.
Nächtlicher Aufstieg zum fast 4000 Meter hohen Tash Rabat Pass. Viel mit Radfahren hatte dies nicht zu tun. Wandern und Klettern war angesagt – mit dem Rad als Gepäckstück.
Insgesamt mussten drei Checkpoints angefahren werden. Markus Weinberg noch etwas verschlafen mit seiner Stempelkarte am zweiten Checkpoint.
Checkpoint 2 in der Nähe des Kel-Suu Sees. Mehrere Jurten-Camps laden auch Touristen in die wilde Gegend ein. Jedoch benötigt man eine Genehmigung, da sich dieses Gebiet in der Nähe der chinesischen Grenze befindet.
Fast geschafft. Am Aufstieg zum Tash-Rabat-Pass, dem höchsten Punkt der Tour, trafen sich einige Fahrer. Nico, Jenny, Steven, Timothé, Gianluca, Philipp und Markus.
Notcamp am Tash-Rabat-Pass. In der Nacht war kein Weiterkommen an der steilen Steinpassage.
4000 Meter hoch liegt der Tash-Rabat-Pass. Gianluca, Markus, Jenny, Steven, Philipp, Timothé und Nico (v.l.n.r.) haben ihn gemeinsam erreicht.
Einer der schöneren Singeltrails beim Silk Road Mountain Race. Nach drei Stunden Tragen und Schieben durch ein Tal gab es diese Belohnung. Gianluca Safuro fährt vor Jenny Tough in die Abendsonne.
Trotz drei Stunden Schieben noch ein Lachen im Gesicht. Vorne auf dem Rad der GPS-Tracker fürs Livetracking mit SOS-Knopf für den Notfall.
Jenny Tough (CAN) leistet Unglaubliches. Von den Männern war kaum einer in der Lage, sein Rad länger als zehn Minuten zu tragen. Jenny rannte förmlich den Anstieg hinauf, und das auf 3700 Metern Höhe.
Philipp Markgrafs Schicksalsberg. Erst Donner und Blitz, dann Regen und Hagel, zum Schluß Schneesturm. Der Kegety-Pass zeigte sich von seiner rauesten Seite.
  Gianluca Scafuro ist normalerweise das Wetter in der Toskana gewohnt. Am Kegety-Pass hat er alles an, was er an warmen Sachen dabei hat. Minus zwei Grad Celsius und nasse Klamotten fühlen sich in der folgenden Abfahrt dann wenig nach Komfortzone an.Foto: Markus Weinberg
Gianluca Scafuro ist normalerweise das Wetter in der Toskana gewohnt. Am Kegety-Pass hat er alles an, was er an warmen Sachen dabei hat. Minus zwei Grad Celsius und nasse Klamotten fühlen sich in der folgenden Abfahrt dann wenig nach Komfortzone an.
  Wandertag: 2200 Höhenmeter hat Philipp in den Schuhen, nicht in den Beinen wohlgemerkt. 80 Kilometer vor dem Ziel stand eine 20 Kilometer-Passage an.Foto: Markus Weinberg
Wandertag: 2200 Höhenmeter hat Philipp in den Schuhen, nicht in den Beinen wohlgemerkt. 80 Kilometer vor dem Ziel stand eine 20 Kilometer-Passage an.
  Traumhafte Kulisse. Diesen Camp-Spot 70 Kilometer vor dem Ziel kann man sich für künftige Wandertouren merken.Foto: Markus Weinberg
Traumhafte Kulisse. Diesen Camp-Spot 70 Kilometer vor dem Ziel kann man sich für künftige Wandertouren merken.
  Melonen, Melonen, Melonen. Während in den Tälern 30 Grad im Schatten herrschen und Melonen die Hitze versüßen, sind es auf den Berghöhen eher angenehme zehn Grad.Foto: Markus Weinberg
Melonen, Melonen, Melonen. Während in den Tälern 30 Grad im Schatten herrschen und Melonen die Hitze versüßen, sind es auf den Berghöhen eher angenehme zehn Grad.
  Kok Boru ist der kirgisische Nationalsport. Jeweils vier Reiter kämpfen um eine echte, 35 Kilogramm schwere Ziege und müssen sie in ihre Zielzone transportieren. Ungewöhnlich für europäische Augen und beinahe Pflicht für Besucher ist es, ein Spiel zu besuchen. Ein Erlebnis für alle, die dem vorurteilsfrei gegenübertreten.Foto: Markus Weinberg
Kok Boru ist der kirgisische Nationalsport. Jeweils vier Reiter kämpfen um eine echte, 35 Kilogramm schwere Ziege und müssen sie in ihre Zielzone transportieren. Ungewöhnlich für europäische Augen und beinahe Pflicht für Besucher ist es, ein Spiel zu besuchen. Ein Erlebnis für alle, die dem vorurteilsfrei gegenübertreten.
  Martin Písačka hat wohl alle überrascht. 200 Kilometer vor dem Ziel bricht sein Freilauf. Statt aufzugeben wandert er drei Tage ins Ziel. Standesgemäß für den selbstständigen tschechischen Landschaftsbauer mit zwei Dosen Bier am Lenker. Die Schuhe hat er einem Dorfbewohner gebraucht abgekauft.Foto: Markus Weinberg
Martin Písačka hat wohl alle überrascht. 200 Kilometer vor dem Ziel bricht sein Freilauf. Statt aufzugeben wandert er drei Tage ins Ziel. Standesgemäß für den selbstständigen tschechischen Landschaftsbauer mit zwei Dosen Bier am Lenker. Die Schuhe hat er einem Dorfbewohner gebraucht abgekauft.
  Bis heute stehen viele Lenin-Statuen im Land. Der sowjetische Charme ist an allen Ecken und Enden zu spüren.Foto: Markus Weinberg
Bis heute stehen viele Lenin-Statuen im Land. Der sowjetische Charme ist an allen Ecken und Enden zu spüren.
  Das Gewinner-Team Janis Viskers und Toms Alsbergs aus Lettland (10d:13h:45m) mit Siegerhüten und die Drittplatzierten Philipp Markgraf und Markus Weinberg (GER) (11d:17h:27m) auf der Finisher-Party im Zielort Balyktschy.Foto: Markus Weinberg
Das Gewinner-Team Janis Viskers und Toms Alsbergs aus Lettland (10d:13h:45m) mit Siegerhüten und die Drittplatzierten Philipp Markgraf und Markus Weinberg (GER) (11d:17h:27m) auf der Finisher-Party im Zielort Balyktschy.
  Kirgisisches Nationalsymbol. Der kirgisische Ringer Kozhomkul trägt sein Pferd auf den Schultern. Die Statue steht in der Hauptstadt Bischkek vor dem Sportpalast. Der echte Kozhomkul lebte von 1888 bis 1955.Foto: Markus Weinberg
Kirgisisches Nationalsymbol. Der kirgisische Ringer Kozhomkul trägt sein Pferd auf den Schultern. Die Statue steht in der Hauptstadt Bischkek vor dem Sportpalast. Der echte Kozhomkul lebte von 1888 bis 1955.
  Manchmal lohnt es sich, inne zu halten und den Blick über die atemberaubende Landschaft des Tian-Shan-Gebirges schweifen zu lassen – trotz langen Tagen im Sattel.Foto: Markus Weinberg
Manchmal lohnt es sich, inne zu halten und den Blick über die atemberaubende Landschaft des Tian-Shan-Gebirges schweifen zu lassen – trotz langen Tagen im Sattel.
  Geschafft! Als Team gestartet und als Team im Zielort Balaktschy nach 11 Tagen, 17 Stunden und 27 Minuten angekommen. Dabei haben Philipp Markgraf und Markus Weinberg (GER) 1860 Kilomter zurückgelegt, 34000 Höhenmeter erklettert und mindestens 100 Snickers gegessen.Foto: Markus Weinberg
Geschafft! Als Team gestartet und als Team im Zielort Balaktschy nach 11 Tagen, 17 Stunden und 27 Minuten angekommen. Dabei haben Philipp Markgraf und Markus Weinberg (GER) 1860 Kilomter zurückgelegt, 34000 Höhenmeter erklettert und mindestens 100 Snickers gegessen.
  Die komplette Reportage zum Silk Road Mountain Race lesen Sie in BIKE 11/2021 – ab 5. Oktober erhältlich. Bestellen Sie sich die <a href="https://www.delius-klasing.de/bike" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BIKE versandkostenfrei nach Hause</a>  oder lesen Sie die Digital-Ausgabe in der BIKE App für <a href="https://itunes.apple.com/de/app/bike-das-mountainbike-magazin/id447024106?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">iOS</a>  oder <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.pressmatrix.bikeapp" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Android</a> . Besonders günstig und bequem erleben Sie die <a href="http://www.delius-klasing.de/bike-lesen-wie-ich-will?utm_campaign=abo_2020_6_bik_lesen-wie-ich-will&utm_medium=display&utm_source=BIKEWebsite" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BIKE im Abo</a> .Foto: BIKE Magazin
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