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Test: MTB-Griffe

6 MTB-Griffe im Test

Stefan Frey am 12.07.2013

Wenn bei wilder Singletrail-Fahrt der Lenker in den Händen zuckt, gibt es nichts Schlimmeres als rutschige MTB-Griffe. Diese sechs Gummis geben Ihnen die volle Kontrolle über ihr Mountainbike.

Schweißgebadet komme ich am Ende der Treppe zum Stehen. Bei jeder Stufe haben sich die feuchten Moosgummi-Griffe um ein paar Grad weiter nach vorne gedreht – Nachfassen unmöglich. Um Haaresbreite wäre ich im Bocksprung über den Lenker gegangen. Dabei gäbe es eine denkbar einfache Lösung für mein Problem: Schraubgriffe. Wenige Gramm zusätzlich würden die Fahrsicherheit um Welten verbessern. Dabei macht es kaum einen Unterschied, ob die Griffe ein- oder beidseitig geklemmt werden. Mehr Halt am Lenker bieten sie allemal. Lediglich die Montage wird durch die große Schraube an den Ergon- und Syntace-Griffen etwas erleichtert. Welche Dicke man wählt, ist Geschmackssache. Die Durchmesser der Test-Modelle liegen zwischen 29 und 33 Millimeter. Bei den Test-Fahrten gaben die schlankeren Griffe auch den Testern mit großen Pranken ein direkteres Gefühl am Lenker. Die Gummi-Mischungen variieren von klebrig straff bis weich gedämpft. Ergon, Race Face und Syntace setzen auf verschiedene Mischungen an Ober- und Unterseite. Die Devise also lautet: Moosgummi runter vom Lenker, denn rutschbefreit gibt Sicherheit.

Die Testergebnisse dieser MTB-Griffe finden Sie unten im PDF-Download:

• Ergon GA 1 Evo
• Lizard Skins Bearclaw
• ODI Lock On
• Race Face Half Nelson
• Renthal Lock On
• Syntace Moto

Stefan Frey am 12.07.2013