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Rock Shox RS-1: Die Upside-Down-Gabel im Test

Rock Shoxs Upside-Down-Gabel im Innovationscheck

Peter Nilges am 29.07.2014

Mit ungewöhnlichem Ansatz will die neueste Gabel von Rock Shox den Race- und Marathonbereich revolutionieren. Wir haben die RS-1 ganz genau durchleuchtet und sagen, was sie wirklich kann.

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Mit 80 bis 120 Millimeter richtet sich die RS-1 an Racer und Tourenfahrer zugleich.

„Kann nicht gibt`s nicht“, behauptet Rock Shox vollmundig in der Werbung für die neue Upside-Down-Gabel RS-1. Vorurteile gegenüber Upside-Down-Gabeln wie mangelnde Lenkpräzision und ein zu hohes Gewicht soll diese neue Gabel ein für allemal ausräumen.

Dank innovativer Detaillösungen soll die RS-1 die Fahreffizienz verbessern und das Ansprechverhalten auf kleine Schläge in bislang ungeahnte Höhen schrauben. Zusätzlich soll das einteilige Carbon-Oberteil aus Schaftrohr, Gabelbrücke und Standrohre sowie eine spezielle auf die Gabel anbgestimmte Nabe für eine in jeder Situation ausreichende Steifigkeit sorgen.

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Predictive Steering, eine spezielle Achskonstruktion mit einteiliger Aluhülse und Steckachse, soll der RS-1 Steifigkeit verleihen.

Aber warum eigentlich Upside-Down? In der Theorie sprechen folgende Punkte für dieses Gabeldesign:

1. Die ungefederte Masse ist geringer, wodurch die Gabel schneller auf Feinheiten reagieren kann.

2. Durch das umgedrehte Design werden die Dichtungen immer mit Öl geschmiert und laufen nicht trocken. Die Gabel kann sensibler ansprechen.

3. Durch die einteilige Konstruktion des Oberteils ist die Bremssteifigkeit sehr hoch. Selbst beim Anbremsen verkantet die Gabel dadurch weniger und bleibt aktiv.

Um die Versprechen von Rock Shox zu überprüfen, haben wie die Gabel ausgiebigen Fahrtests unterzogen und sie selbstverständlich auch in unserem Testlabor durchleuchtet. Das Resultat: In 120 Millimeter Länge bringt die RS-1 1704 Gramm auf die Waage. Mit 240,9 Nm/° erreicht die RS-1 zudem eine extrem hohe Bremssteifigkeit. Eine SID-Worldcup mit 100 Millimeter Federweg erreicht hier nur einen Wert von 176,2 Nm/°. Bei der Verdrehsteifigkeit, also der Lenkpräzision, sieht es schlechter für die RS-1 aus. Mit 12,7 Nm/° zu 25,1 Nm/° ist die RS-1 deutlich weicher als die 100er SID Worldcup.

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Messwerte alleine reichen nicht für ein Urteil. Das Fahrgefühl auf dem Trail muss überzeugen.

Wie sich diese Messwerte in der Praxis bemerkbar machen und welche weiteren technischen Highlights in der neuen RS-1 stecken, erfahren Sie in der September Ausgabe der BIKE im Innovationscheck. BIKE 9/14, ab 5. August am Kiosk!

Peter Nilges am 29.07.2014