Vielleicht bekommt das Märchen doch noch sein Happy End. Schließlich hat es so traumhaft begonnen: Beim ersten Rennen mit dreizehn Jahren schneller als die Juniorinnen, mit vierzehn der erste Sponsor, mit sechzehn Profi in Amerika, mit siebzehn von Bike-Legende John Tomac verpflichtet, ein Jahr später zwei Worldcup-Siege und die Goldmedaillie bei der Downhill-WM. Die Geschichte von Sari Jörgensen ist einzigartig. Trotzdem redet sie ungern über die wichtigste Zeit in ihrem Leben. Denn es lief nicht alles glatt. Vielleicht kam der Ruhm etwas zu früh. Sie spachtelte sich das neue Leben als Star rein, bis es ihr auf den Magen schlug: Reisen, Partys, oberflächliche Freundschaften. Man trichterte ihr perfekte Fahrtechnik ein. Schulte sie im Aushandeln von Verträgen. Das Leben aber, das erklärte dem Teeny keiner. Drüben in Amerika, fern der Heimat. Sie eckte an, fühlte sich unverstanden, verlor ihr Heimatgefühl. Dann trieb auch noch der Neid der Konkurrenz skurrile Blüten. “Irgendwann rief mich ein Journalist aus England an: Er habe gehört, ich habe ein Verhältnis mit John Tomac. Ich war schockiert. Ich meine, Tomac ist verheiratet und hat zwei Kinder. Wie kommen die auf sowas?” Sie habe, so sagt sie, in den letzten Jahren viel über das Leben nachgedacht. “1998 habe ich an einem einzigen Wochenende den Dual- und den Downhill- Worldcup gewonnen. Vor meiner Verletzung dachte ich, das war der geilste Moment meines Lebens. Lächerlich. Geil ist es, mit den Kumpels zu biken und hinterher ein Bier zu trinken.” Man muss nicht Cinderella heißen um seinen Traum zu leben. Irgendwie, sagt Sari, ist es schon gut, wie alles gekommen ist. Dann schiebt sie ihren Helm zurecht und lässt ihr Pferdeschwänzchen wieder im Fahrtwind tanzen. Wahrscheinlich war der Traum noch nie so real wie jetzt.

Vielleicht bekommt das Märchen doch noch sein Happy End. Schließlich hat es so traumhaft begonnen: Beim ersten Rennen mit dreizehn Jahren schneller als die Juniorinnen, mit vierzehn der erste Sponsor, mit sechzehn Profi in Amerika, mit siebzehn von Bike-Legende John Tomac verpflichtet, ein Jahr später zwei Worldcup-Siege und die Goldmedaillie bei der Downhill-WM. Die Geschichte von Sari Jörgensen ist einzigartig. Trotzdem redet sie ungern über die wichtigste Zeit in ihrem Leben. Denn es lief nicht alles glatt. Vielleicht kam der Ruhm etwas zu früh. Sie spachtelte sich das neue Leben als Star rein, bis es ihr auf den Magen schlug: Reisen, Partys, oberflächliche Freundschaften. Man trichterte ihr perfekte Fahrtechnik ein. Schulte sie im Aushandeln von Verträgen. Das Leben aber, das erklärte dem Teeny keiner. Drüben in Amerika, fern der Heimat. Sie eckte an, fühlte sich unverstanden, verlor ihr Heimatgefühl. Dann trieb auch noch der Neid der Konkurrenz skurrile Blüten. “Irgendwann rief mich ein Journalist aus England an: Er habe gehört, ich habe ein Verhältnis mit John Tomac. Ich war schockiert. Ich meine, Tomac ist verheiratet und hat zwei Kinder. Wie kommen die auf sowas?” Sie habe, so sagt sie, in den letzten Jahren viel über das Leben nachgedacht. “1998 habe ich an einem einzigen Wochenende den Dual- und den Downhill- Worldcup gewonnen. Vor meiner Verletzung dachte ich, das war der geilste Moment meines Lebens. Lächerlich. Geil ist es, mit den Kumpels zu biken und hinterher ein Bier zu trinken.” Man muss nicht Cinderella heißen um seinen Traum zu leben. Irgendwie, sagt Sari, ist es schon gut, wie alles gekommen ist. Dann schiebt sie ihren Helm zurecht und lässt ihr Pferdeschwänzchen wieder im Fahrtwind tanzen. Wahrscheinlich war der Traum noch nie so real wie jetzt.