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Optisch hat sich die Deore an die hochwertigeren Gruppen angenähert. Die Verarbeitung liegt – typisch Shimano – auf hohem Niveau. Optisch hat sich die Deore an die hochwertigeren Gruppen angenähert. Die Verarbeitung liegt – typisch Shimano – auf hohem Niveau.

Shimano Deore-Schaltung im Test

Shimano Deore im Dauertest

BIKE Magazin am 20.10.2009

Bei BIKE-Dauertester Dominik Scherer durchleiden Teile grundsätzlich Prüfungen der besonderen Art. Mit der Shimano Deore spulte er in drei Wochen 1400 Kilometer und 23000 Höhenmeter ab.

BREMSE

Die originalen organischen Beläge der Deore sind zu weich und bröselig, ich ersetzte sie bereits nach wenigen Kilometern durch Nachrüstbeläge von BBB. Ab dann war die Funktion besser: Die Bremskraft stieg, während die Handkräfte auch bei längeren Abfahrten mit Dauerbremsung konstant blieben.

Gewicht: 493 Gramm (VR-Bremse mit 180er-Scheibe)

Preis ca. 107 Euro

SCHALTWERK

Hier fielen mir die langen Schaltwege am Hebel auf. Dafür sind die Gangwechsel schnell und direkt.

Gewicht: 283 Gramm

Preis: ca. 43 Euro

UMWERFER

Der Deore-Umwerfer hat einen langen Schaltweg. Er schaltet dadurch langsamer als die teureren Kollegen. Die Gangwechsel laufen präzise und ohne zu hakeln.

Gewicht: 175 Gramm

Preis: ca. 28 Euro; Shifter (Paar) ca. 55 Euro

KURBEL UND INNENLAGER

Das Design der Kurbel geht für mich voll in Ordnung. Die Position der Steighilfen an den Kettenblättern unterstützen die Schaltvorgänge gut. An zwei Stellen kann die Kette aufsteigen.

Kurbel-Gewicht: 905 Gramm

Lager: 96 Gramm

Preis ca. 85 Euro

FAZIT

Für Vielfahrer wie mich ist die Deore eine günstige und gute Alternative, allerdings bin ich weder auf blitzsaubere Schaltperformance angewiesen und auch kein Grammfeilscher. Der Hobby-Rennfahrer wird sich mit ihr nicht zufrieden geben, für alle Tourenfahrer ist sie eine vernünftige preiswerte Alternative.

Web: www.paul-lange.de

Fotos: Daniel Simon

Dominik Scherer

BIKE Magazin am 20.10.2009