Reifen

  • Florian Haymann
 • Publiziert vor 16 Jahren

Die besten Reifen der vergangenen Saison gegen die brandneuen Herausforderer. 26 Profile, Karkassen und Mischungen im großen Vergleich.

Keine Chance den Glatzen! Was sich anhört wie der Aufstand der Anständigen, ist zum Wahlspruch der Reifenhersteller geworden: Die Entwicklung von Leichtreifen fast ohne Profil steht still. In den vergangenen vier Jahren schien es einen Wettkampf unter den Reifenherstellern zu geben, an der 300-Gramm-Grenze zu schaben.

In diesem Jahr ist die Vernunft wieder eingekehrt in die Büros der Produkt-Manager: Neuheiten finden sich eher unter den Allround-Reifen. Auch der schwach profilierte Continental „Leader“ ist auf Haltbarkeit ausgelegt: Der Reifen wiegt immerhin über 500 Gramm.

Mit dieser Entwicklung reagieren die Hersteller auf ihre Kunden: In knappen Zeiten leisten sich nur noch wenige Biker einen Reifen, den sie bereits nach einem Marathon wieder wechseln müssen. Nicht nur in der Haltbarkeit schneiden dünnhäutige Pellen schwächer ab – sie bieten auch deutlich weniger Kurvenhalt und verlangen daher eine sehr gute Fahrtechnik, will man keine Geschwindigkeit verlieren. Die Tester vermissten die Halbglatzen nicht, sondern konnten ihrer Arbeit bedenkenloser nachgehen: Ihnen blieb so manch brenzliger Drift erspart. So sicher war die Cross-Country-Klasse noch nie!


Reifen: das beste Bike-Tuning

Ein neues Bike für 31 Euro. Das gibt es nicht mal bei Aldi – Sie brauchen nur neue Schlappen. So können Sie die Reifen Ihres Tourenbikes gegen Contis Wuchtbrumme „Diesel“ (Stückpreis 15,50 Euro) tauschen, schon ist das Bike fertig für den Bike-Park oder für grobe Trails. Zugegeben, ein extremes Beispiel, das allerdings auch in der umgekehrten Richtung funktioniert: Leichte CC-Reifen machen Ihr Enduro-Bike rennfertig für den Marathon. Sie werden erstaunt sein, wie sprintfreudig und agil Ihr Bike wird, wenn Sie die rotierende Masse an den Laufrädern verringern.


Diese Reifen finden Sie im PDF-Download:


CC-Race:
Conti Leader Protection und Explorer Supersonic, Kenda Blue Groove 2.0, Maxxis Ignitor 2.1 Exception und Ranchero Exception, Michelin Comp S Light, Schwalbe Little Albert Light, Specialized Rockster Pro


Enduro/Allround:
Conti Gravity Pro und Flow Pro, Corratec Fat Man, Hutchinson Spider Air Light, Kenda Nevegal, Maxxis Egnitor Exception, IRC Trailbear 2.25, Nokian NBX 2.3, Ritchey Moto Vader Pro, Schwalbe Fat Albert und Big Betty, Specialized Enduro S-Works


Freeride:
Conti Diesel Protection, Kenda Kolossal, Maxxis Minion DH F/R, Michelin C 24.1 Light, Nokian NBX DH 2.5, Schwalbe Al Mighty 2.35

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    Test: Reifen 08/04

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