Tremalzo-Pass, Chiemgau King, Salzkammergut Trophy: Die elektronische Shimano-XT-Di2-Schaltung wurde von BIKE-Reporter Henri Lesewitz nicht geschont. Ein Dauertest mit Überraschungen.

  • Tuningcenter: Mit Hilfe der E-Tube-App lässt sich die Funktion der Shimano Di2 den persönlichen Vorlieben anpassen. Schaltrichtung, Schaltmuster, Schaltgeschwindigkeit – ein paar Klicks genügen. 
  • Shimano Schaltzentrale: Im Syncro-Shift-Modus werden Umwerfer und Schaltung mit nur einem Hebel bedient. Die mechanischen Tasten funktionieren gut, gingen mit der Zeit aber etwas schwergängig. 
  • Sortieranlage: Vertont von heiserem Summen sortiert das Schaltwerk zuverlässig die Gänge – genau so, wie es der Fahrer wünscht. Die Schaltmuster werden per App (Shimano E-Tube) einprogrammiert. Die Shimano Werkseinstellung ist aber bereits optimal. Verschleiß nach 4000 Kilometern: nicht der Rede wert. 
  • Shimanos Info-Stand: Im kleinen Display laufen alle Daten zusammen, weshalb es auch das „Gehirn“ genannt wird. Mit der kleinen Taste an der Unterseite lassen sich die Schalt-Modi wählen. Manuell (M), oder Halbautomatik (S1 und S2). Der Akku-Balken verliert nach zirka 300 Kilometern den ersten Strich. Eine Stromladung reicht für etwa 1500 Kilometer. Das ist deutlich weniger als bei der Di2-Schaltung für Rennräder (Ultegra und Dura-Ace Di2). 
  • Wechselzone: Der Shimano Di2-Um­werfer liftet und schiebt die Kette stets in die optimale Position. Nur ein lockeres Schräubchen brachte ihn mal kurzzeitig aus dem Konzept.