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Test: Scheibenbremsen für Mountainbikes

XXL-Stopper: 4 MTB-Bremsen im Labor- und Praxistest

  • Ludwig Döhl
 • Publiziert vor 4 Jahren

Für schwere Fahrer reicht die Leistung von original verbauten Bremsen oft nicht aus. Wir haben die vier vermeintlich stärksten Bremsen in Labor und Praxis getestet. Nicht alle können überzeugen.

Gäbe es ein Grundgesetz für Mountainbikes, müsste Paragraph eins lauten: Die Funktion der Bremse ist unantastbar. Als sicherheitsrelevantes Bauteil am Mountainbike unterziehen wir neue Bremsen regelmäßig einem besonders harten Test. Was hilft einem der ergonomischste Hebel oder die leichteste Bremse, wenn sie in Extremsituationen den Dienst quittiert.



Diese Scheibenbremsen haben wir getestet:

  • Magura MT7 HC3
  • Shimano Saint
  • Sram Code RSC (BIKE Testsieger)
  • TRP Quadiem G-Spec

Test 2018: Scheibenbremsen für Mountainbikes

4 Bilder

Für schwere Fahrer reicht die Leistung von original verbauten Bremsen oft nicht aus. Wir haben die vier vermeintlich stärksten Bremsen am Markt in Labor und Praxis getestet. Nicht alle können restlos überzeugen.


Zugegeben, ein 75-Kilo-Fahrer wird im normalen Trail-Betrieb keine unserer vier Testbremsen an ihr Limit bringen. Die Testkandidaten sind allesamt mit vier Kolben pro Sattel bestückt und eigentlich für den Downhill-Einsatz konzipiert. In diesem Fall kann die Kaufentscheidung getrost nach den Kriterien Gewicht, Preis und Bremskraft gefällt werden. Für alle Fahrer, die deutlich mehr als 80 Kilo auf die Waage bringen und eventuell noch mit einem Rucksack auf langen Alpenabfahrten unterwegs sind, wird die im BIKE-Labor abgefragte Standfestigkeit relevanter. Unter den richtigen Umständen können schwere Fahrer selbst diese massiven Bremsen genauso an ihr Limit treiben, wie unser seit Jahren bewährter Trommelprüfstand.

Angesichts der Tatsache, dass unser Testquartett aus den potentesten Bremsen besteht, die der Markt zu bieten hat, ist das Ergebnis ernüchternd. Drei von vier Bremsen haben in Extremsituationen mit verformten Scheiben oder Fading zu kämpfen. Die günstige TRP gibt bereits bei 450 Grad Betriebstemperatur mit Belagfading auf, die Shimano-Bremsscheiben schmelzen bei 500 Grad. Die Bremsscheiben der Sram Code verformen sich dauerhaft immerhin erst ab 600 Grad. Trotz leichtem Schlag in der Bremsscheibe wird hier die Bremsfunktion aber nicht wesentlich beeinflusst. Wer wirklich gar keine Lust auf eine plötzliche Überraschung in steilen Abfahrten hat, muss zur Magura MT7 greifen. Die kommt selbst unter extremsten Bedingungen ihrer Pflicht nach.



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    Test: Scheibenbremsen für Mountainbikes
    XXL-Stopper: 4 MTB-Bremsen im Labor- und Praxistest
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    Test 2018: Scheibenbremsen für Mountainbikes
    Testergebnis Magura MT7 HC3
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    Test 2018: Scheibenbremsen für Mountainbikes
    Testergebnis Shimano Saint
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    Test 2018: Scheibenbremsen für Mountainbikes
    Testergebnis Sram Code RSC
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    Test 2018: Scheibenbremsen für Mountainbikes
    Testergebnis TRP Quadiem G-Spec

Themen: BremseMaguraShimanoSRAMTestTRP


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