OneUp Traction Chainring OneUp Traction Chainring

Test OneUp Traction Chainring

Ovales Kettenblatt von OneUp im Test

Tobias Brehler am 24.10.2016

Das ovale Traction-Kettenblatt von Einfach-Spezialist OneUp soll die Traktion bei steilen Anstiegen spürbar erhöhen. Ob das Blatt hält, was die Kanadier versprechen, haben wir getestet.

Den Traction Chainring von OneUp gibt's für viele Standards, wir haben die Cinch-Version für Race Face-Kurbeln getestet. Die direkte Montage an der Kurbel spart Gewicht und wirkt optisch aufgeräumter. Das Blatt wiegt mit 32 Zähnen (alternativ auch mit 30 oder 34 Zähnen erhältlich) 62 Gramm und kostet 65 Dollar.

Die Kanadier versprechen: Mit der Ovalität des Kettenblattes soll das Drehmoment am Hinterrad gleichmäßiger anliegen als mit einem runden Zahnkranz. Somit sollten deutlich anspruchsvolle Uphills erkletterbar sein. Und tatsächlich: Wir hatten seltener Wheelspin mit dem ovalen Blatt als mit einem herkömmlichen Rundling. Fast schon selbstverständlich: das Narrow-Wide-Profil, das ein Abspringen der Kette verhindern soll. Uns ist die Kette im Testverlauf nie abgesprungen.

Der eigentliche Kaufgrund dürfte für viele jedoch ein anderer sein: Die Einfach-Antriebe – außer die Sram Eagle mit zwölf Ritzeln – schränken die Bandbreite ein. Entweder man verzichtet auf einen schnellen Gang oder man quält sich bergauf. Hier kann das ovale Kettenblatt Abhilfe schaffen: Die Tretbewegung läuft bei sehr niedrigen Trittfrequenzen deutlich geschmeidiger ab, wirkt runder. Das kann Knieprobleme dämpfen und die Gelenke langfristig schonen.

Test OneUp Traction Chainring

Obwohl uns die Kette nie abgesprungen ist, setzten wir bei harten Bikepark-Missionen dennoch eine kleine Kettenführung ein.

Test-Fazit zum OneUp Traction Chainring

Das ovale Kettenblatt von OneUp kann mit Funktion und Haltbarkeit überzeugen. Selbst nach etlichen Kilometern und diversen Aufsetzern zeigt sich der Zahnkranz bis auf die Farbe unbeeindruckt. Ob die Ovalität gefällt, ist Geschmacksache. Deshalb empfehlen wir: Probefahrt machen!

Tobias Brehler am 24.10.2016
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