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Sattelstützen

Gefederte Sattelstützen

Michael Seitz am 04.11.2003

Gefederte Sattelstützen arbeiten als Bügelhilfe für Hardtail-Fahrer. BIKE vergleicht die Systeme, checkt Alternativen und prüft die Haltbarkeit von acht Stützen.

Es gibt Menschen, die denken beim fünften Element zuerst an den Kinofilm von Luc Besson. Natürlich besitzen sie ein Mountainbike, sogar mit Federgabel. Mit dem biken sie überall locker rauf und passabel wieder runter; vollgefederte Räder finden sie interessant, mehr aber auch nicht. Nur manchmal, auf langen Touren, wünschen sie sich von ihrem Hinterrad ein paar Schläge weniger ins Kreuz. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, lesen Sie weiter. Freerider mit Faible für 5th-Element können getrost weiterblättern.

Der Nutzen einer gefederten Sattelstütze für Mountainbiker stand nach der ersten Begeisterung zuletzt etwas in Frage: Es hieß, Teleskopstützen sprächen falsch an, die meisten Modelle hätten zu wenig Federweg und generell sei der Verschleiß zu groß. Doch die meisten Tests liegen lange zurück – inzwischen hat sich einiges getan. Seit der Eurobike im September gibt es neue Modelle mit besserer Lagerung und mehr Federweg. Zeit also für einen neuen BIKE-Test, verbunden mit aufwändigen Laborversuchen zur Überprüfung der Federkennlinie, des Ansprechverhaltens und der Dauerhaltbarkeit.

Alle Sattelstützen in diesem Test:
Airwings Extrabike, Cane Creek Thudbuster, Cannondale, Point Bracer, Rock Shox Post, Sitting Bull Gold, Steinbach Moxey, X-Act

Michael Seitz am 04.11.2003