Reifen: Duales System

  • Christopher Hug
 • Publiziert vor 15 Jahren

Zwei Lagen aus unterschiedlichen Gummimischungen sollen aus der neuen Reifengeneration wahre Multitalente machen. Wir haben getestet, ob die Rechnung aufgeht.

Mit dem falschen Gummi geht einfach nichts. Das ist keine faule Ausrede für peinliches Versagen, sondern eine der grundlegenden Erkenntnisse, die wir aus unserem Reifentest gewinnen konnten. Egal ob Gewicht, Rollwiderstand, Kurven-Grip, Traktion oder Pannenschutz, die Gummimischung steht meist an erster Stelle, wenn die Eigenschaften eines Reifens bestimmt werden. Diese Tatsache macht die Aufgabe der Reifenhersteller nicht gerade einfach. Gummi lässt sich drücken, pressen, spritzen, einfärben und mischen. Man kann ihn weich oder hart machen, schwarz oder rot. Aber nie beides gleichzeitig. Dabei bräuchte man für einen perfekten Reifen einen Werkstoff, der alles zugleich ist. An der Oberfläche schön weich und griffig, damit der Reifen überall haftet. Etwas darunter dann gut hart, damit die Stollen des Profils stabil bleiben, sich nicht wegbiegen, sondern in den Untergund eingraben. Natürlich nicht zu hart, damit der Reifen im Gelände schön geschmeidig bleibt. Und selbstverständlich darf das Material auch keinen Rollwiderstand haben. Davon abgesehen sollte der Verschleiß so gering wie möglich sein. Um alle diese Anforderungen gleichzeitig zu erfüllen, muss man Kompromisse eingehen. Oder eine zweite Lage Gummi einbauen!


Diese Reifen finden Sie im PDF-Download:


CC-Race: Maxxis Maxxlite 310, Michaeli XCR Dry und XCR Mud, Pogo Kardung-La, Schwalbe Racing Ralph, Specialized Fast Track


Allround: IRC Mibro, Maxxis Advantage und Minion DH F/R, Michelin All Mountain und Mountain X-Trem, Nokian Assault X, Ritchey Motovader Pro, Schwalbe Fat Albert, Specialized Adrenalin und Enduro Pro

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    Test: Reifen 07/05

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