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Schon gefahren: Fox DPX2 Dämpfer

Teil der Woche: Fox Float DPX2-Dämpfer

  • Peter Nilges
 • Publiziert vor 5 Jahren

Der Fox Float X geht und wird vom Float DPX2 ersetzt. BIKE hat den neuen MTB-Dämpfer für den Trail- bis hin zum Enduro-Einsatz bereits gefahren.

Wie die Typenbezeichnung bereits vermuten lässt, handelt es sich beim neuen Fox Float DPX2 um eine Mischung aus dem bestehenden Cross Country-Dämpfer Float DPS und dem Enduro/DH-Dämpfer Float X2. Entsprechend soll der neue Hinterbauschmeichler in Trailbikes, All Mountains und Enduro-MTBs zum Einsatz kommen. BIKE konnte den neuen Dämpfer bereits in einem Trek Remdey 9 RSL (Test in BIKE 6/17) mit gemessenen 158 Millimeter Federweg am Heck fahren.

Robert Niedring In unserem Testbike, einem Trek Remedy 9 RSL, gibt der Fox Float DPX2 158 Millimeter Federweg frei.

Fakten zum Fox DPX2 im Überblick:

  • Gewicht: 532 Gramm (Trunnion-Mount 230x57 mm)
  • 3 wählbare Lowspeed-Druckstufen-Modi: Open, Medium, Firm
  • 10-fach einstellbare Druckstufe im Open-Mode in der Factory-Version (mit 3 mm Inbus)
  • werkzeuglose Zugstufenverstellung
  • für metrische und bisherige Einbaumaße und Trunnion-Mount verfügbar
  • Maximal Druck 350 PSI (Float X2 250 PSI)


Preis: 739 Euro


Info: http://www.ridefox.com

Technik im Detail:

Bei der Dämpfungslogik greift der neue DPX2 auf die Technik des großen Bruders X2 zurück. So sorgt ein separater Druck- und Zugstufenkreislauf für eine optimierte Dämpfungskontrolle. Gerade der Übergang vom Ein- zum Ausfedern verbessert sich dadurch. Vom DPS übernimmt Fox die Luftkammertechnologie mit vergrößertem Volumen und die größere Negativ-Kammer für feines Ansprechen und wenig Durchsacken im mittleren Federwegsbereich. Durch den separaten Dämpfungskreislauf für den Firm-Mode wird dieser ebenfalls unabhängig von den beiden übrigen Dämpfungsmodi gesteuert. Dadurch lässt sich der Firm-Mode fürs Klettern unabhängig von der Dämpfung im Trail- und DH- Modus konfigurieren.

Robert Niedring Eine Luftdrucktabelle zum Abstimmen sucht man am Fox DPX2 vergeblich. Detaillierte Anleitungen fürs Set-Up gibt's aber auf der deutschen Fox-Website.

Robert Niedring Die Plattform bringt Ruhe in den Hinterbau: Der „Firm“-Modus fürs Klettern arbeitet unabhängig von der Dämpfung im Trail- und DH- Modus.

Robert Niedring Keine fummelige Zugstufen-Verstellung: Beim DPX2 ist der Zugstufenknopf gut erreichbar und lässt sich definiert drehen.

Besser als der Float X?

Neben der verbesserten Dämpfungskontrolle kann der neue DPX2 mit zwei weiteren Features überzeugen. Zum einen braucht er durch den schlanken Ausgleichsbehälter weniger Bauraum, weshalb mehr Platz für eine Trinkflasche im Rahmen bleibt. Die kompaktere Bauweise soll zudem im Vergleich zum X2 das Gewicht drücken. Außerdem entfällt die fummelige Zugstufenverstellung. Beim DPX2 ist der Zugstufenknopf gut erreichbar und lässt sich definiert drehen. Lediglich für die 10-fach Verstellung der Druckstufe (High- und Lowspeed-Druckstufe werden beide verändert) im Open-Mode benötigt man einen 3-Millimeter-Inbus.

Robert Niedring Stimmt der Sag? 25-30 Prozent Negativfederweg sollte man fahren.

Robert Niedring Showtime! Bei den Testfahrten sorgte der neue Fox-Dämpfer auf ruppigen Abschnitten mit schnellen Schlagfolgen für Ruhe und besten Bodenkontakt mit satter Traktion.

Fahreindruck des neuen Fox-Dämpfers

Im Bikepark Bischofsmais durfte uns der neue Dämpfer bereits zeigen, was in ihm steckt. In unserem Testbike hinterließ der DPX2 einen ausgezeichneten Eindruck. Selbst auf kleine Hindernisse reagierte der Hinterbau sehr sensibel. Auch auf ruppigen Abschnitten mit schnellen Schlagfolgen sorgte der neue Fox-Dämpfer für Ruhe und besten Bodenkontakt mit satter Traktion. Der Hinterbau arbeitete spürbar feinfühliger als die verbaute Lyrik RC. Die stärkere Druckstufendämpfung der Medium-Stufe war deutlich spürbar. In der Firm-Position pumpte der Hinterbau dagegen immer noch leicht und ist weit von einem Lockout entfernt.

Robert Niedring Leichter als der X2 und einfacher einzustellen: Der neue Fox DPX2 überzeugte im ersten Test.

Test-Fazit

Der neue Fox Float DPX2 hinterlässt einen ausgezeichneten ersten Eindruck und empfiehlt sich für abfahrtsstarke Bikes zwischen 130 und 160 Millimeter Federweg. Im Vergleich zum Float X2 überzeugt das einfachere Setup und das geringere Gewicht.

Themen: BIKE 8/2017DämpferEnduroFoxKurztestNeuheiten 2017Teil der Woche


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