Shimano vs. SramMTB-Schaltwerke im Vergleich

Christoph Listmann

 · 22.11.2015

Shimano vs. Sram: MTB-Schaltwerke im VergleichFoto: Hersteller
Shimano vs. Sram: MTB-Schaltwerke im Vergleich

Das MTB-Schaltwerk ist der Sklave des Schalthebels – weniger relevant für die Funktion, als es seine prominente Optik am Bike vermuten lässt. Hier die Unterschiede zwischen Shimano und Sram.

Erst seit 2012 auf dem Markt, sind die schwingungsgedämpften Schaltwerke (Sram Type 2 bzw. Shimano Shadow Plus) eine Neuerung mit echtem Nutzwert. Sie verringern das Kettenschlagen und verbessern die Kettenführung. Mittlerweile gibt es sie für alle relevanten Gruppen, von Deore bis XTR und von X7 bis XX1. Deshalb lohnt es sich, beim Neukauf darauf zu achten, oder im Falle eines Austauschs lieber gleich ein solches zu nehmen. Wenige Gramm Mehrgewicht, und der geringfügig höhere Preis sind halb so wild. Die Unterschiede, die bei Schaltwerken den Preis bestimmen, sind vielmehr Materialauswahl, Verarbeitungsgüte und Lagerung. Dadurch lassen sich bei den Schaltkräften und der -präzision noch kleinere Verbesserungen erzielen und das Gewicht senken. Generell arbeiten die modernen Schaltwerke auf sehr hohem Niveau.

Verlagssonderveröffentlichung
Shadow Plus heißt das schwingungsgedämpfte Schaltwerk bei Shimano – per Hebel abschaltbar und von Deore bis XTR erhältlich. Bei der Shimano XTR sogar justierbar.
Foto: Hersteller

Fazit zu Shimano- und Sram-Schaltwerken

Rein funktionell braucht man kein XX- oder XTR-Schaltwerk. Oft kaschieren Bike-Firmen Kompromisse beim Antrieb mit einem teuren Schaltwerk. Lieber höherwertige Schalthebel wählen! Die schwingungsgedämpften Kettenwechsler (Sram Type 2 bzw. Shimano Shadow Plus) sind dagegen ein echter Nutz-/Mehrwert.


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