Schaltsysteme

  • Martin Miksch
 • Publiziert vor 17 Jahren

Im Duell der Schaltungen wird scharf geschossen. Shimano ersetzt die „Rapidfire“ durch „Dual Control“, SRAM bringt mit „Trigger“ eine „Rapidfire“-Alternative. Auch Suntour schaltet sich wieder ein. Wir haben alle Systeme auf Ergonomie und Präzision getestet.

Der Riese hat sich immer durchgesetzt. Fast traditionell unangefochten behauptet Shimano die Marktführerschaft bei Schaltkomponenten. Und trotzdem: Jedesmal, wenn die Japaner ein neues System einführen, gibt es unter den Bikern nicht nur positive Stimmen. Doch die verhallen meist ungehört. Shimano hält eisern an den jeweils neuen Systemen fest – bis die Kritik verstummt.

Jüngstes Beispiel ist die „Dual Control“-Schaltlogik der aktuellen „XTR“-Gruppe. „Dual Control“ und die Inverse-Logik spalten nicht nur die Bike-Szene. Auch bei manchem Hersteller stößt das neue System auf klare Ablehnung. So auch bei Specialized: Der Global Player verbaut die „Dual-Control“-Hebel nur zusammen mit dem alten „XTR“-Schaltwerk. Ungeachtet dessen setzt man in Japan voll auf „Dual Control". Der neueste Paukenschlag ist die überarbeitete „XT".

Auf der Eurobike 2003 war schon abzusehen, dass sich etwas tut im Schaltungsmarkt. Vor allem SRAM und Suntour bieten interessante Alternativen zu Shimano. Ein Vergleich der Systeme ist spannend. Für einen möglichst aussagekräftigen Vergleich haben wir neben dem Praxistest die Ergonomie der Systeme aus wissenschaftlicher Sicht beurteilen lassen. Unser Fachmann: der Biomechaniker Dr. Achim Schmidt von der Sporthochschule Köln.

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    Test: Schaltsysteme 12/2003

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