Test 2011: Bremsbeläge für Mountainbikes

15 Bremsbeläge im Verschleiß-Test

Stefan Loibl am 12.04.2011

Bremsbeläge sind die wichtigsten und teuersten Verschleißteile am Bike – und die am häufigsten benutzten. Aber wie gut und wie sicher sind die einzelnen Modelle? 15 Beläge im harten Dauertest.

Sandiger Boden. Regen. Schlamm – die Zutaten für die Henkersmahlzeit Ihrer Bremsbeläge. Sie sorgen im Extremfall dafür, dass es Ihnen das Material von den Stoppern herunterschabt, wie eine Käsereibe Parmesan hobelt. Es geschieht meist schneller als man denkt: Was am Beginn einer langen Abfahrt noch altem, hartem Brot gleicht, bröselt Stück für Stück dahin zu feinem Krümelkuchen. Das ist keine Panikmache, sondern Alltag – an einem sicherheitsrelevanten Bauteil.

Aber wie lange halten die Beläge im Ernstfall – und wie groß sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen? Wir haben als weltweit erstes Magazin einen Verschleißtest von Scheibenbremsbelägen durchgeführt. Hier zählen nur Fakten: Von jeweils drei Exemplaren der verschiedenen Beläge im Test musste jeder 1000 Bremsungen aushalten. So können wir nach mehr als 50 aufwändigen Durchgängen auf unserem Prüfstand fundierte Aussagen über 15 aktuelle Bremsbeläge treffen. Die Großen Vier – Shimano, Avid, Magura, Formula – waren mit je zwei Belagtypen besetzt. Herausgefordert werden die Bremsenhersteller und Erstausstatter durch die Nachrüstbeläge von Kool Stop, Ashima, Swiss Stop, BBB und Trickstuff.

Die Testergebnisse der MTB-Bremsbeläge finden Sie unten als PDF-Download.

Keine Gnade auf dem Prüfstand: Drei Mal 1000 Bremsungen pro Belag sind die Basis des Verschleißtests.

Stefan Loibl am 12.04.2011
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