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Einzeltest 2019: Laufräder Giant XCR1 Einzeltest 2019: Laufräder Giant XCR1

Einzeltest 2019: Laufräder Giant XCR1

Schon gefahren: Laufräder Giant XCR1

Henri Lesewitz am 15.11.2019

Der Fokus der Giant-Ingenieure liegt auf Funktion, nicht auf Show. Auch die hauseigenen Carbon-Laufräder zeigen sich zurückhaltend – Schwarz wird schüchtern mit helleren Schriftzügen kontrastiert.

Bei den technischen Details dagegen haben sich die Ingenieure ordentlich ausgetobt. Die hakenlosen Felgen sind mit 25 Millimetern (innen gemessen) recht breit, was die Aufstandsfläche der Reifen optimiert und so bestmöglichen Grip garantiert. Zudem wurden hochwertige Fasern verwendet, was das Gewicht niedrig hält und gleichzeitig für Stabilität sorgt. Die top gelagerten Boost-Naben mit den Straigt-Pull-Flanschen runden das positive Gesamtbild ab. Die neuen XCR 1 sind eine Leistungsschau, auch wenn das Gewicht mit 1648 Gramm nur im Mittelfeld spielt.

Steif, robust, günstig und leicht genug für Marathons, so lässt sich der Charakter zusammenfassen. Auch auf dem Trail wissen sie zu überzeugen. Beim Sprint aus dem Stand fällt sofort die hohe Steifigkeit auf. Die in die Kurbeln gespeiste Kraft wird spürbar verlustfrei in Beschleunigung umgewandelt. Ansonsten fahren sich die XCR1 unauffällig. Der Freilauf greift exakt und ist beim Dahinrollen kaum zu hören. Flüsterleise surrt er vor sich hin. So, als wolle er nicht, dass man weiß, dass es ihn gibt. Manchen ist das vielleicht zu viel Understatement für ein Wheel-Set jenseits der 1000 Euro. Wer einfach ein paar robuste, gute Laufräder sucht, der ist mit den XCR1 jedoch gut beraten.

Gewicht   1648 Gramm (29 Zoll)

Preis   1100 Euro

Web   www.giant-bicycles.com

Einzeltest 2019: Laufräder Giant XCR1

Laufräder Giant XCR1


Kommentar zu den Giant XCR1 Laufrädern von BIKE-Reporter Henri Lesewitz

Es gibt poppigere Laufräder und welche mit geilerem Freilauf-Sound. Die XCR1 wollen nicht spektakulär sein. Sie wollen top funktionieren, nichts weiter. Gut so.

Henri Lesewitz

BIKE-Reporter Henri Lesewitz



 

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Henri Lesewitz am 15.11.2019